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rik Januar 2018

GESUNDHEIT INTERVIEW

GESUNDHEIT INTERVIEW FETT EINFACH WEGEISEN? Die kleinen hartnäckigen Fettpölsterchen an Bauch, Armen, Beinen oder Kinn, wer kennt sie nicht? Selbst eine gesunde Ernährung und regelmäßiger Sport sind leider in einigen Fällen nicht ausreichend. Kryolipolyse nennt sich die nun auch in Deutschland immer populärer werdende Methode, mit der unerwünschtes Fett dank Kälte endlich verschwinden soll und das ganz ohne operativen Eingriff. Was zu schön klingt um wahr zu sein, ist in den USA schon seit 2010 eine beliebte und gängige Methode. Ob die Kardashians oder Britney Spears – in Hollywood setzt die Promielite schon seit einiger Zeit auf den Coolsculpting-Trend. Der Arzt und Kölner Coolsculpting Experte Fabian Heitmann weiß, was hinter dem Kryolipolyse-Hype steckt. Was genau verbirgt sich hinter dem Begriff Kryolipolyse? „Der Begriff setzt sich aus Krýos griechisch für Kälte, Lípos für Fett und Lýsis, das Auflösung bedeutet, zusammen und beschreibt schon sehr gut, was bei dieser Art der Fettreduktion passiert. Da die Fettzellen bei einer Temperatur von 4 Grad dauerhaft geschädigt werden, sterben diese bei der Kältebehandlung einfach ab und werden vom körpereigenen lymphatischen System abtransportiert und ausgeschieden. So kann man mit dieser Methode den Körper ganz neu formen.“ Was unterscheidet das Original Coolsculpting von vergleichbaren, günstigeren Kryolipolyse-Geräten? „Coolsculpting unterscheidet sich in einem Punkt grundlegend von vergleichbaren Kryolipolyse-Geräten. 2010 erhielt der Hersteller ZELTIQ die Zulassung der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA und ist bis heute das einzige Gerät mit dieser Zulassung. Wichtig zu erwähnen sind hierbei die Risiken, die durch billige Anbieter entstehen können. Eine Unterkühlung der Haut kann zum Beispiel zu langfristigen Gewebeschädigungen führen. Kälteverbrennungen sind beim Original Coolsculpting hingegen nicht bekannt, da sich das Gerät ausschaltet, sobald das Gewebe zu kalt wird. Daher ist eine Kühlung bis zu -13 Grad möglich. „Billige Geräte“ mit höheren Temperaturen haben oftmals nur einen geringen bis gar keinen Effekt.“ Wie genau läuft eine Coolsculpting- Behandlung ab? „Zuerst wird der Patient individuell beraten und die zu behandelnden Stellen werden vom Arzt genau eingezeichnet. Es werden auch Vorher- Nachher-Bilder gemacht, die am Ende für einen optimalen Vergleich sorgen. Anschließend beginnt die Behandlung. Die Haut wird mit pflegenden Wirkstoffen eingerieben und mit einem speziellen Gel während der Behandlung geschützt. Danach saugt der Applikator die Problemzone je nach Behandlungsstelle mittels Vakuum ein oder er wird passgenau auf die Stelle aufgelegt. Nach 35-45 Minuten entspannen, schlafen oder lesen wird noch eine 2-minütige Massage durchgeführt, die 68 Prozent des Ergebnisses ausmacht und somit unverzichtbar ist. Danach kann der Patient wieder seinem gewohnten Alltag nachgehen ohne Einschränkungen oder Ausfallzeit. Erste Erfolge können sich in einigen Fällen schon nach 2 Wochen zeigen. Das endgültige Ergebnis zeigt sich nach ca. 12 Wochen. “ Gibt es klinische Studien oder wissenschaftliche Untersuchungen dazu, dass die Kältebehandlung wirklich funktioniert? „Ja, die gibt es. Das Original Coolsculpting blickt auf 15 Jahre klinische Studien und Entwicklung sowie 6 Jahre in der kommerziellen Anwendung zurück. Mittlerweile gibt es mehr als 6 Millionen Behandelte weltweit. Eine Vielzahl von Studien belegt, dass die Anzahl der Fettzellen nach einer Coolsculpting-Behandlung zurückgeht.“ Können alle Körperzonen mit Coolsculpting behandelt werden? „Mit dem Kryolipolyse-Verfahren kann ein Großteil der Problemzonen behandelt werden. Ob Kinn, Arme, Bauch, Rücken, männliche Brust sowie die sogenannte „Banana-Role“, Innenschenkel, Knie oder „Reiterhosen“, die speziellen und ergonomisch angepassten Applikator-Aufsätze machen eine passgenaue und individuelle Behandlung möglich. “ Tut eine Coolsculpting-Behandlung weh? „Grundsätzlich ist die Behandlung sehr schmerzarm. Einige Patienten empfinden die ersten Minuten der Behandlung als unangenehm. Auch die anschließende Massage kann ein Ziehen oder leichtes Stechen hervorrufen, das jedoch schon nach wenigen Minuten wieder vollkommen verschwindet.“ Welche Nebenwirkungen können bei einer Kryolipolyse-Behandlung auftreten? „Die Nebenwirkungen beim Coolsculpting sind sehr gering. Einige Patienten haben nach einer Behandlung blaue Flecken an den behandelten Stellen. Zudem kann ein Berührungsschmerz und Taubheitsgefühl an der Problemzone entstehen. Eher selten sind Kreislaufprobleme kurz nach der Behandlung.“ Mit welchen Kosten müssen Patienten rechnen? Die Kosten richten sich gerade bei dieser Art der Behandlung sehr nach den Wünschen und Vorstellungen der Patienten. Man kann sagen, dass eine Zone in etwa zwischen 550 und 700 Euro liegt. Je mehr Zonen ein Patient jedoch behandeln lässt, umso kleiner wird der Preis für eine Zone die der Patient behandeln lässt.“ Nähere Info: www.medicalface.de

