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rik Januar 2017

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KÖLN • VIP 14 KLATSCH

KÖLN • VIP 14 KLATSCH & STERNE CRISTIANO RONALDO: „SCHWUCHTEL MIT VIEL GELD“? Laut Medienberichten wurde Cristiano Ronaldo unter anderem von Jorge Resurrección Merodio (Spitzname Koke) als Schwuchtel beschimpft. Ronaldo reagierte wohl recht souverän: „Eine Schwuchtel mit viel Geld, Arschloch!“ Ein spanisches Radio meldete, dass der Vorfall Ende November stattfand und dass Real Madrid dank eines Hattricks (dreimaliger unmittelbar aufeinanderfolgender Torerfolg durch denselben Spieler) von Ronaldo gewann. Koke weigerte sich, die angebliche Auseinandersetzung nach dem Spiel zu kommentieren. Ronaldo erhielt eine Gelbe Karte für seinen Teil des Schlagabtausches. Der spanische Schwulenund Lesbenverband Arcópoli fordert in einem veröffentlichten Brief, Ermittlungen gegen den Atlético-Madrid-Spieler wegen der homophoben Beleidigung. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, müsste die Anti-Gewalt-Kommission des Parlaments eingeschaltet werden. Die homophobe Hetzjagd gegen Ronaldo ist in der Primera División nicht neu. Arcópoli- Koordinator Yago Blando erklärte: „Das kann so nicht weitergehen. Es scheint, als ob weder die Fußballer noch die Klubs diesem Phänomen, das den Hass fördert, Bedeutung beimessen. Der Fußball ist weiterhin einer der unsichersten Bereiche für Homosexuelle oder für Menschen, die als solche betrachtet werden.“ DIE LUTHERBIBEL MAL GANZ POMPÖÖS FOTO: K. EULENBURG Für viele überraschend, irgendwie witzig und für manche auch schön: Harald Glööckler ziert das Cover des von ihm designten Schmuckschubers der neuen Lutherbibel 2017. Nächstes Jahr feiert die evangelische Kirche 500 Jahre Luthers Thesenanschlag, mit dem der gelehrte Gläubige damals die katholische Kirche kritisierte und eine gesellschaftliche Umwälzung einleitete. Um Martin Luthers Werk zu ehren und auch daran zu erinnern, dass seine Übersetzung der Bibel maßgeblich am Entstehen der deutschen Sprache, wie wir sie heute sprechen, beteiligt war, erscheint 2017 eine Jubiläums-Luther-Bibel. Und der Kitsch-Modezar Harald Glööckler konnte sich kreativ ausleben! Für die von ihm entworfene Edition der Lutherbibel hat der Designer einen Bibelvers ganz bewusst ausgewählt: „Du erntest, wo du nicht gesät hast, und du sammelst ein, wo du nicht ausgestreut hast.“ (Matthäus 25, Vers 24) Denn für Glööckler sei „das Leben Reichtum und Überfluss, wenn man es als Geschenk annimmt“. Sein Schmuckschuber für die neue Lutherbibel zeige „das Paradies, das er in seinem eigenen Leben verwirklicht hat“. Und das glitzert!

15 KÖLN • VIP MISS HOMOPHOBIA 2016 Hedwig Freifrau von Beverfoerde, die Organisatorin der „Demo für Alle“ ist wie im letzten Jahr wieder zur „Miss Homophobia“ gewählt worden. In einer Internet-Abstimmung, die von der Berliner LGBT*I-Initiative „ENOUGH is ENOUGH! OPEN YOUR MOUTH!“ durchgeführt wurde, erhielt sie fast jede zweite Stimme. Ebenfalls nominiert waren die Publizistinnen Birgit Kelle und Gabriele Kuby. „ENOUGH is ENOUGH“-Sprecher Alfonso Pantisano erklärte hierzu: „Wir wissen, dass weder die Auswahl der Kandidatinnen noch die Abstimmung repräsentativ ist. Trotzdem zeigt das deutliche Ergebnis, wie groß die Sorge innerhalb der LGBT*I- Community über die Ressentiments ist, die durch das Umfeld der ‚Demo für Alle‘ kultiviert werden. Weder sollen in deutschen Schulen Kinder ‚sexualisiert‘ werden, noch geht es darum, für Homosexualität zu ‚werben‘. Tatsächlich machen Frau von Beverfoerde und die ‚Demo für Alle‘ Stimmung gegen eine Behandlung des Themas Homosexualität als eine gleichwertige sexuelle Orientierung. Damit richten sie einen großen Schaden an, besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die gerade dabei sind, ihre sexuelle Identität zu entdecken, und auch durch die ‚Demo für Alle‘ immer mehr mit einer gesellschaftlichen Stimmung konfrontiert werden, die Homosexualität wie eine Krankheit darstellt, vor der besonders junge Menschen geschützt werden müssten. Wir als Menschenrechtsinitiative wissen aus unserer täglichen Arbeit auch, wie sehr sich Eltern und Lehrer immer mehr verunsichert fühlen und ein entspannter, angemessener Umgang mit dem Thema Homosexualität immer schwieriger wird. Die ‚Demo für Alle‘ arbeitet nicht nur mit der AfD zusammen. Sie wirkt auch in andere Parteien hinein, insbesondere in die Union. Die CSU hat sich in ihrem Grundsatzprogramm gerade gegen eine ‚Relativierung‘ der Ehe und eine angebliche ‚Frühsexualisierung‘ ausgesprochen. Wir rufen dazu auf, sich diesem Hass entgegenzustellen. Nicht nur Homosexuelle, sondern besonders auch Heterosexuelle. Es sind zum allergrößten Teil ihre Kinder, gegen die sich dieser Hass richtet.“ •maz/ck/rä

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