Aufrufe
vor 3 Jahren

leo Mai 2016

  • Text
  • Strasse
  • Szene
  • Kammerspiele
  • Maximilianstrasse
  • Konzert
  • Volkstheater
  • Brienner
  • Ausstellung
  • Residenz
  • Kabarett

Kultur 12 OPERA ON ACID

Kultur 12 OPERA ON ACID FOTO: SCREENSHOT METUBE2 Der deutsche Filmemacher Daniel Moshel und Opernsänger August Schram landeten mit „MeTube: August sings Carmen ‘Habanera’“ 2013 einen internationalen Kurzfilm-Hit: Seine schräge Version von Bizets „Carmen“ feierte Premiere auf dem renommierten Sundance Film Festival, räumte mehrere Filmpreise ab und wurde bei YouTube mehr als eine Million Mal geklickt. Mit Unterstützung der Bayerischen Staatsoper realisierte das Kreativ-Duo nun die Fortsetzung „MeTube 2: August sings Carmina Burana“. Das Bayerische Staatsorchester und der Chor der Bayerischen Staatsoper spielten unter der Leitung von Oksana Lyniv Orffs berühmten Chorsatz „O Fortuna“ ein – der Soundtrack zu einem flashmobartigen Spektakel! Die Premiere dieses Kunstfilms auf dem Sundance Film Festival 2016 war umjubelt, die Veröffentlichung auf YouTube wird von Fans weltweit mit Spannung erwartet. Die Bayerische Staatsoper präsentiert sich damit einmal mehr als führendes Opernhaus, das Tradition und Moderne perfekt kombiniert und nicht vor außergewöhnlichen Marketing-Ideen zurückschreckt. www.staatsoper.de, www.metube.at MUSIKALISCHER FORMWANDLER Angela Aux ist ein Künstler der Gegensätze, des Spiels mit der Identität, ein Shape Shifter und Songwriter im besten Sinne. „Wrap Your Troubles In Dreams“ heißt die dritte Platte des Münchners: ein reduziertes Folk-Album voll kleiner Melodien und präziser Aphorismen, mit denen er sich selbst zwischen Erich Kästner und Allen Ginsberg positioniert. „Es geht um Identität und darum, dass man immer etwas anderes sein will, als man ist.“ Zu Text und Musik spielen Videokünstlerin Su Steinmassl und Lichtmaestro Matthias Singer multimediales Pingpong, im Anschluss gibt’s eine After-Show-Party mit DJ Leroy. •bm 18.5., Kammer 2, Maximilianstr. 26, 20 Uhr, www.muenchner-kammerspiele.de FOTO: KAMMERSPIELE VON JANE ZU JAMES Der deutsche Filmemacher Daniel Moshel und Opernsänger Im Nachklang zur Münchner Trans*Inter*Tagung zeigt das Team der „daneben“-Partys den Spielfilm „52 Tuesdays“. Darin wird die 16-jährige Billie von ihrer Mutter Jane mit der Mitteilung überrascht, geschlechtsangleichende Maßnahmen vornehmen zu lassen und künftig als James leben zu wollen. Billie soll daher ein Jahr lang bei ihrem Vater wohnen und ihre Mutter nur einmal pro Woche, jeweils an einem Dienstag, sehen. Die 52 Dienstags-Episoden zeigen den Fortschritt der Geschlechtsangleichung, aber auch das emotionale Erkalten der Mutter-Tochter- Beziehung sowie Billies Schritte zur sexuellen Selbstfindung. Bei der Berlinale 2014 erhielt der Film den „Gläsernen Bären“ als bester Spielfilm in der Kategorie Generation 14plus. •bm 10.5., daneben im Tröpferlbad, Thalkirchner Str. 96, 19:30 Uhr FOTO: SALZGEBER FOTO: AKADEMIETHEATER FRAUEN, MÄNNER UND ALLES DAZWISCHEN Das werden zwei wilde Abende, die der renommierte Kritiker C. Bernd Sucher zusammen mit den Studentinnen und Studenten der Theaterakademie August Everding zeigt. Es ist schon ein schräges Programm, das da getanzt, gesungen und gesprochen wird – und ein cooles! Das Akademietheater wird für die Reihe „Suchers musikalische Leidenschaft“ im Mai zum ersten Mal in 16 Jahren zu einem Käfig voller Narren, zur Rocky Horror Show und zu Yentl. Und den Kuss der Spinnenfrau gibt es auch noch! Ernst und akademisch formuliert ist es ein Musical-Potpourri zur Gender-Problematik. Doch auf der Bühne und in den Moderationstexten von Herrn Sucher geht es nicht um die politisch korrekte Untersuchung von Geschlechterrollen, sondern um Sweet Travesty! •bm 6. + 7.5., Akademietheater im Prinzregententheater, Prinzregentenplatz 1, 20 Uhr, www.theaterakademie.de

