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hinnerk September 2016

Musik FOTO: SARAH DOYLE

Musik FOTO: SARAH DOYLE Tipp JAMES VINCENT MCMORROW Schon der Name macht Lust, seine Musik zu entdecken. Und hübsch ist er auch. James nunmehr drittes Studiowerk trägt den Titel „We Move“ und erscheint am 2. September via Believe Recordings. Das neue Album des Iren entstand in ständigem Wandel und wurde zwischen Toronto, London und seiner Heimatstadt Dublin aufgenommen. Man darf in Gänze vom bisher ausgedehntesten und ambitioniertesten Werk von James Vincent Mc- Morrow sprechen, hat er sich mit diesem Album doch merklich vom sehr persönlichen und intimen Vorgänger „Post Tropical“ entfernt. „We Move“ ist minimalistischer und versteht sich eher als offenes Portrait von Angst und innerer Unruhe. Es geht um die mentale Zerbrechlichkeit und wie sich ein/e Jede/r im Leben weiterentwickelt. 20 JAHRE SONNE MOND STERNE Ein internationales Technolektro-House-Rave-Festival wird zwanzig Jahre alt. Wow, wir gratulieren! Mitte August ging es wie schon 1996 laut und beatgeladen, bunt und rund um die Uhr zur kulturellen Tanzsache, beschienen von Sonne, Mond und Sternen. Zum Geburtstag erschien auch eine 3CD-Box namens „XX SONNE MOND STERNE“, gemixt von den Szene-Größen und Festivalkünstlern Lexy & K-Paul, Gunjah und Lexer. Unsere Anspieltipps sind Dirty Doering „Cape Of Good Hope“ und Nandu feat. Tyra „Glömde (Love Over Entropy Remix)“. •rä MAXIM: „DAS BISS- CHEN WAS WIR SIND“ Auf „Das Bisschen was wir sind“ entführt der Wahl-Kölner seine Hörer in facettenreiche Gefilde und demonstriert eindrucksvoll, was anspruchsvollen, zeitgemäßen Pop ausmacht: messerscharfe Sezierungen zwischenmenschlicher Beziehungen, ein Gespür für emotionsgeladene Dichtung sowie eingängige Melodien, die sich einem erst langsam, dann immer schneller in die Hirnwindungen schrauben. Darunter auch Songs über die Liebe – sie ist und bleibt das große Thema der Popmusik. HÅKON KORN- STAD: „TENOR BATTLE“ Er spielt nicht nur ausgezeichnet Saxofon, Håkon singt auch noch. Und das sehr gut, immerhin besuchte er sechs Jahre lang die norwegische Opernakademie. Der 39 Jahre alte Norweger Håkon Kornstad überzeugt im Spätsommer einmal mehr als Sänger. Sein am 30. September erscheinendes Album „Tenor Battle“ ist ein Ohrenschmaus, obwohl Håkon unter anderem von einer singenden Säge begleitet wird ... Unsere Anspieltipps sind „En fermant les yeux“, „Je crois entendre encore“ und „Morgen“. •rä AUS DEN BACKEN GEBLASEN Cooler Typ, coole Musik, überraschende Töne. Der australische Beatboxer, Live-Looping-Künstler und Sänger DUB FX ist nicht nur optisch ein Hingucker, er begeistert mit seiner Kunst. Elemente von Hip-Hop, Trip- Hop, Drum ’n’ Bass, Dubstep, Reggae und Jungle verbindet er auf „Thinking Clear“ zu einer krassen Sache, die er vor allem mit seiner Stimme erzeugt: Verfremdet mittels zahlreicher Effekte-Pedale schwirren bei seinen Liedern zuvor aufgezeichnete Echos durch den Raum und erzeugen einen einzigartigen Groove, der tanzen lässt. •rä

Werkschau FREDDIE MERCURY Am 5. September 2016 wäre der 1991 an den Folgen von Aids verstorbene Rockstar Freddie Mercury – der Sänger von QUEEN – siebzig Jahre alt geworden. Freddie war Vorbild für Größen wie MIKA und wird zu Recht geehrt: mit der Hitsammlung „Messenger of the Gods – The Singles“, die es als 2CD und auf Vinyl gibt. Unsere Anspieltipps sind „Living on My Own“, „I Can Hear Music“ und „Love Kills (Wolf Euro Mix)“. „Er war sehr witzig, total außergewöhnlich, sehr liebenswürdig und einer der größten Frontmen im Rock ’n’ Roll. Er war ganz einfach eine der wichtigsten Gestalten der Rockszene der letzten zwanzig Jahre. [...] Freddie Mercury war etwas ganz Besonderes.“ (Elton John) ALLES, WAS DIE ALIN COEN BAND HAT Alin Coen habe „eine Stimme wie eine warme Decke“, schrieb die Westdeutsche Allgemeine, „ihr Elfen-Pop geht unter die Haut.“ Und den bekommt man jetzt auf CD. Auf dem Album „Alles was ich habe – Live“ mit 14 Liedern reist man durch acht Jahre Bandgeschichte und kann mithören, warum die Fans sich eine solche Platte gewünscht haben. Eine Platte voller schöner Momente. „Hol mich ein“ wird durch das Publikum angefeuert, es wird mitgesungen, bei anderen Stücken wie „Wolken“, „Andere Hände“ und „Festhalten“ herrscht eine solche Aufmerksamkeit, dass man eine Stecknadel fallen hören könnte. FOTO: SANDRA LUDEWIG FOTO: UNIVERSAL MUSIC Musik TRENTEMØLLER: „FIXION“ Mitte September erscheint das neue Album des Klangtüftlers. Mit drauf ist auch der Klubhit „River in Me“ zusammen mit Sängerin Jehnny Beth von Savages. Ein Herzenswunsch, wie der Musiker verrät: „Seit ihrem Debüt bin ich ein großer Fan von Savages. Auf einem Festival in Paris traf ich ihren Produzenten Johnny Hostile und lud ihn spontan als Support auf unsere Tour ein. Tatsächlich begleitete er ein paar unserer Shows. Anschließend schrieb er mir und fragte mich, ob ich die nächste Savages-Platte mischen möchte. Johnny, Jehnny und ich entwickelten währenddessen eine echte Freundschaft. Deshalb fühlte es sich richtig an zu fragen, ob sie ein paar der Songs singt. Jehnny hat eine wirklich einzigartige und eindringliche Stimme. Sie aus dem Universum der Savages in meines zu versetzen, war zwar eine Herausforderung, hat aber auch Spaß gemacht.“ •rä DAS NEUE ALBUM ROCKABILLY MEETS 90IES – POP HITS DER 90ER IM GANZ SPEZIELLEN THE BASEBALLS-TWIST JETZT ÜBERALL ERHÄLTLICH WWW.THEBASEBALLS.DE

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