Aufrufe
vor 2 Jahren

Leo Juli 2017

  • Text
  • Strasse
  • Szene
  • Schwules
  • Kulturzentrum
  • Residenz
  • Musik
  • Ausstellung
  • Residenzstrasse
  • Oper
  • Erotik

26 CSD QUEERES LEBEN

26 CSD QUEERES LEBEN SATT Auch in diesem Jahr startet die Münchner CSD-Saison eine Woche vor dem Parade-Wochenende, also am 8. Juli. Die PrideWeek hat wieder jede Menge interessante Veranstaltungen für die queere Szene zu bieten. Wir haben für euch eine Auswahl besonders lohnender Events zusammengestellt – ganz subjektiv, freilich. Alle Termine findet ihr in unserem Tageskalender im Heft und online unter www.leo-magazin.de sowie auf www.csdmuenchen.de. *bm Regenbogenkonzert Zum ersten Mal widmen die Münchner Philharmoniker einen Konzertabend der Münchner Regenbogenstiftung, die seit 2010 unterschiedliche Projekte der LGBTIQ*-Szene fördert. Am 9. Juli setzt ein Quartett der Philharmoniker zusammen mit dem Rainbow Sounds Orchestra Munich ein sicht- und hörbares Zeichen in Richtung Community. 9.7., Alter Rathaussaal, 19 Uhr Chormatinee Bunte Stimmen inmitten bunter Blütenpracht: So werben die Sängerinnen und Sänger von Various Voices zur PrideWeek für ihr Chorfestival, das im Mai 2018 in München Station macht. An diesem Sonntagvormittag treten mehrere Chöre auf der großen Freitreppe im Schmuckhof des Botanischen Gartens auf. 9.7., Botanischer Garten, Menzinger Str. 61, 11:30 Uhr, www.various-voices.de Demo. Für. Alle. Werden nur solche Homosexuelle geduldet, die so leben wie die Heteros? Wie brüchig ist diese Duldung und was können wir tun, damit Vielfalt endlich respektiert wird? Darüber diskutieren der Münchner Autor Muriel Aichberger und „Männerschwarm“-Verlagsleiter Detlef Grumbach, der das Buch „Demo. Für. Alle. – Homophobie als Herausforderung“ präsentiert. 10.7., Studio der Münchner Aids-Hilfe, Lindwurmstr. 71, 19:30 Uhr Ein queerer Staat Garrett Graham veröffentlichte 2007 sein Buch „The Gay State“. Darin fragt er, ob die Gründung eines LGBTIQ*-Staates, in dem zum Beispiel queere Flüchtlinge ohne Einschränkungen Asyl erhielten, erstrebenswert oder kontraproduktiv wäre. Ein Abend mit Vortrag und Diskussion. 11.7., Sub, Müllerstr. 14, www.subonline.org Der Antifeminismus von rechts Schlagworte wie „Genderwahn“ halten immer öfter Einzug in die öffentliche Diskussion. Wie ist das zu erklären und wie können wir diesem Phänomen begegnen? Eine Podiumsdiskussion mit Expertinnen und Experten aus der Frauen- und Gleichstellungspolitik. 12.7., Stadtmuseum, St.-Jakobs-Platz 1, 19 Uhr Kabarett-Duo „Honett“ In ihrem Programm „Entschuldigung, ich möchte nicht unhöflich sein, aber ...!“ präsentieren Mona Oswald und Robert Florian Daniel alias „Duo Honett“ Geschichten, die jeder kennt. Sie verwandeln Horrorszenarien aus Beruf, Familie und Freundeskreis mit einem Augenzwinkern in Harmonien. Eine Benefizveranstaltung zugunsten der Münchner Aids-Hilfe. 13.7., Studio der Münchner Aids-Hilfe, Lindwurmstr. 71, 20 Uhr, Eintritt 10 Euro Mia san queer Das lesbisch-schwule Impro-Duo Linner & Trescher präsentiert eine Sondervorstellung ihres komischen Talents zum CSD. Sie improvisieren zu allen korrekten und politisch inkorrekten Stichwörtern und spielen sich die Seele aus dem Leib – sehr zur Freude des Publikums! 14.7., Einstein Kultur, Einsteinstr. 42, 20 Uhr, www.isar148.de, Eintritt 18 Euro All About E Schon zum sechsten Mal präsentiert das Mathäser-Kino in Kooperation mit dem Lesbenzentrum LeTRa den lesbischen Filmevent zum CSD. Heuer steht das australische Roadmovie „All About E“ auf dem Programm. Anschließend ist After- Party in der 35mm-Lounge mit DJane Eléni. Der Erlös kommt der CSD-Orga zugute. 14.7., Mathäser Filmpalast, Bayerstr. 3, 20 Uhr, www.mathaeser.de, Eintritt 7,50 Euro FOTO: LEON SEEFRIED

INTERVIEW Virginia Ernst CSD 27 Du bist zum ersten Mal beim Münchner CSD auf der Bühne. Welche Erwartungen hast du? Worauf freust du dich? Ich freue mich riesig, erstmalig in München auf der Bühne stehen zu dürfen! Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was mich erwartet, aber ich bin mir sicher, es wird megageil! Ich freue mich auf meine Fans in München und auch auf das ganze Spektakel rundherum. (grinst) Bis zum Alter von zwanzig Jahren spielte die gebürtige Wienerin Virginia Ernst professionell Eishockey. Danach kaufte sie sich eine Gitarre und begann Musik zu machen. 2014 war sie die meistgespielte Künstlerin im österreichischen Radio. Sie gehört damit zu den erfolgreichsten queeren Künstlerinnen unseres Nachbarlandes. FOTO: BEN LEITNER Das diesjährige Motto des CSD lautet „Gleiche Rechte. Gegen Rechts!“. Findet sich die Thematik auch in deinen Texten wieder? Es gibt einen Song von mir, der ist aber noch nicht veröffentlicht. Da geht es um gleiche Rechte: „Love Has no Limits!“. Ich hoffe sehr, dass dieser bald erscheinen wird. Als ehemalige Profi-Eishockeyspielerin bist du es gewohnt, in einer Mannschaft unterwegs zu sein. Wie ist es jetzt, allein im Rampenlicht zu stehen? Es ist ein großer Unterschied! Auf der Bühne liegt der ganze Fokus auf dir, auch wenn du deine Band als Stütze hinter dir hast – aber im Team hast du einen ganz anderen Spirit. Da bist du nie alleine und der Fokus verteilt sich schön. Aber beides ist der Hammer!! Ich würde nichts von beidem missen wollen! Interview: Mario Lehlbach LIVE on Stage: Marienplatz 15.7 22:05 Uhr

Magazine

Programmheft 30. LSF Hamburg © Querbild e.V.
DU GEWINNST. HCV VERLIERT. KENNE DEINEN STATUS
Abrigo
blu Gesundheit 2017
After-Show-Dinner von und mit Ricardo M.
27. Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg • Programmheft
STIGMAfighter im Einsatz gegen Ausgrenzung
hinnerk August 2016
hinnerk Hamburg Juli 2016
hinnerk Bremen/Hannover Juli 2016
gab Juli 2016
blu Juli 2016
blu Mai 2015
Regionalseiten
blu.fm Webseite

Unsere News

About us

blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.