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rik November 2017

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REISE Madrid FOTOS: DAX

REISE Madrid FOTOS: DAX Stadt der liebe ALS GASTGEBERIN DES WORLD PRIDE 2017 HAT MADRID BEWIESEN, DASS DIE STADT MIT RECHT ZU DEN TOP-REISEZIE- LEN FÜR DIE COMMUNITY GEHÖRT. Es gibt sie, diese Momente, wo eine Stadt über sich hinauswächst und die Summe einzelner Aktionen weit mehr ist, als man es sich rein rechnerisch vorstellt. Amsterdam erlebte einst einen solchen Moment, als die Stadt im Jahr 1998 Gastgeberin der Gay Games war und organisatorisch wie menschlich voll überzeugte. Und jetzt Madrid: „Egal, wen du liebst, Madrid liebt dich!“ – unter diesem Motto lud Spaniens Hauptstadt in diesem Jahr zum World Pride und beeindruckte Millionen von Besuchern (die Stadt selbst sprach von knapp drei Millionen) mit einem Event, der in Europa seinesgleichen sucht. Seit Jahren gehört Madrid gemeinsam mit Berlin zu den Top-Reisezielen für die Community, mit dem Vorteil, dass man sich in Spanien auf sommerliche Temperaturen zwischen Mai und September verlassen kann. VON CHUECA BIS LA LATINA Noch immer schlägt das Herz der schwulen Szene im zentral gelegenen Stadtteil Chueca. Hier finden sich Cafés wie das Mama Inés sowie jede Menge Bars und Shops. Auf der Plaza de Chueca spielt sich – wie in südeuropäischen Ländern üblich – das Leben bis in die späte Nacht im Freien ab. Das gilt für öffentliche Plätze ebenso wie für die Dachterrassen des in der Szene beliebten Hotels Room Mate Oscar oder des Mercado de San Antón. Doch längst beschränkt sich Madrids Szeneleben nicht nur auf das klassische Homoviertel. Der trendige Stadtteil Malasaña westlich der Einkaufsstraße Fuencarral ist mit seinen Tattoostudios, alternativen Bars und Boutiquen ein Paradies für Hipster, während das südlich gelegene Viertel La Latina mit seinen kleinen Tapasbars und einer großen Anzahl von Einwanderern all jene anzieht, denen Malasaña bereits zu kommerziell ist. GROSSE KUNST Picasso, Velázquez, Goya, Dalí – was wäre ein Besuch Madrids ohne einen Abstecher in eines der großen Museen? Während des World Pride überraschten das Museum Thyssen-Bornemisza sowie der Prado, Spaniens berühmtes Nationalmuseum, mit Sonderführungen zum Thema LGBTIQ* und Geschlechteridentitäten. Im Museo Reina Sofía findet sich neben moderner spanischer Kunst Picassos Meisterwerk „Guernica“. Wer Zeit hat, sollte sich neben der Plaza Mayor auch den Königspalast ansehen. Der Palacio Real ist die offizielle Residenz des spanischen Königs und steht auf den Fundamenten einer einstigen maurischen Burg. Mit 2.000 Zimmern und Sälen gehört der Palast zu den beeindruckendsten Bauwerken der Stadt und ist in Teilen für die Öffentlichkeit zugänglich. MADRID FÜR ALLE Während sich der Palast während des World Pride in Schweigen hüllte, bekamen die Organisatoren des Pride von der Stadt alle erdenkliche Unterstützung. Der Madrid Pride oder MADO, der 2018 vom 27. Juni bis 1. Juli stattfindet, gilt seit vielen Jahren als Highlight der Szene. Auf mehreren Bühnen, die über die Innenstadt verteilt sind, treten allabendlich Stars der spanischen Musik- und Unterhaltungsszene auf. Einer der Höhepunkte ist die über mehrere Stunden dauernde Wahl des Mister Gay Pride auf der Puerta del Sol. Dabei wird deutlich, dass der Event mehr ist als eine Feier der Community, sondern ein Fest für die ganze Stadt. Im Zentrum findet sich kaum ein Laden, Restaurant oder Café, das keine Regenbogenflagge an der Tür hat. Zum World Pride hatte selbst jeder öffentliche Bus einen Regenbogenaufkleber am Außenspiegel. Am Abend der Parade scheint die ganze Stadt samt Kind und Kegel auf den Beinen zu sein, um den Stunden dauernden Zug zu sehen und am Ende eine riesige Open-Air-Party zu feiern. Für Miguel Sanz, Generaldirektor des Tourismusbüros von Madrid, ist dies Ausdruck eines Lebensgefühls, das die Stadt bei LGBTIQ*-Touristen so beliebt macht: „Madrid ist kein schwulenfreundliches Reiseziel – Madrid ist ein schwules Reiseziel“. *dax www.esmadrid.com/de/lgbt-madrid

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