Aufrufe
vor 4 Jahren

leo Juli 2016

CSD München!

Mi.

Mi. 10.08.2016 – 20:00 Uhr VIVALDI: DIE VIER JAHRESZEITEN Perlen der Barockmusik Do. 11.08.2016 – 20:00 Uhr MUSICAL MOMENTS Alles Broadway! Fr. 12.08.2016 – 20:00 Uhr ITALO POP NIGHT Die größten Hits von Zucchero bis Ramazzotti Sa. 13.08.2016 – 20:00 Uhr ABBA-NIGHT The Tribute Concert Alle No.1-Hits So. 14.08.2016 – 20:00 Uhr SOMMERNACHT DER FILMMUSIK Best of Hollywood Mo. 15.08.2016 – 20:00 Uhr CARMINA BURANA Carl Orffs Meisterwerk Di. 16.08.2016 – 20:00 Uhr SEBASTIAN REICH & AMANDA „Amanda packt aus!“ Mi. 17.08.2016 – 20:00 Uhr ISAR SOUND FESTIVAL Hundling, Isarschixn, Maria Reiser & Unterbiberger Hofmusik Do. 18.08.2016 – 20:00 Uhr THE MUSIC OF BUENA VISTA Featuring Cuba Percussion & Yaqueline Castellanos Fr. 19.08.2016 – 20:00 Uhr I AM FROM AUSTRIA Die größten Hits aus 50 Jahren Austropop Sa. 20.08.2016 – 20:00 Uhr LA NOTTE ITALIANA Die schönsten italienischen Opernhighlights So. 21.08.2016 – 20:00 Uhr HERBERT PIXNER PROJEKT – SUMMER Finest handcrafted music from the Alps m u n c h n e 5 PEN AIR sommer r BRUNNENHOF | RESIDENZ | MÜNCHEN 2016 Karten: 01806 57 00 73* www.kulturgipfel.de München Ticket: 089 54 81 81 81 ZKV: 089 54 50 60 60 *0,20 € / Anruf aus dem Festnetz, max. 0,60 € / Anruf aus den Mobilfunknetzen ChemSex-Gruppe im Sub NACH DEM KICK KOMMT DAS K.O. Das Phänomen „Chemsex“ ist nicht neu. Schon seit einigen Jahren weiß man, dass der Konsum von so genannten psychoaktiven Substanzen bei Schwulen steigt, besonders betroffen sind übrigens HIV-Positive. Ob Crystal Meth, Ketamin, Speed, Kokain oder Poppers: Immer mehr Männer greifen zu Drogen, um sich beim Sex unter Drogeneinfluss oder bei „Slamming“-Partys, die oft über Tage andauern, den ultimativen Kick zu verschaffen. Doch für viele von ihnen kommt nach dem Kick das K.o. Sie beginnen unter dem Konsum zu leiden, denn der führt „Szenenahes Hilfsangebot ist dringend nötig“ schnell zu Abhängigkeiten, von denen man schwer wieder loskommt. Grund genug für das Sub, eine offene Gruppe für Chemsex-User anzubieten. Seit Mitte Juni können sich Betroffene hier austauschen und gegenseitig zum Ausstieg motivieren. Außerdem soll das Sub zu einer umfassenden Anlaufstelle für schwule und bisexuelle Männer werden, die eine Vielzahl an Informationen rund um das Thema bereit hält. Wenn es nach den Vorstellungen von Kai Kundarath, Leiter des Projekt Prävention im Sub geht, wird hier zudem ein Netzwerk von Ärzten und Anlaufstellen entstehen, das zu Themen wie Therapie, Entzug oder Entgiftung berät und individuelle Hilfestellung gibt. „Schwule Männer fühlen sich von den Beratungs- und Hilfestellen der etablierten Drogenhilfen oft nicht angesprochen“, weiß Kundrath. „Darum ist ein solches szenenahes Angebot, das schwulen Sex vorurteilsfrei einbezieht, dringend nötig.“ Die Initiative basiert auf der QUADROS-Studie (Qualitätsentwicklung in der Beratung und Prävention im Kontext von Drogen und Sexualität bei schwulen Männern) der Deutschen Aids-Hilfe, an der auch der Münchner Diplom-Pädagoge beteiligt war. Dabei wurde in allen Regionen Deutschlands eine Analyse durchgeführt, um einerseits zu erheben welchen Hilfebedarf schwule, drogengebrauchende Männer haben und andererseits herauszufinden, welche Anlaufstellen für diese Klientel existieren. „Die Ergebnisse zeigen, dass es bundesweit kaum spezifische Angebote für schwule Männer gibt“, so Kundrath. Bisher können das nur große Zentren wie Berlin und Köln bieten, jetzt will München nachziehen und sich intensiv um das Thema kümmern. Tipp: In der 80-minütigen Dokumentation „Chemsex“ (auf DVD erhältlich) werfen die Regisseure William Fairman und Max Gogarty einen eindringleichen und beeindruckenden Blick auf das Phänomen Chemsex. •bm Infos zur Gruppe: kai.kundrath@subonline.org, www.subonline.org FOTO: CHEMSEX (SCREENSHOT), PRO-FUN MEDIA

