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Leo November 2017

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14 KULTUR FOTO: TAT

14 KULTUR FOTO: TAT KREATIV-AKADEMIE PREISGEKRÖNTES DRAMA Die Ziege oder Wer ist Sylvia Martin ist ein erfolgreicher und preisgekrönter Architekt. Er und seine Frau Stevie haben kürzlich eine Farm gekauft, Krönung ihrer wunderbaren und beständigen Verbindung. Eine unerwartete Begegnung auf dem Lande aber bringt Risse ins Ehe-Idyll. In Martin entflammt die Leidenschaft für eine Ziege und er stürzt sich in seine erste außereheliche Beziehung. Die alte Geschichte vom Zerbrechen einer heilen Welt nimmt ihren Lauf. Der berühmte und offen schwule US-Dramatiker Edward Albee, der selbst 34 Jahre mit seinem Partner Jonathan Thomas zusammen lebte, erzählt diese Geschichte neu, komisch und tragisch zugleich. Und natürlich geht es nur hintergründig um Sodomie. Vielmehr erzählt Albee („Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“) eine tiefgründige Geschichte um die Frage, wie unsere Gesellschaft mit ihren oft doppelbödigen Moralvorstellungen mit Grenzüberschreitungen umgeht, mit Sodomie, Prostitution, Pädophilie oder Homosexualität. 2002 erhielt „Die Ziege oder Wer ist Sylvia“ den Tony Award, 2004 gewann Albee damit den Nestroy-Autorenpreis. Ab Ende Oktober gastiert das Ensemble der TAT Kreativ-Akademie, eine Woche lang im Münchner Teamtheater Tankstelle. Regisseur Bernd Seidel inszeniert das Drama mit Stilmitteln des modernen Theaters, mit ausdrucksstarken Bewegungselementen und Trommelmusik. Ein Schauspiel mit exzellenten Dialogen, in denen die Grenzen zwischen Komik und Entsetzen fließend werden. *bm 1. - 4.11., Teamtheater Tankstelle, Am Einlass 2a, 20 Uhr, www.teamtheater.de Love hurts 1. Mai 1786 – Im Wiener Burgtheater wird „Le nozze di Figaro“ uraufgeführt, eine Opera buffa (dt. komische Oper) von Wolfgang Amadeus Mozart. Das italienische Libretto stammt von Lorenzo da Ponte. Figaro und Susanna sind einander versprochen und die Hochzeit steht kurz bevor. Als Figaro jedoch erfährt, dass seine Verlobte auch von ihrem Pagen umworben wird, beginnt ein gefährliches Spiel aus Liebe und Intrigen. In diesem Netz verstricken sich die Protagonisten in Abhängigkeiten und es scheint kein Ausweg in Sicht. Mozart zeigt in „Le nozze di Figaro“, dass die Liebe die größten Abgründe hervorbringen kann – und dass Hoffnung auf ein Happy End nur für die besteht, die bereit sind, sich dem Gegenüber in ihrer ganzen Verletzlichkeit auszuliefern. Die Bayerische Staatsoper bringt das Stück wieder auf die Bühne und zeigt, dass es ein immer modernes Thema ist: die so verwirrende wie faszinierende Komplexität von Liebe und Emotionen. Regie führt der wiedergekehrte Christof Loy. Die junge ukrainische Sopranistin Olga Kulchynska feiert in der Rolle der Susanna ihr Hausdebüt. *ml 4., 7. + 10.11., Bayerische Staatsoper, Beginn 19 Uhr, www.staatsoper.de FOTO: W. HÖSL Nussknacker vs. Mäusekönig Weihnachten steht vor der Tür und im Hause Stahlbaum erwartet man die Feierlichkeiten. Die Kinder Fritz und Klara sind voller Vorfreude, denn der komische Obergerichtsrat Drosselmeier wird zu Besuch kommen und seine unterhaltsamen Geschichten erzählen. Für Klara wird es ein Weihnachtsabend voll intensiver Momente und seltsamer Begegnungen, die sie nachts im Traume wieder einholen werden. Am nächsten Morgen ist sie nicht mehr dieselbe. Mit dem Klassiker „Der Nussknacker“ schuf Peter I. Tschaikowsky eines der wichtigsten Stücke des internationalen Balletts und jeder kennt eine der bekannten Melodien: „Marsch der Zinnsoldaten“, „Tanz der Rohrflöten“ oder „Blumenwalzer“ gehören zu den beliebtesten Werken der klassischen Musik. Nach Tschaikowskys „Dornröschen“ choreografiert Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner nun das vortreffliche Weihnachtsballett über Klara und ihre Traumwelten. *ml Premiere 23.11., weitere Termine 25. + 26.11, Gärtnerplatztheater, Beginn 19:30 Uhr, www.gaertnerplatztheater.de FOTO: CHRISTIAN POGOZACH

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