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rik September 2016

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Köln 14 Kunst ANDERE

Köln 14 Kunst ANDERE WIRKLICHKEITEN Die Kunst imitiert das Leben und das Leben die Kunst … Doch was, wenn weder das eine noch das andere die bekannte Realität darstellt? 100 Jahre ist es her, dass Künstler und Schriftsteller begannen, sich frei zu machen, von allen Wertvorstellungen und Vorschriften darüber, wie und was Kunst zu sein hat – der Dadaismus war geboren. Zum großen Runden schmeißt das Arp Museum Bahnhof Rolandseck eine Ausstellung mit dem Titel „Andere Wirklichkeiten“ und rückt bei dieser Gelegenheit Kunst ins Spotlight, die fernab jeglicher traditioneller Kunstnormen entsteht. Gezeigt werden dabei die Werke von 52 Künstlerinnen und Künstlern aus sechs Ateliers des Landesverbandes „Lebenshilfe Rheinland-Pfalz e.V.“ und dem Kloster Ebernach in Cochem. Wichtiger Bestandteil der Ausstellung wird die bildnerische Auseinandersetzung mit der individuellen inneren Verfasstheit der Künstler sein – insbesondere von Künstlern mit psychischen oder geistigen Beeinträchtigungen. Denn wer sonst begreift die andere Wirklichkeit besser, als Menschen, die sich scheinbar nicht in unserer gesellschaftlich festgesteckten Realität bewegen?! Kurzum, womit du rechnen darfst: In Malereien, Zeichnungen und Skulpturen verarbeitete Impulse moderner, zeitgenössischer und surrealistischer Kunst. Und was genau dich erwartet: Am Eröffnungstag von 11–14 Uhr freier Eintritt für jeden. Außerdem einen Haufen gratis Workshops und Führungen. Juhu! 21.08.–22.01., Ausstellung „Andere Wirklichkeiten“, Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Hans-Arp-Allee 1, Remagen, ab 11 Uhr Du glaubst, Clownerie ist nicht so deins und war nur lustig, als du noch mit klebrigen Händen im Zirkuszelt saßt und Zuckerwatte in dich hineinstopfen konntest? Dann lass dich vom Gegenteil überzeugen! Der französisch-kanadische Clown, Pianist, Regisseur und irgendwie-auch-Hottie Anthony Venisse bringt mit seinem Ensemble die Show „Plüfoli“ auf die Bühne des GOP Varieté- Theaters in Bonn – eine Mischung aus Live-Musik, Artistik und Slapstick-Unfug. Mit von der Partie sind, neben ein paar ebenso talentierte Clowninnen, die schnuckeligen Wiesel-Boys der Gruppe Quatuor Stomp, die nicht nur mit ihren Keulen jonglieren, sondern sich dabei auch in jede nur erdenkliche Figur bringen. Immer eine gute Voraussetzung für ein optimales Abendprogramm! Wir haben übrigens vor der Show mal nachgefragt, was „Plüfoli“ überhaupt heißen soll und ob man mit „Gesundheit“ darauf antwortet. Aber nein: Es ist ein lautmalerisches Kunstwort aus „plus folie“ und bedeutet damit schlicht „Noch mehr Wahnsinn“. Finden wir gut. Alles. Vor allem Anthony Venisse. Hatten wir das schon mal an irgendeiner Stelle erwähnt? 4.9.–27.9., Plüfoli, GOP Varieté-Theater Bonn, Karl-Carstens-Straße 1, Bonn, www.variete.de

15 Köln PHOTOSZENE-FESTIVAL Joseph Nicéphore Niépce würde nicht schlecht aus den Linsen glotzen, wenn er wüsste, dass die von ihm 1826 erfundene Technik der Fotografie einmal Anlass für ein ganzes Festival sein würde – und das schon zum wiederholten Male. Grund vor Aufregung im Dreieck zu hüpfen. Mehr als 100 Teilnehmer stellen von August bis September im Großraum Köln ihre fotografischen Werke sowohl in den großen Museen und Austellungshäusern, wie auch in kleineren Galerien und zahlreichen Off-Spaces aus. Beteiligt sind unter anderem das Museum Ludwig, das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK), die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur und das Römisch-Germanische Museum. Mehr als ein Viertel der mitwirkenden Künstler haben sich dabei dem Themenkomplex „Innere Sicherheit/The State I Am In“ gewidmet und werden in eigenen Sammelausstellungen zu sehen sein. Das Rahmenprogramm der Festivaltage wird aber nicht nur mit Vernissagen geschmückt sein, sondern auch Vorträge, Podiumsdiskussionen, Kuratoren- und Künstlerführungen sowie Filmvorstellungen und natürlich die legendäre Photographer’s Night bieten. Das Blitzlicht stellt selbstredend die Festivalparty am 24. September am Ebertplatz dar. Auf der Website findet ihr nicht nur die vollständige Dröhnung aller Veranstaltungen und Orte, sondern auch das virtuelle Hilfsmedium „Handapparat“, das euch – wie ein sexy Bibliothekar – weiterführende Infos zum Thema zu Verfügung stellt. Ach übrigens: Der Duden empfiehlt schon seit 1901 die Schreibweise „Fotografie“, auch wenn sich diese bis heute nie konsequent durchsetzen konnte und mitunter sogar Wortungeheuer wie „Photografie“ oder „Fotographie“ anzutreffen sind. Letztere in jedem Fall Fabelwesen. Die Gründer des „Photo“szene-Festivals sind entweder große Nostalgiker oder einfach Querdenker. Egal wie – sympathisch sind sie so oder so. (ds) 19.08., Kick-Off und Release von L. Fritz No. 3 16.–25.09., Photoszene-Festival, diverse Orte und Zeiten, Köln, www.photoszene.de FOTO: FRANCESCOJODICE FOTO: JASONLAZARUS FOTO: LUISAWHITTON

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