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rik April 2017

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4 SZENE Community In der neuen Studie „Out im Office“ wird die derzeitige Arbeitssituation lesbischer und schwuler Mitarbeiter betrachtet. Die Studie findet in Zusammenarbeit mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes statt und wird vom IDA, dem Institut für Diversityund Antidiskriminierungsforschung in Köln durchgeführt. Das Ziel dieser Umfrage ist es, LGBTIQ*-Beschäftigten in Deutschland die Gelegenheit zu geben, die Arbeitssituation aus ihrer Sicht zu schildern. „ICH BIN SCHWUL- Habt ihr Fragen?“ Mit dieser Aufschrift stellte sich Kevin einen Nachmittag lang in die Essener Innenstadt und warte darauf, mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Viele verwunderte Blicke gab es. Einige Menschen gingen kopfschüttelnd vorbei. Und einige Passanten trauten sich, Kevin direkt anzusprechen. Überwiegend waren die Reaktionen positiv. Ein Vater erzählte von seinem schwulen Sohn und viele Passanten stimmten zu, dass es noch viel zu tun gibt in Sachen Akzeptanz. Etwa 5 – 10 % der Menschen, die in Deutschland Schutz vor Krieg und Verfolgung in ihren Heimatländern suchen, sind lesbisch oder schwul. Seit September finden junge LGBTIQ*-Geflüchtete notwendige Unterstützung zur Stärkung, Integration und Bildung. Neben individueller Unterstützung z.B. in Form von Beratung oder Begleitung bei Behördengängen, ermöglicht das landesgeförderte Projekt spezielle Gruppenangebote. Wichtiger Erfolgsfaktor des Projektes, mit dem in den Kommunen bisher zwischen 10 und 40 junge Geflüchtete erreicht werden konnten, ist, dass es an den Stärken der Zugewanderten ansetzt und ihre Selbsthilfepotenziale nutzt. Düsseldorf ist Austragungsort der EuroGames 2020. Vom 5. bis 9. August 2020 wird das große internationale LGBTIQ*-Sportturnier in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt stattfinden. Die fünf schwul-lesbischen Sportvereine Düsseldorfs hatten sich um die Austragung der EuroGames 2020 beworben. Viel Unterstützung gab es von Seiten der Politik und der Verwaltung der Landeshauptstadt sowie vom Landtag und der NRW-Landesregierung. Mit einem Bewerbungsvideo und einer ausführlichen Broschüre hatte man die über viele Monate entwickelten Pläne vor rund 100 Sportverbands-Delegierten präsentiert. Oberbürgermeister Thomas Geisel hatte beim Empfang der internationalen Sportvertreter am 3. März 2017 im Rathaus noch einmal für Düsseldorf als Austragungsort der EuroGames 2020 geworben. Die Initiatoren der EuroGames 2020 Düsseldorf (VC Phönix Düsseldorf, Düsseldorf Dolphins, Weiberkram, TSC conTAKT und RainBow Tennis) haben bereits viel Erfahrung mit der Durchführung internationaler Sportevents wie dem „Düssel-Cup“, dem „Grand Prix Düsseldorf “ im Equality-Tanz und dem Tennis-Turnier „Gay German Open“. Bei den EuroGames 2020 sollen mehr als 25 Sportarten auf dem Turnierplan stehen. Rund 4.000 Sportler aus ganz Europa werden in Düsseldorf erwartet. Von Basketball über Fußball bis Volleyball, von Tanzen über Tennis bis Triathlon, von Schwimmen über Squash bis Skifahren werden in nahezu allen Breitensportarten Wettbewerbe angeboten. Schauplätze werden die hervorragenden Sportstätten in Düsseldorf und Umgebung sein, darunter der Rochus-Club oder das Tischtennis- Leistungszentrum. Eine große Eröffnungsfeier auf dem Burgplatz und das EuroGames-Village (in Verbindung mit dem Christopher-Street-Day) sollen Orte der Begegnung von Sportlern und Düsseldorfer Bürgern sein. Darüber hinaus wird es ein vielfältiges kulturelles Rahmenprogramm geben.

STADT 5 CSD 2017 KLuST macht weiter! Wie überraschend bekannt wurde, bleibt der KLuST Veranstalter des ColognePride und wird darüber hinaus aus eigener Kraft die Entschuldung des Vereines betreiben. Der dem Vorstand vom „Lenkungsteam“ empfohlene Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wurde vom zuständigen Insolvenzrichter nicht angenommen. Stattdessen empfahl er allen Beteiligten, in Absprache mit den Gläubigern die Rettung des Vereins, die Wahrnehmung seiner Aufgaben und vor allem die Einhaltung der Verträge. Die größten Gläubiger haben bereits unter Vermittlung der KLuST Vorstände Monika Borth, Guido Richter und Joerg Altenrath ihre Bereitschaft zu einer Entschuldung bekundet. Die von der „Bild“ angekündigte Rettung durch die Stadt Köln scheint somit nicht notwendig zu werden. Angeblich hatte die Oberbürgermeisterin Henriette Reker einem Bündnis von Szene-Vereinen 25.000 Euro für die Weiterführung versprochen. Der Pressesprecher der Stadt Köln, Gregor Timmer bestätigte „konstruktive Verhandlungen“ mit einer Initiative aus der Kölner Community. Die Summe von 25.000 Euro bestätigte Timmer nicht. Geplant war eine gemeinnützige GmbH, in die das Geld als Gründungskapital hätte einfließen können. Dem Kulturprogramm wäre das Geld nicht zu Gute gekommen. Weitere Mittel zur Finanzierung seitens der öffentlichen Hand sind trotzdem geboten. So ist beispielsweise eine Partizipation an der „Kulturförderabgabe“ der Stadt Köln künftig unerlässlich. Durch einen Zuschlag von 5% auf die Übernachtungskosten fließt dem Kulturetat der Stadt ein hoher einstelliger Millionenbetrag zu. Vom 10. – 12. März tagte der CSD Deutschland e.V. in der Akademie Waldschlösschen. Neben dem Austausch über Finanzierungsmöglichkeiten, technische Details und anderes Organisatorische für die Pride-Saison und der Vernetzung wurde eine Mailingaktion an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages lanciert, die forderte, noch in dieser Legislaturperiode einen Gesetzentwurf zur Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare zu verabschieden. Für Köln nahmen KLuST-Vorstand Guido Richter und Beirat Andrii Balakhovskyi am Treffen teil. EINFACH Küche kaufen! Wir schenken Ihnen eine Luxusausstattung im Wert von bis zu 1.000 €* Lassen Sie sich überraschen wie schnell und einfach Sie zu Ihrer individuell geplanten Traumküche kommen! Große Auswahl an Fronten, Griffen, E-Geräten. Exlusives Mehrwertpaket ohne Mehrpreis: Inklusive extra leise schließenden Schranktüren, edlen Auszügen, praktischen Schubkasten- Einteilungssystemen uvm. *keine Barauszahlung möglich DR PLM Küchenvertriebs GmbH Widdersdorfer Str. 240 • 50825 Köln Tel. 0221 / 51 09 20-0 • www.plana.de/koeln

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