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leo Juli 2016

CSD München!

CSD München 32 FOTO: LH

CSD München 32 FOTO: LH MÜNCHEN „Ich finde, das kann sich sehen lassen“ Lösung. Es wurde eine Fach- und Beratungsstelle für Regenbogenfamilien eingerichtet, eine Beratungsstelle für Trans*- und Inter*-Personen wird gerade bei der Münchner Aids-Hilfe aufgebaut. Zudem hat das Aufklärungsprojekt ebenfalls eine halbe Stelle für die unverzichtbare Arbeit in Schulen und Jugendeinrichtungen bekommen. Nicht zuletzt haben wir die Finanzierung der Deutsch- Konversationskurse für Migrantinnen und Migranten bei Sub und LeTRa auf sichere Beine gestellt. Ich finde, das kann sich sehen lassen. Auch in diesem Jahr wird Dieter Reiter als Schirmherr die Parade zum Münchner Christopher-Street-Day anführen. Wir haben uns mit dem Oberbürgermeister vorab zum Gespräch getroffen. HERR REITER, DAS MOTTO DES DIES- JÄHRIGEN CSD LAUTET "VIELFALT VERDIENT RESPEKT". WAS VERBINDEN SIE DAMIT? Ich finde, dieses Motto ist gerade in diesen Zeiten gut gewählt. Für mich sind alle Menschen gleich, dennoch sind Sie vielfältig und unterschiedlich, zum Beispiel in Aussehen und – in Bezug auf die LGBT-Community – sexueller Identität. Aber Gleichheit darf nicht verwechselt werden mit Gleichmacherei. Gerade die LGBT- Community hat uns immer wieder gezeigt, dass Menschen sehr unterschiedlich leben und diese Vielfalt eine Bereicherung für uns alle ist. Unterschiede zu respektieren und auch zu akzeptieren ist grundlegend für das soziale Zusammenleben in unserer Stadt und natürlich weit darüber hinaus. NUN HAT DAS SCHRECKLICHE MAS- SAKER IN EINEM SZENE-CLUB IN OR- LANDO GEZEIGT, DASS LESBEN UND SCHWULE IMMER NOCH ANGST VOR GEWALT AUF GRUND IHRER SEXUEL- LEN IDENTITÄT HABEN MÜSSEN ... Wie so viele andere Menschen weltweit bin auch ich tief erschüttert über diese furchtbare Tat. Als Oberbürgermeister unserer Stadt kann ich aber nur jedem und jeder raten: Leben Sie Ihr Leben weiter, haben Sie keine Angst, gönnen Sie den Tätern nicht diesen Erfolg. Statt unsere Art zu leben zu ändern, müssen wir alle zusammenhalten. EIN RÜCKBLICK AUF DAS LETZTE JAHR: WAS LIEF IN SACHEN LGBT- POLITIK? Eine ganze Menge. Ich denke da an die Jugendkampagne der Koordinierungsstelle und die vielen Maßnahmen, die wir im Bereich der Jugendarbeit umgesetzt haben. Die diesjährige Respektkampagne ist ebenfalls ein Meilenstein. Gerade sie hat bezüglich der Kooperation zwischen Stadt und Community ein deutliches Zeichen gesetzt und fand auch großen Anklang. Außerdem hat die Stadt viel Geld für die Stärkung der Infrastruktur im LGBT-Bereich in die Hand genommen. Das diversity Jugendzentrum hat eine weitere halbe Stelle für Beratung und Unterstützung von LGBT-Jugendlichen erhalten, die schwierige Raumsituation steht kurz vor einer guten AUF DEM LETZTEN CSD HAT IHR CSU-KOLLEGE DIE EHEÖFFNUNG UND DAS VOLLE ADOPTIONSRECHT FÜR GLEICHGESCHLECHTLICHE PAARE GEFORDERT. WAS IST DARAUS GE- WORDEN? Die SPD-Fraktion hat daraufhin einen Antrag gestellt und alle Bürgermeister der Stadt gebeten, sich mit dieser Forderung an die bayerische Staatsregierung zu wenden. Das haben wir getan. Gemeinsam haben wir einen Brief an den Ministerpräsidenten geschrieben und ihn gebeten, sich auf Bundesebene für diese Ziele einzusetzen. UND DAS MACHT HERR SEEHOFER JETZT? Nein. Die Antwort aus der Staatskanzlei war unmissverständlich ablehnend. Das gilt für beide Forderungen. WAS HALTEN SIE EIGENTLICH DAVON, DASS DIE LSU MIT EINEM EIGENEN WA- GEN BEIM CSD VERTRETEN SEIN WIRD? Grundsätzlich begrüße ich es , wenn sich politische Parteien für LGBT-Politik engagieren. Ob es der CSU ernst damit ist, werden wir noch erleben. ANGENOMMEN, IHR BÜRO WÄRE BEIM RATHAUS CLUBBING EINE PARTY- AREA: AUF WELCHE MUSIK DÜRFTEN WIR UNS DORT FREUEN? Good old Rock 'n´ Roll! • Interview: Jörg Garstka

