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Leo April 2018

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8 SZENE NEUE GRUPPE FÜR

8 SZENE NEUE GRUPPE FÜR REGENBOGENVÄTER Vater, Vater, Kind Ein Partner an der Seite, schon schön. Eine Katze oder einen Hund, auch schön. Eine Familie ist das aber noch nicht. Und da ist er dann: der Wunsch nach einem eigenen Kind und nach einer kompletten Familie. Deshalb gründet sich im Sub eine neue Gruppe, die „Regenbogenväter“. Sie beschäftigen sich mit allen Themen rund ums schwule Elternsein. Egal ob für interessierte Männer oder bereits gegründete Familien – die Gruppe ist Austauschort, Netzwerk und Stammtisch für alle Fragen rund ums Thema Elternsein. Gemeinsam werden LC STUTTGART: VORMERKEN MAITREFFEN für Fetischkerle FOTO: LC STUTTGART auch Fragen zu Themen wie Adoption im In- oder Ausland, Leihmutterschaft, Vierer- Konstellationen und mehr geklärt. Die Regenbogenväter treffen sich jeden ersten Dienstag im Monat um 19:30 Uhr im Sub. *bm www.subonline.org MAIBAUMFEIER IM VIERTEL Jubiläum für das Rosa Stangerl Am 1. Mai trifft sich das ganze Viertel zum geselligen Beisammensein am Karl- Heinrich-Ulrichs-Platz – und das zum zehnten Mal! Der „Integrationsmaibaum“, im Volksmund schlicht „Rosa Stangerl“ genannt, wurde 2008 vom Sub-Zentrum im Rahmen einer traditionellen Maibaumfeier errichtet, um die Verbundenheit der schwulen Szene mit allen Teilen des Glockenbachviertels zu demonstrieren. Nachdem ab 2011 „Eismeer“- und „Pink Christmas“-Macher Robert Maier-Kares das Fest organisiert hatte, zeichnet seit vergangenem Jahr Peter Baumgartner für dessen Durchführung verantwortlich. Die erfolgreichen Parameter aus Blasmusik, Show und süffigem Bier dürften auch die Jubiläumsausgabe zum Erfolg werden lassen und ein rauschendes Fest unterm Regenbogen garantieren. Bei schlechtem Wetter gibt es einen Ersatztermin: Samstag, 5. Mai. Mehr Details im nächsten Leo. *bm 1.5., Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz, 11 – 23 Uhr, www.rosastangerl-muenchen.de FOTO: PIXELIO.DE/KARL-HEINZ LAUBE Vom 4. bis 6. Mai steigt mit dem Stuttgarter Ledertreffen einer der Höhepunkte des jährlichen Terminkalenders des LC Stuttgart, zu dem Gäste aus ganz Europa erwartet werden. Der LC Stuttgart hat wie immer ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt: Als Warm-up am Freitagabend gibt’s das Treffen im Boots und im Clublokal Eagle sowie Tanz im legendären King’s Club. Am Samstag kann man entweder per Motorrad das obere Neckartal erkunden oder Stuttgart bei einer Stadtführung kennen lernen. Im Zentrum Weissenburg gibt’s im Anschluss das gemeinsame Get-together bei Kaffee und VERNISSAGE IM CAFÉ REGENBOGEN Am Busen der Natur Der Fotograf Alexander Deeg (Bild-Mitte) hat sich durch die RESPECT-Kampagnen für die Münchner Aids-Hilfe oder Shootings für den CSD bereits einen Namen in der Szene gemacht. Im Café Regenbogen zeigt er zurzeit unter dem Titel „Am Busen der Natur“ beeindruckende Landschaftsfotografien aus dem Karwendel oder dem Wettersteingebirge. Zur Vernissage am 11. März durften unter den Gästen natürlich Alexanders „Busen-Musen“ Robin Ring und Sabine Maultäschle nicht fehlen – Naturschönheiten anderer Art, die so manch schrillen Farbklecks in die mächtigen Alpenpanoramen zauberten. *bm Kuchen, bevor abends der Höhepunkt des Wochenendes ansteht: Die Party „Rough Men Night“ an einer noch geheimen Location, zu der man ab 21 Uhr mit einem kostenlosen Shuttleservice gelangt. Hier ist die Gruppe unter sich, der Dresscode ist Pflicht und an der Bar, auf der Tanzfläche oder im Cruisingbereich können die tagsüber getroffenen Bekanntschaften bestimmt vertieft werden. Den Abschluss bildet dann am Sonntag ein gemeinsamer Besuch des Canstatter Wasen-Frühlingsfests. Die Anmeldefrist zum Fetisch-Wochenende läuft bereits, Infos gibt’s wie immer über die Website des LC Stuttgart. *bjö 4. – 6.5., 35. Internationales Maitreffen Stuttgart, www.lc-stuttgart.de FOTO: MATTHIAS KEITEL Zu sehen bis 31.5., Café Regenbogen Lindwurmstr. 71, www.zumtalhinaus.com

KOMÖDIE „BÄCKER BRAUCHT FRAU“ IM BR Keine Revolution im Bauerntheater FOTO: BR/JOHANNA SCHLUETER Es war 20:57 Uhr, als das Wort „schwul“ fiel. „Zeit wird’s!“, dachte sich der geneigte schwule Zuschauer. Schließlich war die Komödie „Bäcker braucht Frau“, die am 4. März zur besten Sendezeit im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt wurde, als kleine Revolution und als Volkstheater neuen Stils angekündigt worden – vor allem dank eines Männerpaares, das auf offener Bühne anbandelt. Doch bis es so weit war, brauchte man Geduld. Die schwule Handlung war nur eine von vielen. So wurde der Dessous-Party der Dorfdamen fast mehr Aufmerksamkeit geschenkt als dem Männerpaar, mit dem im Vorfeld für reichlich Furore gesorgt und ordentlich geworben wurde. Sicher: Im Kosmos des komödiantischen Volkstheaters war die Geschichte um Bäckerssohn Florian und Patissier Michi einmalig. Und will man zeigen, dass sich schwules Leben ebenso selbstverständlich abspielen sollte wie alle anderen Dinge, die in einem oberfränkischen Dorf so vor sich gehen, ist auch das geglückt. Ärgerlich wurde es aber, als es zur (schüchternen) Annäherung der beiden Protagonisten kam: Dass ein harmloses Bussi zwischen zwei Männern hinter einer aufgeschlagenen Tageszeitung versteckt werden muss, ist selbst im angeblich so konservativen Bayern eher 1978, aber sicher nicht 2018. Mag sein, dass es nicht ganz fair ist, eine solche Komödie ausschließlich durch die rosa Brille zu betrachten. Uns als schwulem Magazin sei das aber gestattet. Fazit: Die rosa Revolution auf den Brettern des Volkstheaters fand nicht statt. Dennoch freuen wir uns, dass Autor Jürgen Kirner mit seinem Tangrintler Volkstheater schwules Leben an einem Ort sichtbar gemacht hat, an dem es lange ausschließlich Buam und Madln beziehungsweise Bauern und Mägde gab. Gern mehr davon! *bm

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