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hinnerk Juni 2016

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Szene 04 Community

Szene 04 Community SELBSTBEWUSST TRANS* Initiiert durch die rot-grünen Regierungsfraktionen hat die Netzwerkstelle für die Beratung transgeschlechtlich lebender Menschen in Hamburg ihre Arbeit im mhc aufgenommen. Dazu Farid Müller, Sprecher für Lesben/Schwule & Queers der Grünen: „Ich bin wirklich froh, dass Hamburg als zweite Metropole nach Berlin eine professionelle Beratung für transgeschlechtliche Menschen anbietet. Viele transgeschlechtlich lebende Menschen leiden unter Mobbing im Beruf und im Alltag. Wir wollen ihnen in Hamburg helfen, ihren Lebensweg einfacher und sorgenfreier zu gehen.“ Die Beratungstermine finden nach Vereinbarung unter 040 2790069 oder transberatung@mhc-hamburg.de statt. Thematisch können die Selbstklärung in Fragen der Identität, Körperlichkeit und Sexualität, das Comingout sowie der Umgang mit Schwierigkeiten im privaten und beruflichen Bereich behandelt werden. www.mhc-hamburg.de Aktion DAS STARTSCHUSS-SOMMERFEST LOCKT Grillen, chillen und sporteln – alles ist möglich, wenn Hamburgs schwul-lesbischer Sportverein zum Sommerfest lädt! ...Stehpaddeln & ein kühles Blondes!... Szene muss nicht immer Klub und Theater heißen, Sport und Feste unterm freien Himmel machen die Community noch viel bunter. Also: Hingehen! „Alle sind willkommen“, frohlockt Alexander von Beyme vom Startschuss Schwul/Lesbischer Sportverein Hamburg e. V. „Bei Fitness, Tennis, Fußball, Stand-Up-Paddling und vielem mehr haben nicht nur die Mitglieder ihren Spaß. Und wenn es zu anstrengend wird, stehen immer noch Grill, ein kühles Bier und andere Erfrischungen bereit.“ Gefeiert wird am 11.6. auf dem Gelände des Betriebsportverbands Hamburg. Zur Sonne, zur Freiheit, zum Grillspaß. •rä 11.6., Startschuss-Sommerfest, Wendenstr. 120, Hamburg, Gelände des Betriebssportverbands Hamburg, 12 – 18 Uhr, www.startschuss.org FOTO: MICHAEL RÄDEL 1.000 FLIEGENDE BOTSCHAFTEN FOTO: FLSVD HAMBURG FOTO: PRIVAT Community-Treffen DISKUSSION ZU AFD-WAHLERFOLGEN Die Wahlen vom 13. März in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt haben Auswirkungen auf ganz Deutschland. Mit den deutlich zweistelligen Wahlergebnissen für die AfD rücken auch immer mehr die Themen dieser rechtspopulistischen Partei in den Vordergrund. In Hamburg war der Rainbowflash am 17. Mai wieder ein voller Erfolg. Über 1.000 Menschen waren auf den Rathausmarkt gekommen, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen und bunte Luftballons mit Botschaften gegen Homophobie und Transphobie in die Welt zu schicken. Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin, sprach ein Grußwort. •ck www.hamburg.lsvd.de Johannes Kahrs, Bundestagsabgeordneter und Fachsprecher für LSBT*I dazu: „Die SPD organisiert in Hamburg am 17. Juni um 18 Uhr im Kurt- Schumacher-Haus ein Community-Treffen bei Kaffee und Kuchen, um gemeinsam über eine Reaktion auf diese Wahlerfolge zu diskutieren.“ Dabei werden auch Bürgerschaft und Bezirk anwesend sein. „Wir wollen uns gemeinsam fragen, wie die AfD versucht, mit ihren Themen die Community zu spalten“, sagt Annkathrin Kammeyer, Bürgerschaftsabgeordnete und Fachsprecher für LSBT*I. Yannick Regh, Bezirksabgeordneter, ergänzt: „Neben den Themen wie Gleichstellung und Diskriminierung müssen wir auch über die aktuelle Flüchtlingspolitik und die Vorschläge der AfD diskutieren.“ 17.6., Kurt-Schumacher-Haus, Kurt-Schuhmacher-Alle 10, Hamburg, U/S Hauptbahnhof, 18 Uhr