13 Kultur Kabarett | Musik | Comedy | Party Auf Kul(t)-Tour mit WINNIE UND MUTTI Neulich sind wir in der Staatsoper gewesen, um den „Fliegenden Holländer“ anzuschauen. Schön war’s, aber die Matrosen hätten wir uns schon anders vorgestellt: junge Männer, trainiert und braun gebrannt vom Leben an Deck, in schneidigen weißen Marine-Uniformen? Weit gefehlt! Das war eher der Shanty- Chor des Seniorenheims Wismar, keine Spur von „In the Navy“. Wie man übrigens ein Stück über Seefahrer ohne diesen Hit schreiben kann, ist uns ein Rätsel – aber vielleicht war dieser Wagner einfach kein Village-People-Fan. Der mochte ja ganz viele Leute nicht ... Aber was beschweren wir uns? Die arme Senta hatte schließlich die Wahl zwischen einem Kerl in Bademantel und Adiletten und einem Verdammten mit fettigen, langen Haaren. Der „Holländer“ hat ihr immerhin ein muffiges Barock-Kleid geschenkt – da kann man als Frau schon mal dahinschmelzen. Aber das war wenigstens noch ein bisschen schicker als die Fitness-Kleidung von American Apparel in allen Farben des Neonregenbogens, die die Damen zum Sport getragen haben. Mutti hat sich schon beim Zuschauen was gezerrt und Winnie ist eingefallen, dass sie eigentlich seit 2003 eine Fitnessstudio- Mitgliedschaft hat. Aber bei allen optischen Abzügen muss man mal sagen: Gesungen haben sie wirklich schön. Die Senta, Catherine Naglestad, hat uns sehr gut gefallen. Auch ihre zwei Verehrer haben zumindest akustisch was hergemacht. Gerade Michael Volle als Holländer war schön schaurig und hat Mutti ein paarmal aufschrecken lassen, denn: Beim Holländer schläft man nicht ein, bei so viel Sturm und Verdammnis! Dirigent Asher Fisch hat das Orchester auch ordentlich brausen lassen! Dabei hat er sich auch nicht vom Publikum stören lassen, das allen Ernstes schon nach der Ouvertüre geklatscht hat. Das ist doch kein Musical und auch nicht der Kleinkunstabend in der Stadthalle Markt Schwaben. So eine Unart dieses Dazwischenklatschen, Herrschaft ... Nach dem knallenden Finale – da muss was explodiert sein – ist dann doch glatt ein Schwung Besucher noch während des ersten Vorhangs aus dem Parkett verschwunden. Frechheit! Wir haben natürlich bis zum Schluss in unserer Loge gesessen – und das nicht nur, weil wir nach dem ein oder anderen Prosecco nicht mehr aufstehen wollten ...! FOTO: OLIVER HAAKER Do 12.05.16 Helmut Schleich Mo 30.05.16 Lady Lords & Company Sa 28.05.16 Stefan Leonhardsberger Fr 17.06.16 Tickets unter www.im-schlachthof.de und an allen bekannten VVK-Stellen Kultur im Schlachthof • Zenettistraße 9 • 80337 München Sichern Sie sich Ihre Karten jetzt! BÜRGERHAUS UNTERFÖHRING Donnerstag, 12.05.2016, 20 Uhr PATRICK 1,5 Eine freche Familienkomödie Inszenierung: Theatergastspiele Fürth Mittwoch, 01.06.2016, 20 Uhr JACQUES OFFENBACH: Hoffmanns Erzählungen Tschechische Oper Prag / Oper Liberec Freitag, 03.06.2016, 20 Uhr TARTUFFE Nach der Komödie von Molière stille hunde theaterproduktionen Samstag, 16.07.2016, 20 Uhr TERRI LYNE CARRINGTON THE MOSAIC PROJECT Internationales JazzWeekend 2016 Jazz, Soul und Rhythm & Blues Infos und Kartenvorverkauf: Münchner Str. 65 | 85774 Unterföhring Tel.: 089-950 81-506 | www.buergerhaus-unterfoehring.de Das Bürgerhaus verfügt über 120 kostenfreie Tiefgaragenplätze Fotos: Andreas Bassimir; Künstler / Agentur; Tracy Love

Magazine

Programmheft 30. LSF Hamburg © Querbild e.V.
Abrigo
blu Gesundheit 2017
After-Show-Dinner von und mit Ricardo M.
27. Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg • Programmheft
STIGMAfighter im Einsatz gegen Ausgrenzung
hinnerk August 2016
hinnerk Hamburg Juli 2016
hinnerk Bremen/Hannover Juli 2016
gab Juli 2016
blu Juli 2016
blu Mai 2015
Regionalseiten
blu.fm Webseite

Unsere News

About us

blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.