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Leo Januar/Februar 2019

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14 KULTUR Die Magie des

14 KULTUR Die Magie des King of Pop Im August letzten Jahres wäre Michael Jackson sechzig geworden. Seine zahlreichen Hits und einzigartigen Choreografien bleiben der Welt erhalten. Das erfolgreiche Musical „Thriller – Live“ will den Zauber um den King of Pop wiederbeleben und vom 2. bis 14. April auch im Deutschen Theater wieder auf die Bühne bringen. Michael Jackson war und ist ein Phänomen. Mit seiner Musik und seinem unverwechselbaren Tanzstil zählt er bis heute nicht nur zu den erfolgreichsten, sondern auch zu den einflussreichsten Künstlern weltweit. Inzwischen ist auch „Thriller – Live“ ein echtes Phänomen. Am Londoner West End schaffte die Tribute Show sogar den Sprung in die Top 15 der Shows mit den längsten Laufzeiten und konnte voller Stolz im September dieses Jahres seine 4000 Show feiern. Die Premiere am Deutschen Theater wurde 2009 gefeiert. Seitdem begeisterte die Show über 4,5 Millionen Zuschauer in 33 Ländern. Das Publikum taucht zusammen mit den Darstellern in das popkulturelle Erbe des beispiellosen Künstlers ein, dessen Werk die Erfolge mit den Jackson 5 wie „ABC“ oder „Can you feel it“, spätere Welthits wie „Bad“ oder „Billie Jean“ und das sechste Album „Thriller“ umspannt, das ihn spätestens in den 80er-Jahren zu einem der angesehensten Musiker unserer Epoche machte. Wer die Energie von Michael Jacksons Musik, Tanz und Videos noch einmal spüren möchte, ist bei dieser Hommage richtig. Fünf brillante Sängerinnen und Sänger bringen, zusammen mit einer sechs Musiker starken Live-Band und außergewöhnlichen Tänzern, Michael Jacksons unfassbare Energie live auf die Bühne zurück. Zum Highlight der Show avancieren oft auch die Performances der Kinderdarsteller, die die Rolle des jungen Michael verkörpern. *jm 2. – 14.4., Deutsches Theater, Schwanthalerstr. 13, www.deutsches-theater.de FOTOS: SVEN DAMER DEIN GAY LIFESTYLE STORE Berlin • Köln • Hamburg • München brunos.de /brunos.de @brunos_de

Yung Faust und Doktor Alıcı KULTUR 15 Die Münchner Kammerspiele starten mit gleich zwei vielversprechenden Premieren ins neue Jahr. Am 23. Januar inszeniert Leonie Böhm „Yung Faust“. Olga Bach und Ersan Mondtag feiern die Uraufführung ihrer neusten Arbeit „Doktor Alıcı“ am Folgetag. In der Intensität und Unmittelbarkeit von Rausch, Sex und Alchemie versucht Faust, die unhintergehbare Wahrheit zu finden, nämlich das, „was die Welt im Innersten zusammenhält“. In „Yung Faust“ wird die Regisseurin Leonie Baum selbst zum Faust und begibt sich mit den Schauspielerinnen Annette Paulmann, Julia Riedler und Schauspieler Benjamin Radjaipour auf die Suche nach den wahren Emotionen in Goethes Text. Analog zu Cloudrappern, die durch das Prädikat „Yung“ in ihren Pseudonymen auf ihre junge Weltsicht verweisen, will die Regisseurin eine kritische Perspektive auf die Worte des weißen alten Mannes Goethe werfen. Am Folgeabend des 24. Januar ist die Premiere von „Doktor Alıcı“ in Kammer 1. Olga Bach und Ersan Mondtag nutzten Arthur Schnitzlers „Professor Bernhardi“ als Grundlage. Schnitzlers Geschichte spielt um die Jahrhundertwende: Der Protagonist Professor Bernhardi ist jüdischen Glaubens und von zahlreichen karrieristischen Widersachern umgeben, die die erstarkenden antisemitischen Ressentiments der Zeit nutzen, um ihm seine Position streitig zu machen. Olga Bach führt die Probleme und Konfliktlinien in die Gegenwart über. Der Mann wird zur Frau, das Judentum zum Islam. Dabei soll es weniger um eine banale Einsicht nach dem Motto „die Vergangenheit wiederholt sich“ gehen, sondern eher um das Aufzeigen subtiler gesellschaftlicher Mechanismen, die Rassismus mehrheitsfähig machen. Die Schauspieler und Schauspielerinnen des Stücks sind Jelena Kuljić, Thomas Hauser, Christian Löber, Damian Rebgetz, Samouil Stoyanov, Hürdem Riethmüller und Michael Gempart. *jm 23.- 25. + 27.1., Münchner Kammerspiele, Maximilianstrasse 26 – 28, www.muenchner-kammerspiele.de FOTO: TECHNIK MK WWW.M1-BEAUTY.DE

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