Wie kann Hamburg helfen? FLUCHTGRUND HOMOSEXUALITÄT* Viele Menschen unterschiedlicher Herkunft sind in den vergangenen Monaten nach Hamburg gekommen. Unter den Geflüchteten befinden sich auch solche, die in ihrer Heimat aufgrund ihrer sexuellen Identität oder Orientierung verfolgt wurden. Auch hier kommt es zu Konflikten, Übergriffen und Diskriminierungen in den Unterkünften. Viele Betroffene verschweigen ihre sexuelle Orientierung aus Angst oder Scham – dabei wäre ein offener und selbstbewusster Umgang im Asylverfahren wichtig. FOTO: CHRIS LAMBERTSEN 05 Szene Wie geht Hamburg mit Geflüchteten um, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung verfolgt wurden? Welche konkreten Hilfsangebote werden benötigt, welche Sensibilität ist erforderlich, welche religiösen und kulturellen Unterschiedlichkeiten spielen hier eine Rolle? Darüber diskutieren Stephan Jaekel (Schwulenberatung Berlin), Amelie Deufelhard (Intendantin Kampnagel), Valery Pearl (Dragqueen) Isabel Said (Referat Opferschutz, Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration), Vertreter_innen von QUEER REFUGEES SUPPORT Hamburg, Ansgar Drücker (Informationsund Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit) und weitere Gäste. Moderation: Stefan Mielchen, Ex-Chefredakteur des hinnerk und 1. Vorsitzender von Hamburg Pride e. V.. Eine Veranstaltung von Hamburg Pride e. V. in Kooperation mit den Bücherhallen Hamburg und der Landeszentrale für Politische Bildung. 23.6., Zentralbibliothek, Hühnerposten 1, 19 Uhr, U/S Hauptbahnhof *Homosexualität steht hier stellvertretend auch für Trans*, Inter- und Bisexualität Hamburg Queer Cup SPEEDO-ALARM! Bunt, sportlich, international und nass wird er: der 2. Hamburg Queer Cup. Bis zu 200 Schwimmerinnen und Schwimmer aus ganz Europa erwartet der schwul-lesbische Schwimmverein Startschuss vom 3. bis 5. Juni. Mitmachen kann jede/r egal ob hetero, schwul, lesbisch oder transgender. Hauptsache, das Wasser ist das sportliche Lieblingselement. FOTO: STARTSCHUSS Los gehts am Freitag mit einem Get-together und ersten Kennenlernen. Anmeldungen gibt es bereits aus Frankreich, Österreich, Spanien und Tschechien. Aber natürlich sind ebenfalls befreundete Vereine aus Hamburg und Deutschland dabei. Auch ein Outreach-Programm zur Förderung der Teilnahme bietet „Startschuss Schwimmen“ an. Höhepunkt des 2. Hamburg Queer Cup ist der internationale Schwimmwettkampf am Samstag – übrigens der einzige international besuchte Masters-Wettkampf, der im Jahr 2016 in Hamburg ausgetragen wird. Egal ob Brust, Kraul, Schmetterling oder Rücken – auf insgesamt 18 Distanzen treten die Schwimmer gegeneinander an, einzeln oder als Mannschaften. Als Überraschung gibt’s eine Funstaffel. Zum ersten Startsprung pfeift der Startrichter um 11 Uhr in der Schwimmhalle Inselpark in Wilhelmsburg. Zuschauer sind natürlich herzlich willkommen. Stargast unter den Aktiven ist Glen Christiansen: Er ist 15-facher Masters-Weltmeister und ehemaliger Olympiacoach. Am Samstagabend ab 22 Uhr machen dann alle ihre letzten Reserven frei und tauchen ab in die „Badeanstalt“. Tickets für die offizielle Party im Monkeys Music Club (ehem. KIR) gibts an der Abendkasse (inkl. Free Shots). Als Wochenendabschluss treffen sich alle Teilnehmer und Freunde sonntags beim Katerfrühstück in der Factory Hasselbrook. Wer jetzt neugierig geworden ist, findet alle Informationen im Netz. www.hamburg-queer-cup.de, www.startschuss-schwimmen.de

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