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rik Januar 2018

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BUCH FOTO: ISTOCKPHOTO.COM_LORADO PSYCHOLOGIE Die schwedische Glücksformel Was machen die Menschen im schönen Norden Europas besser als der Rest der Welt? Warum sind sie alle so verdammt glücklich? Das liegt an Lagom. Eine eigentlich recht einfache Glücksformel, die übersetzt ungefähr „nicht zu viel, nicht zu wenig, also gerade richtig“ bedeutet. Könnte man auch als „befriedigend“ übersetzen, aber das klingt wieder so negativ, denn wer freute sich schon in der Schule über eine 3? Eben. Die Autorin ist die in Schweden geborene Wahl-Dublinerin Linnea Dunne. Sie schreibt in ihrem Buch „LAGOM – Glücklich leben in Balance“ über die schwedische Glücksformel, die im Alltag mehr als nur hilfreich sein kann, denn nach Glück streben wir alle. In dem 160 Seiten starken Buch geht es darum „die Umwelt zu achten; die richtige Balance zwischen Berufund Privatleben zu finden; das Zuhause zu entrümpeln und sich in einem schönen Interior wohlzufühlen; gesundes Essen zu genießen; Beziehungen zu denen pflegen, die wir lieben“ – man ahnt es schon: Fast Food, Instagram-Kontakte und ach so erfolgreiche Stresswochen im Job gehören nicht dazu. *rä www.callwey.de/buecher/lagom MEMOIREN Sexuelle Identitäten „Darling Days – Mein Leben zwischen den Geschlechtern“ heißt dieses allseits hochgelobte Buch von iO Tillett Wright. Der Autor selbst ist Jahrgang 1985, zu lesen bekommt man also Geschichten eines Heranwachsenden. Das Buch, das von der Szene der späten 1980er in New York erzählt, ist trotzdem super. „Mit sechs will iO kein Mädchen mehr sein. [...] Also gibt sich iO als Junge aus. Und wächst auf in einem rauen, grenzenlosen Wunderland, zwischen Dragqueens, Performancekünstlern und den Freunden seiner Patentante Nan Goldin“. Interessant, das Buch. Aufgepasst: iO Tillett Wright stellt sein Buch am 18. Januar an der Volksbühne in Berlin-Mitte vor. *rä www.suhrkamp.de

GESCHICHTE STUDIO 54 – Das Buch Der vor über vierzig Jahren eröffnete New Yorker Klub ist bis heute Symbol für eine ganze Musikart und für queeres Feiern. Er wurde oft besungen, 1998 mäßig verfilmt und von denen, die da waren, verteufelt und verklärt. Einige schwärmen noch heute davon, etwa Modedesigner Stephen Burrows: „Die Leute hatten hier wirklich Sex, während Donna Summers ‚Love To Love You Baby‘ lief “, andere nahmen zu viele Drogen und stürzten ab. Wieder andere kamen hier auf den Geschmack, sich zu inszenieren: Grace Jones etwa oder auch Cher, Madonna und Diana Ross. Ende 2017 erschien ein Buch über DIE Disco überhaupt: „STUDIO 54“ – geschrieben von einem, der es wissen muss, nein, der es weiß: Ian Schrager, hat er es doch als Mitbetreiber im April 1977 eröffnet. Zusammen mit Bob Colacello („Vanity Fair“) macht er jetzt die Geschichte des Klubs auf über 390 Seiten erfahrbar. Und nein, es ist kein reiner Bildband, es gibt auch seitenweise – äußerst lesenswerten – Text, darunter Ernstes und Anekdoten. Aber natürlich auch Bilder in Hülle und Fülle. Ein Buch, das man haben sollte, wenn man Disco mag und sich für die Geschichte dieser (Musik-)Kultur interessiert, die auch sehr, sehr wichtig für die homosexuelle Emanzipation war. *rä FOTO: WWW.ISTOCKPHOTO.COM/JONATHANDOWNEY

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