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leo 0416

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Kultur 12 DREI FRAGEN AN

Kultur 12 DREI FRAGEN AN ... FOTO: GABRIELA NEEB QUEER NIGHT STAND Das queere Filmfest vom 8. bis 10. April in München ...CHRISTIAN STÜCKL Intendant des Münchner Volkstheaters und Initiator des Regietheaterfestivals „Radikal jung“. •bm Wie kam es 2011 zur Gründung dieses Festivals? Seit ich Intendant am Münchner Volkstheater bin, konzentrieren wir uns auf die Arbeit mit jungen Schauspielern und Regisseuren. Da kam uns 2005 die Idee, ein Festival zur Förderung von jungen Regisseuren ins Leben zu rufen, das bis heute ein fester Bestandteil der deutschsprachigen Theaterwelt ist. Was ist so radikal an „Radikal jung“? Das hängt von den eingeladenen Inszenierungen ab. Aber spannend auf ihre Art und Weise ist jede geladene Arbeit! Was ist am Programm 2016 besonders bemerkenswert? Das Theater hinterfragt sich beim diesjährigen „Radikal jung“ einmal selbst. Das finde ich an sich schon bemerkenswert! 22. – 30.4., Münchner Volkstheater, Brienner Str. 50, www.muenchner-volkstheater.de Es tut sich wieder was in Sachen LGBT*- Filmfest in München! Nachdem das „Verzaubert“-Festival, das am Ende nur noch ein Wochenende war, 2012 zum letzten Mal an den Start ging, hat sich ein neues Team zusammen getan, um diese Lücke zu füllen. Trotz des „MonGay“-Termins (Atelier) oder der monatlichen „Gay- & Lesbian Filmnacht“ (Cinemaxx) gibt es noch jede Menge Bedarf an guten Filmen. Das meinen nicht nur die Veranstalter vom „Queer Film Festival Munich“, das vom Verein Queer Culture e.V. getragen wird und in dem sich rund 20 Filmbegeisterte, zumeist ehrenamtlich, zusammen getan haben. Ihre Visitenkarte gaben sie bereits im Dezember bei der ausverkauften Kurzfilmnacht „Queer Shots“ ab, der in diesem Monat eine Neuauflage sowie der „Queer Night Stand“ folgt. Im November soll es übrigens als Höhepunkt ein großes, mehrtägiges Event, das „Queer Film Festival München“, geben. Den Auftakt zu den Screenings im April macht der Doku-Klassiker "Paris Is Burning" über die New Yorker Ballroom-Szene der 1980er-Jahre. Der Film läuft am 6. April um 22:30 Uhr als „Queer Foreplay“ im Rahmen der Garry Klein- Partyreihe. Am Freitag, den 8. April kommen Kurzfilm- Fans erneut auf ihre Kosten: Die aktuelle Ausgabe der „Queer Shots“ zeigt zehn deutsche und internationale Streifen, die vom Publikum bewertet werden können. Höhepunkt ist tags darauf der „Queer Night Stand“, der ab 14:30 Uhr unterschiedliche, zum Teil preisgekrönte Filme nach München bringt. Das Highlight des Tages läuft zur Primetime: Der diesjährige Teddy Award-Gewinner „Kater (Tomcat)“. Das österreichische Beziehungsdrama wird von Regisseur Händl Klaus und Hauptdarsteller Lukas Turtur persönlich vorgestellt. Der Film wird übrigens am Sonntag, den 10. April um 14:30 Uhr nochmals zu sehen sein. Nach dem Abschlussfilm des Kino-Marathons „Desire Will Set You Free“ geht´s Samstag Nacht unter eben diesem Motto zur Abschlussparty in die kurios-spektakuläre Partylocation „Bahnwärter Thiel“ auf dem Viehhof-Gelände. Der Vorverkauf läuft über das City-Kino, alle Infos und Details auch online: www.qffm.de. •bm

JUBILÄUMS KONZERT FOTO: THOMAS RABSCH Das Münchener Aids-Konzert feiert Jubiläum: Am 28. April findet der Benefizevent zum zehnten Mal statt. Dazu begrüßt das Münchener Kammerorchester mit seinem Chefdirigenten Alexander Liebreich die Solisten Simone Kermes, Xavier de Maistre, Harriet Krijgh und Lise de la Salle, die unter anderem mit Werken von Ravel, Rossini und Saint-Saëns auftreten – ohne Gage, versteht sich. Im Anschluss an das Konzert findet ein Künstlerfest im Gartensaal statt. Neben einer großen Tombola erwartet die Gäste zum Jubiläum eine Auktion, bei der ganz besondere Erlebnisse versteigert werden. Dazu gehören ein „Private Dinner“ mit Alexander Liebreich, die Mitfahrt in einer Kutsche beim Einzug der Wiesnwirte oder die Möglichkeit, ein Streicherquartett in den eigenen vier Wänden zu erleben. Der Erlös des Konzerts, das unter der Schirmherrschaft von OB Dieter Reiter steht, kommt der Flüchtlingsarbeit der Münchner Aids-Hilfe zugute. Insgesamt erlöste das Konzert seit seiner Gründung rund 160.000 Euro für den guten Zweck. Dabei engagiert sich neben Firmen und privaten Förderern ein Kuratorium, das unter der Leitung von Heinrich Graf von Spreti zahlreiche Persönlichkeiten des Stadtlebens für das Projekt begeistert. Außerdem unterstützt der Verein „MBS helps“, in dem sich Studierende der Munich Business School engagieren, den Abend. MKO- Chef Alexander Liebreich dirigiert derzeit zwar seine letzte Saison, das Aids-Konzert wird aber weiterhin stattfinden. „Ich fühle mich als Münchner“, so der Dirigent, „daher ist das Aids-Konzert für mich Bestandteil meiner sozialen Verantwortung, das seinen Platz im sozialen Gefüge der Landeshauptstadt behalten soll.“ Eine gute Nachricht, nicht nur für die Münchner Aids-Hilfe. •bm KARTEN UNTER 089 / 233 966 00 28.4., 10. Münchener Aids-Konzert, Prinzregententheater, 20 Uhr, Karten 35 – 85 Euro unter www.m-k-o.eu oder www.muenchenticket.de

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