MÜNCHEN IN KIEW Zum fünften Mal besuchten Anfang Juni Lesben und Schwule aus der Münchner Community die Veranstaltungen zum Gay Pride in der ukrainischen Partnerstadt Kiew. Im Mittelpunkt stand die Parade am 12. Juni, die in den letzten Jahren massiven Angriffen vor allem rechter Gruppen ausgesetzt war. Doch heuer war vieles besser: „Der diesjährige `Marsch der Gleichheit´ war historisch!“, so Conrad Breyer von der Gruppe Munich Kiev Queer. „Nie zuvor hatte die Community im Land eine so große Unterstützung aus der Mitte der ukrainischen Gesellschaft.“ Mit rund 1000 Demonstranten wurde ein Vielfaches der bisherigen Teilnehmerzahlen erreicht, der Zug wurde von einem großen Polizeiaufgebot wirkungsvoll gegen Übergriffe geschützt. Stadträtin Lydia Dietrich war in Vertretung von Oberbürgermeister Dieter Reiter vor Ort: „Das ist ein guter Tag für Kiew und die Ukraine“, so die Grünen-Politikerin. Trotz dieses Erfolges und eines Ende 2015 eingeführten Diskriminierungsschutzes für sexuelle Minderheiten am Arbeitsplatz ist der Weg hin zu Gleichberechtigung für die LGBT-Szene noch weit. Da sich die Ukraine in Richtung Westeuropa bewegen will, könnte das vorsichtige Zugehen auf Lesben, Schwule und Trans* politisch motiviert sein. Umfragen zeigen: Homo- und Transphobie ist in der Bevölkerung fest verankert und war zuletzt sogar angestiegen. •bm FOTO: PRIVAT böser buben blues ab 21.7.2016 KIEW IN MÜNCHEN Seit 2012 lädt der CSD Aktivistinnen und Aktivisten aus Kiew zur PrideWeek nach München ein. Dieses Jahr sind unter den Gästen die lesbischen Filmemacherinnen Liudmila Kyrylenko und Vera Yakovenko (Bild). Sie kommen mit ihrem Sohn und präsentieren am 6. Juli im Rahmen der Diskussion „Leben hinter Masken“ drei ihrer Werke. Die Menschenrechtsaktivistin Ania Shapiro vergleicht in ihrer Videokampagne „Parallelen“ die Geschichte der Münchner und der Kiewer Lesben- und Schwulenbewegung. In ihren Interviews, zu sehen am 3. Juli, kommen Pioniere aus dem München der 1980er Jahre und dem heutigen Kiew zu Wort. Ihre Botschaft: Es lohnt sich zu kämpfen! •bm 3.7., „Parallelen“, 6.7., „Leben hinter Masken“, Sub- Zentrum, Müllerstr. 14, 19:30 Uhr UraUfführUng chicago 1930 Ballett VON KARL ALFRED SCHREINER CuVILLIéSTHEATER 21. bis 28. Juli 2016 KARTEN 089 21 85 19 60 www.gaertnerplatztheater.de

Magazine

hinnerk Oktober / November 2020
rik Oktober / November
gab Oktober 2020
blu September / Oktober 2020
blu September / Oktober 2020
blu Juli / August 2020
blu März / April 2020
DU GEWINNST. HCV VERLIERT. KENNE DEINEN STATUS
blu Gesundheit 2017
blu Juli 2016
blu Mai 2015
hinnerk Oktober / November 2020
hinnerk August/September 2020
hinnerk Juni/Juli 2020
hinnerk April/Mai 2020
hinnerk August 2016
hinnerk Hamburg Juli 2016
hinnerk Bremen/Hannover Juli 2016
gab Oktober 2020
GAB Juni 2020
GAB April/Mai 2020
gab Juli 2016
Leo Juli / August 2020
Leo März / April 2020
rik Oktober / November
rik August/September 2020
rik Juni/Juli 2020
rik April/Mai 2020
Regionalseiten
männer* – das queere Nachrichtenportal

Unsere News

About us

blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.