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Leo Juli 2017

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FILM FOTOS: GEBRUEDER

FILM FOTOS: GEBRUEDER BEETZ FILMPRODUKTION KINO 3.000 MANN AUF EINEM BOOT Schwule Kreuzfahrten sind derzeit ein großes Thema – die Dokumentation „Dream Boat“ gibt in Spielfilmlänge einen Einblick in die ganz besondere Welt auf einem Schiff voll schwuler Männer. „The Cruise“, organisiert vom französischen Partyveranstalter La Demence, ist Europas größte Gay Cruise und sicher die internationalste von allen. Fast 3.000 Homos aus der ganzen Welt verbringen 7 Tage zusammen auf einem großen Kreuzfahrtschiff und genießen tägliche Partys und das Unter-Sich-Sein, das eine solche Reise mit sich bringt. „Dream Boat“ begleitet fünf ganz verschiedene Männer unterschiedlicher Nationalitäten auf ihrer Reise und erreicht dabei mindestens ebenso viel Tiefgang wie das Kreuzfahrtschiff selbst. Jeder von ihnen möchte um seiner selbst willen geliebt werden und doch sind sich alle bewusst, dass es auch sehr auf Äußerlichkeiten ankommt, wenn man mit derartig viel geballter Männlichkeit in Badehosen konkurrieren muss. So weiß der durchtrainierte, in England lebende Pole Marek nicht so recht, was er mit seinem ansprechenden Äußeren anfangen soll. Der in Dubai lebende Inder Dipankar fühlt sich inmitten all der Männer dennoch einsam, Palästinenser Ramzi feiert sowohl die Freiheit an Bord als auch die überstandene Krebserkrankung seines belgischen Partners. Martin aus Österreich bringt die Perspektive eines HIV-positiven Mannes ins Spiel und Franzose Philippe, der seit einer Meningitis-Erkrankung vor 20 Jahren auf einen Rollstuhl angewiesen ist, fragt sich „was wäre, wenn …?“. Die Dokumentation, die immer wieder auch das exzessive Partyleben auf dem „Schwulendampfer“ thematisiert, spaltet das Publikum sicher in zwei Teile: Diejenigen, die danach sofort am liebsten selbst mitfahren möchten und die anderen, für die eine solche Reise ein absoluter Alptraum wäre. Aber alle Zuschauer erfahren, dass eine Gay Cruise mehr ist, als nur eine lange hedonistische Party auf See. Sie ist auch eine Art Zuflucht für diejenigen, die in ihrem täglichen Leben eben nicht so offen mit ihrer Sexualität umgehen können. Aber es wird auch offenbart, dass das Leben in der Community oft kein Zuckerschlecken ist, denn natürlich wird man ständig bewertet und taxiert – und das nach meist sehr oberflächlichen Kriterien. Regisseur Ferland Milewski stellt in „Dream Boat“ treffend dar, wie kompliziert und konfliktbeladen eine schwule Existenz in der heutigen Zeit sein kann. Die Konzentration auf den schwimmenden Mikrokosmos einer Cruise verschafft erstaunliche Einblicke in die schwule Lebenswirklichkeit. Unbedingt sehenswert! *am „Dream Boat“ läuft im Juli in der Queerfilmnacht. Die genauen Orts- und Zeitangaben für die einzelnen Städte findest du hier: www.queerfilmnacht.de Mehr Infos zum Film sowie weitere Termine: www.gebrueder-beetz.de/produktionen/ dream-boat www.facebook.com/DreamBoatFilm/

FILM KINO Kokain, Mädels und ein toter Stripper „Girls’ Night Out“ ist der womöglich lustigste Kinofilm des Sommers. Die Geschichte ist eigentlich rasch erzählt, zumindest ihr Start, doch die Umsetzung ist so verdammt lustig, dass dieser Film wirklich das Zeug hat, Kult in der Szene zu werden: Die Braut Jess (Scarlett Johansson) will zusammen mit ihren Freundinnen Blair (Zoë Kravitz), Pippa (Kate McKinnon), Alice (Jillian Bell) und Frankie (Ilana Glazer) die viel beschworene Sau rauslassen. Leider wuchtet sich die eine so ungeschickt auf den Stripper, dass dieser stirbt. Was also tun? Er muss verschwinden! Kokain und ein Auto helfen ... Aberwitzige Szenen und ein aufgedrehtes Ensemble machen die Komödie zum Genuss. Zum rabenschwarzen Genuss! Seit Ende Juni im Kino. *rä

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