Gegen HIV und Hepatitis Der Arzt kennt gezielte Hilfen ADVERTORIAL Ausgerechnet „die schönste Sache der Welt“ kann schlimme Viruskrankheiten wie HIV/AIDS und Hepatitis übertragen. Verdrängung hilft da nicht. Gehen Sie keine Risiken ein: Nutzen Sie alle Möglichkeiten, um vorzubeugen – und machen Sie sich umfassend schlau! HIV und Hepatitis B gehören zu den weltweit häufigsten Infektionskrankheiten. Allein in Deutschland leben mehr als 84.000 Menschen mit HIV oder AIDS 1 . Bei Hepatitis B – einer Leberentzündung, die chronisch werden kann – sind es nach Schätzungen des Bundesgesundheitsministeriums etwa 300.000, wobei die meisten nichts von ihrer Infektion wissen. Schwule gelten als eine Hauptrisikogruppe. Denn HIV und Hepatitis werden besonders häufig beim Analverkehr übers Blut und Sperma übertragen. Medikamente für Vorsorge & Therapie Sowohl für die Vorbeugung als auch die Therapie gibt es heute wirksame Hilfen. Ärzte kennen zahlreiche Spezialpräparate, die auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten sind. Die Mittel gibt es häufig auch schon als Generika. Generika sind Arzneimittel, die Erstanbieter-Präparate „nachahmen“. Sie enthalten die gleichen Wirkstoffe, sind deshalb genauso wirksam und sicher, aber preiswerter. Bei Fragen dazu kann Sie der Arzt ausführlich beraten. Wie kann ich mich vor HIV schützen? Das A und O bleibt natürlich die konsequente Benutzung von Kondomen beim Sex. Zusätzliche Sicherheit bietet die PrEP (Prä-Expositions-Prophylaxe), die „Vor-dem-Kontakt-Vorsorge“ mit Medikamenten. Nach Schätzung von Experten könnte sie hierzulande bis zum Jahr 2030 rund 9.000 HIV-Neuinfektionen verhindern 2 ! • Bei der PrEP verschreibt der Arzt HIV-negativen Menschen mit hohem Risiko für eine HIV-Ansteckung ein HIV-Medikament. Dieses enthält zwei Wirkstoffe, die die Vermehrung von HI-Viren blockieren, sollten diese beim Sex in den Körper gelangen. Täglich eingenommen kann die PrEP vor Ansteckung schützen. Vorher prüft der Arzt, ob der Patient garantiert HIV-negativ ist – eine Voraussetzung für die PrEP. Auch Hepatitis B und andere sexuell übertragbare Krankheiten sollten vorher ausgeschlossen werden. Die Kosten der Vorsorge-Therapie müssen Patienten allerdings selbst tragen, die Kassen zahlen sie bislang nicht. Durch Generika ist sie inzwischen aber für mehr Menschen mit hohem Risiko für eine HIV- Ansteckung erschwinglicher geworden. • Außerdem hat ein engagierter Kölner Apotheker ein Projekt für eine PrEP gestartet, die deutlich kostengünstiger ist als bisher. Damit soll dem gefährlichen Bezug von nicht in Deutschland zugelassenen und kontrollierten Mitteln übers Internet oder auf dem Schwarzmarkt die Grundlage entzogen werden. Denn Qualität und Nutzen der Vorbeugung sind nur bei ärztlicher Aufsicht und Medikamenten aus einer zertifizierten Apotheke sichergestellt. Was, wenn ich schon infiziert bin? Eine HIV- oder Hepatitis-Infektion kann lebensgefährlich sein. Bei einer frühzeitigen, gezielten Therapie allerdings ist ein weitgehend normales Leben mit guter Lebensqualität möglich. • Es gibt aber nicht ein Mittel für alle. Es braucht verschiedene Wirkstoffe und Kombinationen, die individuell auf den einzelnen Patienten abgestimmt werden müssen. Am besten, Sie suchen sich dafür einen in der HIV- oder Hepatitis-Therapie erfahrenen Doktor. • Wichtig auch: Informieren Sie sich gut über diese Krankheiten, z.B. auf Patienten-Veranstaltungen oder durch Info- Broschüren. Ob bei Vorsorge oder Therapie: Sich selbst gut auszukennen, gibt Sicherheit – beim Arzt, im Alltag und beim Umgang mit Medikamenten. • Für den Laien bestens verständliche Broschüren – etwa „50 Dinge, die jeder über HIV und AIDS wissen sollte“, den HIV-Ratgeber „Wie sag ich’s?“, „HIV-Wissen“ oder den „HIV Sozialratgeber“ – finden Sie beispielsweise zum Download auf der Website: www.hexal.de/gesundheit/ service/serviceartikel/serviceartikel.php 1 RKI, Epidemiologisches Bulletin Nr. 45, November 2016 2 DAGNÄ Workshop PrEP, Knud Schewe, 9. September 2017 www.hexal.de

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