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Leo März 2018

REISE FOTOS: CF Die raue

REISE FOTOS: CF Die raue Landschaft Norwegens gilt als Wanderparadies schlechthin. In den südlich von Trondheim gelegenen Nationalparks Jotunheinem und Rondane erlebt man wilde Natur und bekommt die Gelegenheit, Moschusochsen zu beobachten. Er gehört zu den schönsten Nationalparks Norwegens und ist das Ziel zahlreicher Wanderer. Die Region Jotunheimen mit Nordeuropas höchstem Gipfel Galdhøpiggen (2.469 m) ist bekannt aus Heldensagen und Geschichten. Und genauso beeindruckend ist dieser Landstrich mit seinen schroffen Berghängen, dem vielen Grün sowie tosenden Bächen und Flüssen. Zu erreichen ist das Gebiet im Herzen Norwegens vom Flughafen Oslo aus mit dem Zug der norwegischen Bahn bis zum Städtchen Otta. Schon während der Fahrt gleiten beeindruckende Landschaften an einem vorbei. Otta selbst ist ein Ort mit typisch norwegischem Charme und liegt im oberen Gudbrandsdalen. Durch das mit 320 Kilometern längste Tal Norwegens schlängelt sich der Fluss Gudbrandsdals-Lågen und ist umgeben vom ältesten Nationalpark des Landes, dem Rondane-Massiv. NORWEGENS NATIONALPARKREICH Von hier aus startet eine der bekanntesten, aber auch anspruchsvollsten Wanderungen entlang des Bergrückens Besseggen. In Bessheim wird gleich die erste Nacht direkt am See verbracht: Das Fjellstue ist eine ehemalige Sommerfarm mit einfachem und gemütlichem Schick. Direkt davor kann man bei gutem Wetter noch fischen oder den Grill anwerfen. Zum ersten Höhepunkt der Reise gehört die Fahrt mit dem Shuttle nach Gjende und eine anschließende Bootsfahrt über den gleichnamigen See nach Memurubu im Nationalpark Jotunheimen. Von hier startet die beeindruckende Tour über den Besseggen, der für Norwegen-Wanderer zu den Klassikern gehört. An die 60.000 Besucher zählt der anspruchsvolle Wanderweg jedes Jahr. Zwischen sechs und acht Stunden sollte man für den 17 Kilometer langen, über felsiges Gelände führenden Weg einplanen, genügend Wasser und Proviant dabeihaben und an gutes Schuhwerk denken. Hier geht es im wahrsten Sinne über Stock und Stein. Schilder am Weg weisen darauf hin, ob man nicht lieber umkehren möchte, und geben entsprechende Hinweise, wie viel Zeit man noch einplanen muss. Hier ist Vorsicht besser als Nachsicht. – Den höchsten Punkt erreicht man auf 1.743 Metern über dem Meeresspiegel und es bietet sich ein überwältigender Blick auf die Berge, den leuchtend türkis schimmernden Gjendesee sowie den Bessvatnetsee, einen der klarsten Seen Norwegens. Selten erlebt man solch einen fantastischen Anblick, der einen vor der Schönheit der Natur erstarren lässt. Für alle, die gerne extreme Landschaften fotografieren, ist der Besseggen ein Muss. HASE, ELCH UND MOSCHUSOCHSE Zurück in Otta kann man sich von den Strapazen der Tour bei einem Abendessen im Thon Hotel wieder erholen und zu Kräften für weitere Ausflüge kommen. Etwa zur kleinen Farm Glittersjå Fjellgård: Hier sieht man diverse Tiere wie Hase, Bär und als Höhepunkt auch Elche. Der benachbarte Nationalpark Rondane ist der älteste seiner Art in Norwegen. Von dem am Rande des Parks gelegenen Rondane Høyfjellshotell führt ein kurzer Weg zum wunderschönen Wasserfall Ulafossene. Dessen ohrenbetäubendes Rauschen hallt durch die Landschaft und lässt einen die ganze Kraft und Schönheit des Wassers spüren. Hier gibt es auch einige Stellen, an denen man sich hinsetzen, entspannen und genießen kann. Ein besonderes Erlebnis ist eine Moschusochsen-Safari im Dovrefjell-Gebirge. Es ist nicht einfach, ein paar der in den 1930er-Jahren ausgewilderten stämmigen Vierbeiner in freier Natur zu sichten, doch mit einem Guide hat man gute Chancen, die Tiere zu finden. Ansonsten gilt wie so oft in Norwegen auch hier: Der Weg ist das Ziel. *cf www.visitnorway.de www.nasjonalparkriket.no

Dass die Schweizer sich auf die Herstellung von Uhrwerken verstehen, ist allseits bekannt. Dass sie die gleiche Präzision und Liebe zum Detail bei der Ausarbeitung der Fahrpläne für das öffentliche Verkehrsnetz walten lassen, muss man einmal erlebt haben. DER WEG IST DAS ZIEL – REISEN IM GLACIER-EXPRESS Im Glacier-Express, dem „langsamsten Schnellzug der Welt“, fährt man in superbequemen Panoramawagen über den 2.033 Meter hohen Oberalppass. Die Strecke von St. Moritz bzw. Davos nach Zermatt dauert ungefähr acht Stunden, und wie in einem Sightseeing-Bus wird man per Kopfhörer über Sehenswürdigkeiten an der Strecke informiert. BLICK AUFS MATTERHORN – ABGASFREI! In Zermatt angekommen, geht das autofreie Erlebnis weiter, denn hier sind Verbrennungsmotoren seit jeher nicht zugelassen. Fortbewegt wird sich in diesem mondänen Wintersportort zu Fuß oder mit einem der ganz typischen Elektrofahrzeuge, die unter anderem als Taxis und Hotelshuttles dienen. Aus dem Ortsbild nicht wegzudenken sind auch die klassischen Pferdekutschen der 5-Sterne-Hotels, die die Gäste vom Bahnhof in ihre Luxusherbergen befördern. UNSER TIPP Exklusiv für Touristen aus dem Ausland hat die Schweizerische Bundesbahn (SBB) ein besonderes Angebot: den Swiss Travel Pass. Hiermit reist man wahlweise drei, vier, acht oder 15 Tage (bei der Version Flex müssen diese Tage auch nicht aufeinander folgen) kreuz und quer durch die Schweiz und zwar mit Bahn (inkl. Panoramabahnen), Bus und Schiff. Zahlreiche Zusatzleistungen wie die freie Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in neunzig Städten, Gratiseintritt in über 500 Museen und vieles andere mehr machen den Swiss Travel Pass noch attraktiver und sorgen dafür, dass ein Urlaub in der Schweiz gar nicht so sehr ins Geld gehen muss, wie man vielleicht meint. *am www.myswitzerland.com www.sbb.ch FOTO: SWITZERLAND TOURISM/CHRISTOF SONDEREGGER

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