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hinnerk Mai 2016

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Szene 04 Community

Szene 04 Community GAYFUGEES Eine weitere Gruppe nimmt sich des Schicksals schwuler Flüchtlinge in Hamburg an und trifft sich jeden Freitag bei Hein & Fiete. Austausch und Orientierung sind Inhalt der Treffen – besonders durch Einbindung in ein eigenständiges schwules Leben und Teilnahme am sozialen Netzwerk der schwulen Community wie Sportvereine, Theatergruppen, schwule Kultur- und Eventveranstaltungen. Olaf gegenüber hinnerk: „Darüber hinaus spielt auch die Orientierung im alltäglichen Leben eine wichtige Rolle. Ziel dieser Ansätze ist die Unterstützung der schwulen Flüchtlinge in ein selbstbestimmtes Leben (Wohnungssuche, Hilfe bei Behördengängen, Arztsuche, Bewerbungshilfe u. v. m.), indem wir ihnen die Möglichkeiten aufzeigen, die sowohl die schwule Community bietet als auch die deutsche demokratisch-rechtsstaatliche Gesellschaft Minderheiten eröffnet. Hierin sehen wir eine wünschenswerte Eingliederung in unsere Gesellschaft und das Verhindern vom eventuellen Abrutschen der schwulen Flüchtlinge in Kriminalität und Prostitution.“ Freitags, Hein & Fiete, Pulverteich 21, Hamburg, U Lohmühlenstr., 18 Uhr, gayfugees-hamburg@gmx.de FOTO: LSVD HAMBURG RAINBOWFLASH Die leichteste Aktion am Tag gegen Homo- und Transphobie Streit gab es mal wieder um den Namen des Gedenktages. Das bbz Lebensart in Halle diskutierte die angedachte Umbenennung des Gedenktages in den Internationalen Tag gegen Homophobie, Interphobie und Transphobie (IDAHIT). Das wäre die zweite Erweiterung, nachdem das für Trans*phobie stehende T als Anhang an das ursprüngliche IDAHO eine inzwischen recht weit verbreitete offizielle Benennung ist. Um zu verstehen, warum das eigentlich ein diskussionswürdiger Umstand ist, muss auf die Geschichte des Gedenktages zurückgeblickt werden. Am 17. Mai 1990 beschloss die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Homosexualität nicht länger als Krankheit einzustufen. Seit 2005 wird darum an diesem Tag weltweit der Internationale Tag gegen Homophobie (IDAHO) begangen. In Deutschland ergibt sich durch die historische Synchronizität des Datums mit dem inzwischen gestrichenen „Schwulenparagrafen“ 175 (17.5.) eine besonder prägnante Wirkung. Allerdings, da muss man den Kritikern der Namenserweiterungen recht geben: Trans*- und Intersexualität gelten medizinisch nach wie vor als Krankheiten! Der Abschaffung oder des Überwindens dieser Tatsache kann eben leider noch nicht gedacht werden. Dennoch: Natürlich ziehen „wir“ nicht heteronormativ Lebenden am gleichen Strang. Insofern ist die hinnerk Redaktion gespannt auf die weitere Diskussion, schließt sich aber bei der Einladung für den 17. Mai um 18:30 Uhr auf dem Rathausmarkt der Schreibweise des veranstaltenden LSVD Hamburg an: „Am Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie (IDAHOT) veranstalten wir wieder einen Rainbowflash. Unterstützt von einem breiten Bündnis (über 80 Verbände, Vereine, Projekte, Initiativen und Einzelpersonen) wollen wir gemeinsam ein Zeichen gegen die Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Intersexuellen und Transgender setzen. Ballons und Karten für die Botschaften gibt es vor Ort – wir freuen uns über Spenden. In diesem Jahr nutzen wir aus Umweltgründen dünne Bänder aus biologisch abbaubarem Hanfseil – bitte keine laminierten Postkarten und Plastikband verwenden! Grußwort: Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung.“ •ck 17.5., Rathausmarkt, Hamburg, U Rathaus, 18:30 Uhr, Freiwillige Helfer ab 16 Uhr dringend erwünscht, https://www. facebook.com/lsvdhamburg

05 Szene HafenGAYburtstag HARBOUR PRIDE Nach den erfolgreichen Vorjahren kapert die schwul-lesbische Community erneut mit einer eigenen Aktionsfläche den HAFENGEBURTSTAG HAMBURG. Gleichermaßen richtet sich der Harbour Pride vom 5. bis 8. Mai an das heterosexuelle Publikum, um im Zeichen einer weltoffenen und toleranten Stadt gemeinsam zu feiern und darüber hinaus Vorurteile abzubauen. Im „Gay Village“ westlich der Fischauktionshalle wird den Besuchern eine bewährte Mischung aus Unterhaltung, Gastronomie und Information geboten. Von Donnerstag bis Samstag wird die Fläche zusätzlich um eine Flaniermeile direkt vor der Halle verlängert. Darüber hinaus laden ausgewählte Vereine zum informativen Austausch ein. Eine Premiere feiert der Hamburg Pride e. V., der am Samstagabend erstmalig im Rahmen des Harbour Pride das offizielle Kampagnenmotiv zum diesjährigen Hamburg Pride enthüllen wird. FOTO: M. RÄDEL . BÜHNENPROGRAMM An allen vier Tagen wird die Bühne mit Künstlern aus der schwul-lesbischen Szene bespielt. hinnerk Höhepunkte sind die Queen-Calavera-Burlesque-Show am 5.5. ab 19:30 Uhr, die Party mit Sunny & Pearl am 6.5. ab 21:30 Uhr und die A-capella-Coverband Mundial am 8. Mai um 18:15 Uhr. Die offizielle After-Show-Party zum Harbour Pride findet am 7. Mai in der WunderBar statt. www.harbour-pride.de Nur 4,99 % für den S-Autokredit! * FOTO: HEIN & FIETE STADFEST MIT KLOBETREUUNG Anlässlich des Stadtfestes St. Georg führt Hein & Fiete die traditionelle Klodamenaktion im Cafe Gnosa auf der Langen Reihe durch. Die Klodamen stehen für Fragen rund um Safer Sex zur Verfügung und sorgen für Ordnung und Sauberkeit. Kommt vorbei – wir freuen uns jederzeit über eine Spende für unsere Präventionsarbeit. 28. + 29.5., Klodamenaktion von Hein & Fiete im Cafe Gnosa, Lange Reihe 93, Hamburg, www.heinfiete.de Fahrtwind ist einfach. Günstig und schnell: Ihre Gebraucht- oder Neuwagen-Finanzierung in allen Haspa Filialen oder auf haspa.de/autokredit Meine Bank heißt Haspa. * Repräsentatives Beispiel gemäß § 6a Absatz 3 Preisangabenverordnung (PAngV): Nettokreditbetrag 10.000 €, Vertragslaufzeit 78 Monate, monatliche Rate 150 €, Gesamtbetrag 11.689,63 €, gebundener Sollzins 4,88 % p.a., effektiver Jahres zins 4,99 % (Voraussetzung: Einreichung Zulassungsbescheinigung Teil II inner - halb von 4 Wochen nach Auszahlung). Nettokreditbeträge: 2.500 bis 80.000 €. Vertragslaufzeit: 12 bis 120 Monate. Ihren Vertrag schließen Sie mit S-Kreditpartner GmbH, einem spezialisierten Verbundpartner der Sparkassen-Finanzgruppe.

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