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rik Juli 2016

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Cologne Pride 2016

Alle 11 Minuten verliebt

Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single über PARSHIP 1) FOR THE LADIES Mit der Kisses and Lies (Fr, 22h, Wartesaal am Dom) und Women Pleasure-Party (Sa, 18h, Bürgerhaus Stollwerck) warten wieder echte Blockbuster auf das weibliche CSD-Publikum. Hier dürfte es tendenziell vierstellig werden. Eine gute Gelegenheit in der Schlange schon mal zarte Bande zu knüpfen oder Gespräche über die Rettung der Welt zu führen. Gleich drei bekannte Lesbenpartys, die Mermaids, Dykes N‘ Divas & Venus‘ Delights gehen dieses Jahr gemeinsam an den Start. Direkt im Anschluss an den Dyke March wird Samstag ab 21 Uhr der Club Domhof bespielt. Unter den Bahngleisen legen die DJanes Madame Summit und Inge Linne auf, parallel können Freundinnen des Ballsports hier auch das EM-Viertelfinale live verfolgen. Während des gesamten ColognePride (18.6.-3.7.) wird die Blue Lounge ab 22 Uhr zum Meeting Point für lesbische CSD-Besucherinnen. Jeden Freitag und Samstag ist hier gute Laune vorprogrammiert, dafür sorgen alleine schon die charmante Gastgeberin Claudia Lenzen und der kostenlose Eintritt. Am CSD-Freitag beglückt Steffi List schon am frühen Abend die Blue Lounge-Gäste, Samstag heißt es dann Sisters & Brothers und auch am Sonntag (3.7.) öffnet der einzige Lesbenclub Kölns noch einmal seine Pforten. Zum CSD zeigt frau sich offen, Männer dürfen ausdrücklich mitfeiern. Das ist der Spirit des CSD! 1) Hochrechnung aus Nutzerbefragung 2013, weltweit Jetzt verlieben

DIE SPEZIELLEN Nichts ist zu extrem auf der Xtreme-Party in der Essigfabrik, wo am Freitag wieder rund 2.000 Fetisch-Fans aus ganz Europa feiern werden. Auch das Line-up ist grenzüberschreitend mit Chris Bekker (La Demence Brussels), Jordan Rag (Revelation Brussels) und Mike J.. Als eine der wenigen Partys auf der rechten Rheinseite, aber durchaus in Schlagdistanz zum CSD-Straßenfest (erreichbar über die Straßenbahnlinie 7), wird hier in Fabrikhallenatmosphäre und zu elektronischer Musik getrunken, getanzt und gev***lt. Auf der Xteme wird ordentlich Haut gezeigt, die wenigen Kleidungsstücke bestehen zumeist aus Leder und Gummi, ein Harness gehört zum guten Ton, Madonna-Songs hingegen nicht. Auf die aufwändige Laser- und Lightshow darf man wieder gespannt sein und die männlichen Gäste sind für ihr Durchhaltevermögen bekannt, so lohnt sich auch noch später in der Nacht ein Abstecher. Zeitgleich kommen in der Station 2b die Sneaker- und Sportswear-Fans auf ihre Kosten. Auf der Sk8terboys-Party hat der Dresscode Verfassungsrang: Erlaubt sind Sportswear, Sneaker, Skater, Sagger, Emo, Proll, Chav, Scally, Soccer, Lycra, Underwear, Sk8erboy-Fanstuff, Skins, Biker und Rubber kombiniert mit Sportswear. Musikalisch hält man sich mit Charts, House, Dance und Pop alle Möglichkeiten offen. Ein Darkroomlabyrinth weckt auf 200 m² den Abenteuergeist. Mit seiner großen „Play Area“ wirbt auch die legendäre RevolverXXL aus Berlin, die einen Abstecher nach Köln macht. Im Ehrenfelder Heinz Gaul werden die Star-DJs Elias aus Ibiza und Daniele D’Alassandro aus Mailand den Gästen Techno-Beats um die Ohren hauen. Zwischendurch lockt die Outdoorarea zum Chillen. NOCH MEHR HAUT Wenn der CSD offiziell bereits vorbei ist, geht es im Badehaus Babylon am 4.7. erst richtig zur Sache. Bei der inzwischen traditionellen Poolparty wird mehr Haut gezeigt als irgendwo sonst. Die schwule Sauna kann dann bei gutem Wetter ihren größten Trumpf ausspielen, den Außenpool mit Liegestühlen - die an diesem Tag etwas mehr auszuhalten haben. Ganz preiswert ist das Vergnügen nicht, dafür bekommt man einen kompletten Saunabesuch inklusive. DIE ALTERNATIVE(N) Eine Brachfläche, einige Bauwagen, viele partyfreudige Menschen, das ist das Rezept der „Sex im Dreck“-Party (Fr, 1.7.), die sich vor allem einen Dreck um bürokratische Formalien, wie Genehmigungsanträge schert. Hier, an der Inneren Kanalstraße im Bezirk Nippes, leben sonst Punks und andere unangepassten Menschen, darunter zahlreiche Queers, in besagten Bauwagen. Noch: Denn ein Investor würde dort gerne Wohnungen bauen. Womöglich also die letzte Möglichkeit für Sex im Dreck! AUFWÄRMEN UND NACHSPIELZEIT Das „Bastard“ auf dem Friesenwall ist dieses Jahr offizielle CSD-Warm-up-Location. Payman & Co. bieten drinnen wie auch draußen im Biergarten ein ganzes Arsenal von nicht ganz alkoholfreien Getränken an. Vorglühen leicht gemacht! Wer nach der Party noch nicht müde ist und eventuell körperliche Betätigung sucht, dürfte im Ex-Basement an der richtigen Adresse sein. Die Cruising-Bar in der Richard- Wagner-Straße versucht wirklich alle Bedürfnisse zu befriedigen. DIE VERLÄNGERUNG Stilvoll Abschied nehmen von Köln, vom CSD oder den Eroberungen des Wochenendes kann man Montagmorgen beim Farewell Breakfast im Café Era. Das Café in der Kettengasse mit schicker Außengastronomie ist zu diesem Anlass meist proppevoll! Partytechnisch gibt es beim Kölner CSD noch ein Ende nach dem Ende: Bei Moussa´s Teadance im Club Domhof sorgt der bekannte DJ aus Barcelona für ein letztes musikalisches Highlight, bevor die CSD-Besucher wieder in die Fremde ziehen.

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