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Leo April 2018

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MUSIK FOTO: BENEDIKT

MUSIK FOTO: BENEDIKT SCHNERMANN INTERVIEW REVOLVERHELD: DAS SCHÖNE LEBEN Für Revolverheld geht es gerade mal wieder drunter und drüber: Die Jungs haben ein neues Album fertig, die kommende Tour wird lang und umfangreich – und vorher geht es erst einmal nach Südafrika für die Aufzeichnung der neusten Staffel von „Sing meinen Song“. Ausgerechnet jetzt, wo Teile des Landes kurz davorstehen, kein Wasser mehr zu haben. „Dann gehen wir vielleicht vier Wochen lang nicht duschen, ist auch mal spannend“, scherzt Frontmann Johannes Strate. Klar, man kann alles als Abenteuer sehen, wenn man nur möchte – gerade wenn die wilden Zeiten eigentlich hinter einem liegen. Man höre nur die neue Single „Immer noch fühlen“ und schon wird klar: Auch Kris, Nils, Jakob und Johannes werden älter und blicken dezent zurück. „Der Song resümiert, wie es denn bis hierhin war. Und wir kommen zu dem Schluss, dass wir ein sehr schönes Leben haben. Wir gehen sehr demutsvoll damit um, doch gleichzeitig wollen wir das auch feiern.“ Was sie im gewissen Sinn ja bereits mit ihrem MTV Unplugged gemacht haben – es war das große Zelebrieren der eigenen Karriere. Kein Wunder, dass sie nach einem solchen Höhepunkt zunächst dachten, sie würden eine Pause einlegen. „Wir wollten etwas Luft reinlassen und entspannen. Aber schon nach einem Monat haben wir gemerkt, dass wir wieder Lust haben, neue Musik zu machen. Musiker zu sein ist eben kein Job wie der eines Bankangestellten, der sich auf sein Sabbatical freut, den Stift fallen lässt und für ein Jahr verschwindet. Wir würden auch Musik machen, wenn es nicht unser Beruf geworden wäre.“ Dabei üben sie ihre Profession ja nun auch schon seit 15 Jahren aus – wird es da nicht immer schwieriger, Neues zu erschaffen? Vor allem, wenn man viele alteingesessene Fans hat, denen es ja im Allgemeinen so geht, dass sie immer lieber die frühen Hits wollen, als was immer die Band jetzt schon wieder präsentiert? Man wird doch selbst irgendwann seine ärgste Konkurrenz, ob man will oder nicht. „Du meinst: Wen interessieren schon die neuen Alben von Depeche Mode?“, lacht Johannes. Aber dann wiegelt er ab: „Bei uns ist es so, dass die Menschen Revolverheld zu verschiedenen Zeiten entdeckt haben und auch wegen verschiedenen Alben oder Liedern auf unsere Konzerte kommen.“ Nur logisch, dass ihr Publikum deshalb mittlerweile mehrere Generationen umfasst, die dann auch gerne mal die größten Hallen des Landes füllen. Und zu solchen Locations passen die Lieder des neuen Albums „Zimmer mit Blick“ übrigens ganz hervorragend, denn noch hymnischer und größer als hier kann man kaum produzieren: Lieder mit ganz großer Geste, wofür sich die Jungs sehr bewusst entschieden haben, um die Unplugged-Phase radikal zu beenden. Sie hatten genug davon, akustisch zu spielen, diese Art der Reduzierung war für sie durch und gegessen. „Deshalb klingen die neuen Lieder auch durchaus so stadionesk“, gibt Johannes gerne zu. Wenn Revolverheld ihren Südafrikatrip also überstanden haben, werden sie – frisch gewaschen – ihre bisher größten Shows servieren. Ein schönes Leben haben sie, wahrhaftig. *fis

HOUSE Klub-Kult: S‘Express Was der britische DJ Mark Moore (links im Bild) 1987 auf den Weg brachte, hat bis heute Bestand und Berechtigung. Gerade erst erschien der größte Hit des Acid-House-Projekts S‘Express als Remix: „Theme From S‘Express“. MUSIK In den Singlecharts konnte das Projekt zwischen 1988 und 1996 unter anderem mit Top-30-Hits wie „Mantra for a State of Mind“ (mit William Orbit!) und „Superfly Guy“ punkten. Besonders der Einfluss des Projekts auf andere Musiker ist nicht zu unterschätzen. Ende der 1990er legte Mastermind Mark Moore sein Projekt S‘Express auf Eis, unlängst erschien allerdings ein klasse Remixalbum: „Enjoy This Trip“. Unsere Anspieltipps darauf sind „Nothing to Lose“ und „Hey Music Lover“. Vor wenigen Wochen wurde ein Update von „Theme From S‘Express“ veröffentlicht. 2018 soll es weitergehen ... *rä POP-SOUL TOM MISCH: bescheiden und hübsch Außergewöhnlich bescheiden ist der 22 Jahre junge Brite, wenn man ihn mit anderen Altersgenossen vergleicht. „Ich lasse den Dingen gerne ihren Lauf – sowohl bei meiner Musik als auch bei meiner Fanbase“, sagte Tom. „Ich übe bei meiner Musik keinen Druck aus und ich verfolge auch nicht das Ziel, so groß wie möglich zu werden.“ Trotzdem wird er immer populärer. Ein Grund dafür ist sicher auch der: „Ich schätze, mein Sound ist positiv und funky und er hat Soul. Meine Musik ist tendenziell eher fröhlich als melancholisch.“ Das kann man auch bei seinem neuen Album „Geography“ raushören, das am 6. April bei Beyond The Groove erscheint, mit drauf ist auch ein Duett mit De La Soul. *rä FOTO: C. CUMMINGS THE TOUR 02.10.2018 MÜNCHEN 03.10.2018 CH-ZÜRICH 04.10.2018 MANNHEIM 06.10.2018 KÖLN 07.10.2018 BREMEN 08.10.2018 BOCHUM 09.10.2018 HAMBURG 11.10.2018 SCHWALMSTADT 12.10.2018 HANNOVER 13.10.2018 BERLIN 15.10.2018 FRANKFURT / M. 16.10.2018 STUTTGART 17.10.2018 NÜRNBERG 19.10.2018 AT-WIEN NEUES ALBUM! Ab dem 16.3. im Handel TICKETS unter: www.eventim.de

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