Aufrufe
vor 2 Jahren

Leo Juli 2017

  • Text
  • Strasse
  • Szene
  • Schwules
  • Kulturzentrum
  • Residenz
  • Musik
  • Ausstellung
  • Residenzstrasse
  • Oper
  • Erotik

30 CSD INTERVIEW FOTO:

30 CSD INTERVIEW FOTO: TAMARA PLATYTSCH_FOKUS FOTOGRAFIE DSFZKE Der DSDS-Gewinner Daniel Schuhmacher traf vor drei Jahren auf den Multi-Instrumentalisten und Songwriter Marcus Loeber. Zusammen gründeten sie das Projekt DSFZKE. Im Interview verrät der Sänger mit der außergewöhnlichen Stimmfarbe, welche Highlights er für den Auftritt auf dem CSD plant. DSFZKE? Wofür steht euer Name und warum habt ihr so einen ungewöhnlichen Namen gewählt? Marcus (mein Produzent) und ich wollten einen Namen, der nicht direkt online zu finden ist. Daher hat Marcus mal etwas recherchiert, und was ihm bei Google direkt ins Auge gesprungen ist, war die Aussage: „Diese Suche führt zu keinem Ergebnis“. Verbunden mit der Tatsache, dass ich ein Castingshow-Sieger, speziell ein DSDS- Sieger bin, fanden wir das auf Anhieb sehr witzig. Im Grunde beschreibt es ja, was mit einem Castingshow-Sieger speziell in Deutschland passiert, man gilt als verbrannt und die Medien wollten im Grunde wenig mit einem zu tun haben. Dazu kommt, dass dieses Projekt über drei Jahre in enger Zusammenarbeit entstanden ist und wir es daher auch nicht unter meinem Namen veröffentlichen wollten. Dein Coming-out liegt schon einige Jahre zurück. Wie war es damals für dich? Verarbeitest du es auch in deinen Songs? Im Grunde wusste der Großteil meines Umfeldes schon lange Bescheid, daher war es privat jetzt nicht unbedingt eine Veränderung. Aber nach außen hin natürlich schon. Einerseits gab es Verständnis dafür, dass ich es für mich behalten habe und durch viele Faktoren wie Familie, Kleinstadt und persönliche Entwicklung erst später öffentlich dazu stehen konnte. Die andere Seite waren aber auch Kommentare wie „Lügner“ und „Heuchler“. Ich bereue es nicht, es so gemacht zu haben. Keiner hat mein Leben gelebt und keiner dieser Menschen stand bei einer Show auf der Bühne, bei der damals Millionen zugeschaut haben. Daher kann auch keiner bewerten, wie das alles für mich selbst war. Dass man sich überhaupt outen muss finde ich schon merkwürdig. Ja, ich bin schwul, aber ich definiere mich nicht darüber – ich bin in erster Linie ein Mensch mit Eigenheiten wie jeder andere auch. Ich habe das schon in Songs verarbeitet. Nie direkt auf dieses Thema bezogen, aber im Grunde geht es in vielen Songs darum, zu sich zu stehen, auch wenn man nicht wie jeder ist. Kannst du schon etwas zu deinem Auftritt auf dem CSD München verraten? Gibt es ein Highlight? Ich freue mich schon sehr. Nachdem das DSFZKE -Album Ende letzten Jahres herauskam, kann ich die Songs jetzt endlich live performen. Drei Jahre Arbeit an diesem Album und den Sound zu finden und offen zu bleiben, war eine Herausforderung. Daher macht es das Ganze für mich noch aufregender, diese Songs und Geschichten dahinter zu teilen. Ich glaube, gerade auf „Smalltown Boy“ live freue ich mich sehr, weil ich den Song mit meiner Lebensgeschichte vergleichen kann und es sicher vielen anderen Menschen, die „anders“ sind, genauso geht. Also können sich alle, die kommen, vom Sound und den Songs überzeugen! (grinst) Interview: Mario Lehlbach LIVE on Stage: Marienplatz 15.7 21:20 Uhr Entschuldigung, aber…! Mona Oswald und der Pianist Robert Florian Daniel bilden das noch junge Münchner Duo „Honett“ (honett (frz.) = anständig, ehrenhaft). In ihrem aktuellen Kabarettprogramm „Entschuldigung, ich möchte nicht unhöflich sein, aber...! (CSD-Version)“ suchen sie nach Worten, für die es manchmal keine gibt. Sie erzählen Geschichten, die jeder kennt – und mancher nur zu gut. Musikalisch verwandeln sie alltägliche Horrorszenarien aus Beruf, Familie und aus dem Freundeskreis in Harmonien. Bringen Wahrheiten mit dem notwendigen Augenzwinkern auf die Bühne, in honetter Manier: betont taktvoll. Im Rahmen der PrideWeek 2017 präsentieren Mona und Robert ihr Programm zusammen mit dem Honett-Chor als Benefizveranstaltung. Der Gesamterlös der Veranstaltung geht an die Münchner Aids-Hilfe e.V. *jg 13.7, Studio der Münchner Aids-Hilfe, Lindwurmstr. 71 (Rgb) 20 Uhr (Einlass: 19.30 Uhr, freie Platzwahl) VVK: Café Regenbogen der Münchner Aids-Hilfe . www.honett-betont-taktvoll.de

Regenbogen- Konzert 09_07_2017 19 Uhr Alter Rathaussaal Quartett der Münchner Philharmoniker: JULIAN SHEVLIN, Violine SIMON FORDHAM, Violine VALENTIN EICHLER, Viola DAVID HAUSDORF, Violoncello RAINBOW SOUND ORCHESTRA MUNICH Werke von SIBELIUS, BRITTEN, HENZE, HAYDN, VAUGHAN WILLIAMS u.a. mphil.de Karten bei MünchenTicket 089 54 81 81 400

Magazine

Abrigo
blu Gesundheit 2017
After-Show-Dinner von und mit Ricardo M.
27. Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg • Programmheft
STIGMAfighter im Einsatz gegen Ausgrenzung
hinnerk August 2016
hinnerk Hamburg Juli 2016
hinnerk Bremen/Hannover Juli 2016
gab Juli 2016
blu Juli 2016
blu Mai 2015
Regionalseiten
blu.fm Webseite

Unsere News

About us

blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.