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hinnerk Mai 2016

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Buch „ICH SPRECHE DEN

Buch „ICH SPRECHE DEN LESER DIREKT AN“ CHRISTIAN VOGT „Lizenz zu Leben. Geschichten – Gedanken – Geheimnisse“ ist das erste Buch des Münchner Autors Christian Vogt. Ein Buch, das ihm auch bei seinem Comingout geholfen haben soll. Mehr über ihn erfährst du in unserem Interview. WANN HAST DU MIT DEM SCHREIBEN ANGEFANGEN? Das war im März 2015, also etwa vor einem Jahr. Ich war in einem Szeneklub in München unterwegs und mir ist tatsächlich beim Tanzen die Idee für eine Geschichte eingefallen. Diese Idee habe ich dann ein paar Tage später aufgeschrieben und hieraus sind zwei Kapitel in „Lizenz zu Leben“ geworden: die Kapitel „Felix – Best Friends Forever“ sowie „Und jetzt?“. Irgendwie hat mir das Schreiben so viel Spaß gemacht, dass ich immer mehr Geschichten geschrieben habe. Und schließlich habe ich einige zusammengefasst und veröffentlicht. WELCHEN WEG SCHLÄGST DU STILISTISCH DABEI EIN? Über den Stil habe ich mir anfangs gar keine Gedanken gemacht, weil ich nicht für ein Publikum geschrieben habe. Es war für mich ganz persönlich. Dann habe ich die Geschichten einigen meiner engsten Freunde und meiner Familie gezeigt. Ganz im Vertrauen. Die fanden es super und das hat mich motiviert weiterzumachen. Ich schreibe Kurzgeschichten aus der Ich-Perspektive – und das überwiegend im Präsens. Ich spreche den Leser direkt an. Dadurch ist dieser mittendrin im Geschehen. So lesen sich meine „Geschichten, Gedanken und Geheimnisse“ flüssig, reißen mit und machen einfach Spaß. DAS SCHREIBEN SOLL DIR BEIM COMING- OUT GEHOLFEN HABEN. INWIEFERN? Beim Schreiben bist du ganz du selbst. Und du bist gleichzeitig eine andere Person. Die Person, die du eigentlich sein willst. Das ist ganz besonders dann so, wenn du aus der Ich-Perspektive schreibst. Das hat mir die Gelegenheit gegeben, mir über meine Gefühle klar zu werden. Ich konnte schreiben, wie sich wahre Freundschaft für mich anfühlt. Wie es ist, sich im Gegenüber zu verlieren. Und wenn ich es jemandem zu lesen gegeben habe, hatte ich noch genug Abstand, bis ich mir sicher genug war, dass er mich versteht. So habe ich meine Umgebung getestet. Das Testen war eher unbeabsichtigt, also ohne ausgefeilten, tollen Plan. Letztendlich war ich dann so weit mit mir im Klaren, dass ich es meiner Familie und meinen Freunden erzählt habe. Keiner war wirklich überrascht, da alle vorher die Geschichten gelesen hatten. Das wiederum hat mich positiv überrascht. WELCHE HÜRDEN MUSS MAN ALS AUTOR DENN EIGENTLICH NEHMEN? Oh, da gibt es so einige Hürden. Ich denke mal, die größte Hürde ist tatsächlich anzufangen, etwas zu Papier zu bringen. Dann kommt die Frage, ob du es wirklich jemandem zeigen möchtest. Kritik ist wertvoll, die von Freunden oft etwas sanfter als die von einem Dritten. Das musst du berücksichtigen. Als Self-Publishing-Autor bist du der Einzige, der an deinem Buch arbeitet. So liegt das Coverdesign, das gesamte Layout in meiner Hand. Da vergeht schon der ein oder andere Abend. Du musst dich in alles Mögliche einarbeiten – Grafikprogramme, Layout, Format. Einfach alles. Und es macht unheimlich viel Spaß. •Interview: Michael Rädel www.ueberlebenundchaos.de Print: ISBN 978-3-7375-7663-5 E-Book: ISBN 978-3-7380-4889-6 Ratgeber LUIS HAT ZWEI VÄTER Ein Buch zum Thema Familie, ein liebenswertes Buch. „Ich öffne die Tür zu unserem Leben und lade meine Leser ein, sich selbst ein Bild zu machen: über Marc und mich als schwules Paar und als Väter. Über unseren Umgang mit Luis, unsere Wünsche für ihn und für die Welt, in der er aufwächst. Über zwei Menschen, die einem Kind die Möglichkeit geben, behütet und in Liebe aufzuwachsen. Einem Kind, das von seiner Mutter zur Adoption freigegeben wurde. Das unser Wunschkind ist und unser größtes Glück“, verrät der Autor. Schön, das. Tobias Rebisch: Zwei Papas und ein Baby – Unser Leben als (fast) ganz normale Familie, 224 Seiten, 978-3-453-20096-8, Heyne Verlag

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