„VIELFALT RESPEKT. SEITE 33 | Thema THEMA VERDIENT GRENZENLOS!“ NÜRNBERG 19. LESBISCH-SCHWULES STRASSENFEST 2016 Wir danken unseren Sponsoren: Dienstag, 02. August 2016 19.30 Uhr, Hypersexualität – Wenn Sex zur Sucht wird. Gibt es Sexsucht wirklich? Vortrag mit anschließender Diskussion. Tagungszentrum der AIDS-Hilfe Nürnberg- Erlangen-Fürth e.V., Entengasse 2, Nürnberg Donnerstag, 04. August 2016 19.30 Uhr, CHEMSEX, Filmvorführung mit Diskussion. Tagungszentrum der AIDS-Hilfe Nürnberg-Erlangen- Fürth e.V., Entengasse 2, Nürnberg. Eintritt frei Freitag, 05. August 2016 17.00 Uhr, „Homosexuelle unter dem Hakenkreuz – Nürnberger Spuren der Verfolgung“. Führung zur Homosexuellenverfolgung im letzten Jahrhundert. Startpunkt: Ludwigstor/Spittlertorzwinger 19.30 Uhr, „Europa respektiert Vielfalt! - ?“ Diskussion mit internationalen Gästen. Literaturhaus Nürnberg, Luitpoldstraße 6 22.00 Uhr, The official CSD-Pre-Party! Terminal 90, Flughafenstraße 100, Nürnberg Samstag, 06. August 2016 11.45 Uhr, Kurzandacht, Reformations-Gedächtnis-Kirche Kontakt/Veranstalter: Dieter Barth @ Förderverein Christopher-Street-Day Nürnberg e.V., Postfach 900210, 90493 Nürnberg. Fotos: ©fotolia.com. Bildkomposition: picaart.de Aktuelle und ausführliche Angaben zum CSD-Programm 2016 auf der website www.csd-nuernberg.de und im Programmheft Ein Dankeschön an unsere Spender: • Sparkasse Nürnberg • NLC-Nürnberger Lederclub e.V. • Gudrun Apotheke 12.30 Uhr, CSD-Demo, Berliner Platz ab 13 Uhr, Straßenfest auf dem Jakobsplatz 22.00 Uhr, CSD-Abendparty im Hirsch, Finanzierungsbeitrag zum Straßenfest: 10 € Sonntag, 07. August 2016. 11.30 Uhr, Ökumenischer Gottesdienst mit Abendmahl, St. Jakobs-Kirche am Jakobsplatz 12.00 Uhr, Sommerbrunch. Preis 21,50 € inkl. einem Glas Prosecco pro Person. Anmeldung unter 09 11/241 80 30 im Restaurant Estragon, Jakobstraße 19, Nürnberg 15.00 Uhr, Lesung: Jens Schadendorf liest aus „Der Regenbogen-Faktor. Schwule und Lesben in Wirtschaft und Gesellschaft“, im Heilig-Geist-Haus am Hans-Sachs- Platz. Eintritt frei Schirmherr: Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg

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