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Leo Oktober 2017

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INTERNET FOTO: CHRIS

INTERNET FOTO: CHRIS PHILLIPS FOTO: A. HAEFELI TIPP PIERRE ist Zucker fürs Auge Ein unschuldiger Blick, ein discoider Schnäuzer und jede Menge Haare am Modelkörper. Das, was uns Pierre dank bester Fotografen auf https://pierre-porn-stache.tumblr.com/ zeigt, ist eine stilsichere Sache. Weder muss der Betrachter fürchten, sich seine Chronik am Arbeitsplatz „zu versauen“, noch verschluckt man sich am Mineralwasser. Die prall gefüllte Tumblr-Seite ist so kunstvoll wie explizit. Und purer Augenzucker für alle ab 18 Jahren. Für Berliner gut zu wissen: Pierre ist Teil der Veranstaltungsreihe Pornceptual. *rä https://pierre-porn-stache.tumblr.com/ FOTO: STUDIO 219

NACHGEFRAGT Schlau zu HIV Frau Dr. Susanne Usadel führt die Praxis für Infektionsmedizin in Freiburg und ist seit 2008 Mitglied im Vorstand der dagnä e. V. Kann man von HIV als „chronischer Krankheit“ sprechen? Der Großteil der heutigen HIV-Patienten ist dank der medikamentösen Behandlung in der Lage, ein ganz normales Leben zu führen. Aber sie sind lebenslang Virusträger und müssen lebenslang ihre Medikamente sehr therapietreu einnehmen. So wird verhindert, dass das Virus das Immunsystem schädigen kann. Unter den Medikamenten ist das Virus kaum noch nachweisbar. Berufliche und private Planungen für die Zukunft sind möglich. Dennoch kommt es immer noch zu relevanten Nebenwirkungen oder Krankheiten aufgrund der HIV-Infektion. Aber HIV ist dank der Medikamente für die meisten Patienten zu einer chronischen Erkrankung geworden. Darum ist die Kampagne der Deutschen AIDS-Hilfe mit dem Ziel „bis 2020 kein AIDS mehr in Deutschland“ sehr zu unterstützen. FOTO: MARGRIT MÜLLER, FREIBURG Regelmäßige Tests sind wichtig, um von einer möglichen HIV-Infektion zu erfahren und die Therapie zu starten – dann kann sich AIDS nicht entwickeln. Was folgt für Sie als Behandlerin daraus, dass die Patienten immer älter werden? Die erste Generation der HIV-Patienten wird nun alt. Das bringt Alterung der Organe und häufig auch die bekannten „Alterserkrankungen“ mit sich. Interaktionen zwischen den Medikamenten sind häufig und müssen bedacht werden. Außerdem wird es auch Langzeitnebenwirkungen geben. Darum müssen wir darauf achten, dass Medikamente möglichst wenig Nebenwirkungen haben, auch wenn sie Jahre und Jahrzehnte eingenommen werden. Eine dreimonatliche Kontrolle mit Dr. Usadel GESUNDHEIT beim Schwerpunktbehandler ist in diesem Kontext umso wichtiger. Als Behandler müssen wir zum Beispiel in das Gespräch mit den Altenheimen und Pflegediensten treten, die chronische HIV-Infektion im Alter thematisieren und entstigmatisieren. Inwieweit kann der Patient zu einem gesunden Altwerden beitragen? Gesundes Altwerden … Ein Thema, das uns alle angeht und das wir alle meist schlecht umsetzen: Raucherentwöhnung, Sport, gesundes Essen … HIV-Patienten haben die gleichen kleinen „Teufel“ der Gewohnheit in sich. Hier helfen kontinuierliche Gespräche und Offenheit. Lokale Aktivitäten zum Beispiel von den AIDS-Hilfen helfen ebenfalls, immer wieder zu sensibilisieren. Aber auch mögliche Einflüsse der antiretroviralen Medikamente auf das Gewicht sind ernst zu nehmen: Heute steht uns eine Vielzahl verschiedener Medikamente zur Verfügung, sodass wir für jeden Patienten eine individuell passende Therapie haben. *ck www.praxis-für-infektionsmedizin.de LASS DICH TESTEN HEPATITIS C kann jeden treffen Risiko checken und testen lassen, denn Hepatitis C ist heilbar Sie dürften Chris derzeit immer wieder begegnen, etwa in Arztpraxen, auf Plakatwänden oder in den Medien. Chris ist der Name und das Gesicht dieser Kampagne, die momentan in Berlin, München und im Rhein-Ruhr-Gebiet einen Höhepunkt erreicht. Sie macht deutlich, dass viele Menschen von der potenziell lebensbedrohlichen Lebererkrankung betroffen sind, ohne es zu wissen – in Deutschland schätzungsweise 100.000. Wenn die Erkrankung nicht bekannt ist, kann sie nicht geheilt werden. Ein Ziel der Kampagne ist es daher, die Diagnoserate zu erhöhen. Die Hepatitis C bleibe oft jahrelang symptomlos oder rufe nur unspezifische Beschwerden hervor, sagen Experten. Würde dann endlich die Diagnose gestellt, sei oft schon die Leber geschädigt und drohten Zirrhose und Leberzellkrebs. Dabei kann die Hepatitis C heute bei den meisten Patienten geheilt werden. Gute Gründe also, das eigene Risiko zu hinterfragen. Eine kurze Checkliste steht unter http://bist-du-chris.de/hepatitis-c-selbsttest/ zur Verfügung. Wer vermutet, er könnte sich irgendwann einmal mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert haben, sollte unbedingt mit seinem Hausarzt sprechen und sich testen lassen. Denn die Diagnose ist der erste Schritt zur Heilung. Mehr zur Hepatitis C unter www.bist-du-chris.de und www.facebook.com/bistduchris

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