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Leo Dezember 2016

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KULTUR 12 089 / 233 966

KULTUR 12 089 / 233 966 02 ABONNEMENT@KAMMERSPIELE.DE WWW.KAMMERSPIELE.DE FOTO: DEUTSCHE KINEMATHEK, BERLIN FRIEDRICH WILHELM MURNAU IM LENBACHHAUS Er hat es oft getan, und wenn er es getan hat, dann mit Leidenschaft. Friedrich Wilhelm Murnau (mit bürgerlichem Namen eigentlich Friedrich Plumpe) war Filmemacher der ersten Stunde und erhält im Lenbachhaus noch bis zum 26. Februar eine Hommage, die sich sehen lässt. Schon in jungen Jahren outete sich der gebürtige Bielefelder vor seiner Familie, was zum Bruch mit dem Elternhaus und ihn zu seinem Künstlernamen Friedrich Wilhelm Murnau führte. Im tosenden Berlin der 1920er-Jahre widmete sich der junge Murnau dem Film. Damit begann er nicht nur eine turbulente Karriere als Filmemacher, sondern auch eine bis zu seinem Tod andauernde Reise um die Welt. Die Hommage skizziert das Leben des schwulen Filmemachers über vielerlei Medien. So zeigen Fotografien seiner Vertrauten ihn bei der Arbeit in Deutschland, der Karibik und Kalifornien. Zudem vermitteln Zeichnungen aus der Hand des Künstlers ein grundsätzliches Verständnis für seine Werkästhetik. Das Highlight der Ausstellung sind jedoch die Filmessays von Intellektuellen wie Alexander Kluge oder Studenten der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film. Doch weil sich Murnaus Werk am besten durch sein Werk selbst erfahren lässt, zeigt das Filmmuseum parallel zur Ausstellung alle erhaltenen Filme von ihm, darunter Klassiker wie der Ur-Vampirfilm „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ oder das Melodram „Der letzte Mann“, das ihm den Durchbruch in Hollywood verschaffte. Zu Lebzeiten bereits mit drei Oscars bedacht, bekommt F. W. Murnau nun auch in München die Aufmerksamkeit, die ihm gebührt. •jb www.lenbachhaus.de KÖNIGLICHES VERGNÜGEN Auch in diesem Jahr lädt das Gärtnerplatztheater wieder zu einer Sondervorstellung zugunsten der Münchner Aids-Hilfe ein. Diesmal steht die Semi-Oper „King Arthur“ auf dem Programm, mit der Theaterdichter John Dryden und Komponist Henry Purcell Musiktheater, Schauspiel, Tanz und Bühnenzauber vereinten und im Jahr 1691 neue Maßstäbe für die britische Musiktheaterkultur setzten. In der Inszenierung von Torsten Fischer, der Choreografie von Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner und unter der Stabführung von Chefdirigent Marco Comin wird die konfliktreiche Geschichte zweier verfeindeter Könige zu einem aufregenden Theaterereignis. •bm 11.12., King Arthur, Reithalle, Heßstr. 132, 19 Uhr, www.gaertnerplatztheater.de

FFOTO: DANIEL OHLSSON king arthur semi-oper von HenrY pUrCell Tchaikovsky meets Streetdance THE NUTCRACKER RELOADED Es ist eine grausame Geschichte mit fantastischer Musik. Was passiert, wenn man daraus ein Remake mit internationaler Tänzerbesetzung macht? Vom europäischen Breakdance-Champion zum außergewöhnlichen Bühnendarsteller – Tänzer vertiefen sich in einem Mix aus Musiktheater, R’ n’ B von Danny Saucedo, Tschaikowskyklassik, Electronic Dance Music und einem Pop-Song der schwedischen Sängerin Anna Ternheim… Die Neuinszenierung Rydman‘s bringt uns einen schönen Prinzen, den Nussknacker als amerikanischen R’ n’ B-Sänger, schmutzige Ratten, verwöhnte Candyfiguren als gelangweilte Blogger mit Instagram-Berühmtheit und einen kriminellen Organhändler im Smoking, in dessen Fittiche die kleine Clara gerät. Sowohl klassische als auch moderne Bösewichte und Helden spielen eine Rolle: Dracula, Super Mario und Darth Vader haben ihre besonderen Auftritte! www.deutsches-theater.de benefizvorstellUng zugunsten der münchner Aids-Hilfe e.v. schirmherrschaft oberbürgermeister dieter reiter 11. dezember 2016 18.00 UHr REITHALLE 20 € bis 61 € KARTEN 089 21 85 19 60 www.gaertnerplatztheater.de

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