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hinnerk September 2018

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KUNST FOTO: MARTIN

KUNST FOTO: MARTIN LUTHER POPKULTUR MUSIK SCHAFFT SZENEN, MUSIK BEEINFLUSST DIE GESELLSCHAFT „Oh Yeah! Popmusik in Deutschland“ ist eine multimediale Ausstellung über 90 Jahre Popmusik in Deutschland. FOTO: MARTIN LUTHER: ERSTER WALKMAN 1979 Popmusik ist viel, viel mehr als nur der große Sommerhit oder der Evergreen des Jahrzehnts. Popmusik schafft es, die Jugend zu mobilisieren, etwa Bands wie The Beatles und The Rolling Stones ab den 1960er-Jahren oder auch Techno- Hits ab den frühen 1990ern. Musik hilft sich abzugrenzen, sich weiterzuentwickeln, mit Liebeskummer umzugehen oder auch einfach mal abzutanzen. Doch wie haben Popmusik und gesellschaftliches Leben sich gegenseitig beeinflusst? Welche Stile prägten die Musik zu unterschiedlichen Zeiten in Ost und West? Mit diesen Fragen beschäftigt sich bis Mitte September die Sonderausstellung „Oh Yeah! Popmusik in Deutschland“ im Museum für Kommunikation Berlin. Bis 16. September: Oh Yeah! Popmusik in Deutschland, Museum für Kommunikation Berlin, Leipziger Str. 16, www.mfk-berlin.de

AUSSTELLUNG Aktualität aus der Vergangenheit Sarah Bernhardt war Theaterschauspielerin im ausgehenden 19. Jahrhundert. Einer Zeit, die als Beginn der Moderne viele gesellschaftliche Umbrüche ankündigte. Bernhardt lebte diese vor. Sie war nicht nur einer der ersten Weltstars überhaupt, sie lebte auch ihr Liebesleben halböffentlich aber auf jeden Fall für damalige Vorgaben an Frauen promiskuitiv aus und war als Geschäftsfrau erfolgreich. Auch deshalb ist die bis Dezember im Hamburger ATELIER Ohm gezeigte Ausstellung mit Bildern, Karikaturen und Moden unter anderem von Camille Pissarro, Théophile-Alexandre Steinlen, oder Alfons Mucha sowie Roben von Mariano Fortuny sehenswert. *ck Ab 8.9., Sarah Bernhardt und das Fin de Siècle, ATELIER und STIFTUNG OHM, Röntgenstraße 57, Hamburg, www.stiftung-ohm.de TIPP Richard Brandão Die Gründer der Galerie LUMAS hatten sich zum Ziel gesetzt, Fotokunst um rund ein Zehntel günstiger anzubieten, als das im regulären Kunstbetrieb üblich ist. Dadurch sollte auch nicht so vermögenden Schichten Zugang zum Kunstmarkt verschafft werden. Das 2003 ersonnene Konzept hat sich inzwischen mit über 30 Dependancen auf der ganzen Welt etabliert. Auch in Hamburg, wo zurzeit unter anderem Werke des Brasilianers Richard Brandão in seiner Dot-PaintingTechnik zu bewundern und zu erwerben sind. Was von Nahem betrachtet abstrakt aussieht, entpuppt sich bei zunehmendem Abstand als Gesicht von Ikonen wie Madonna, David Bowie oder auch Frida Kahlo. Die Serien sind auf je 150 Exemplare limitiert. *ck www.lumas.de

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