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hinnerk Juni 2016

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Mode ABER AM LIEBSTEN

Mode ABER AM LIEBSTEN TRÄGST DU EIGENE KREATIONEN. Genau. Irgendwann habe ich mich dann als Teenager an die Nähmaschine gesetzt und losgelegt. Ich war aber dann nicht so wirklich zufrieden mit dem Ergebnis und habe mich mit zwanzig Jahren entschieden, eine Schneiderlehre zu machen. DU HAST ALSO EINE SCHNEIDERLEHRE BEGONNEN? Ja, am Ulmer Theater als Herrenschneider. Aber nach einer Zeit haben wir uns getrennt, da die Art und Weise, wie es dort zuging, nichts für mich war ... Dann bin ich zurück nach Freiburg, habe einen Platz in Karlsruhe an einer Textilschule bekommen und bin täglich gependelt. Danach landete ich für zwei Jahre in Marburg auf einer weiterführenden Berufsschule. WER SIND DEINE LIEBLINGSDESIGNER? Sie sind alle großartig in der Modewelt, aber Louis Vuitton, Dior, Lagerfeld, Yves Saint Laurent, Chanel, Jean Paul Gaultier, Vivienne Westwood, Yohji Yamamoto, John Galliano, D&G und Dsquared2 machen einfach abgefahrene geile Sachen. STICHWORT ÖKO: ACHTEST DU AUF NACHHALTIGKEIT? Das tue ich. Die Stoffe, die ich verwende, wurden hier in Europa hergestellt. Dadurch sind sie zwar teurer, aber ich will nicht, dass jemand wegen meiner Mode leidet. ENVIE MEHR ALS EIN SCHNEIDER AUS FREIBURG WAS INSPIRIERT DICH DENN? Musikvideos, Filme, Bilder und Musik, vor allem Musik und solche Künstler wie Madonna, Prince, Michael Jackson und David Bowie bewundere ich bis auf die Knochen (lacht). •Interview: Michael Rädel www.facebook.com/enviekoepke Der 27-Jährige arbeitet derzeit an seiner ersten Kollektion und plant, einen Online-Shop zu eröffnen, in dem man besondere Stücke, selbst gestaltete Schuhe, Düfte und Taschen kaufen kann ... verspielt, chic, aber tragbar. Wir sprachen mit dem Underground- Mode-Künstler und Fotografen. WIE KAMST DU ZUR MODE? Schon mit 14, 15 Jahren habe ich mir meine Kleidung am liebsten selbst gemacht. Erst improvisiert mit ganz vielen Sicherheitsnadeln. WARST DU ALSO EIN PUNK? Na, das wechselte nach Lust und Laune – bis heute. Ich bin dafür ja auch bekannt, mich visuell immer wieder neu zu inszenieren. Die Leute wundern sich eher, wenn ich mal ganz „normal“ unterwegs bin.

POP UNDERWEAR & SWIMWEAR www.jor.com.de LÄSSIG STATT SKINNY Das Designteam von Tiger of Sweden schuf früher Kreationen, die enger nicht am Körper der Models und Käufer sitzen konnten. Das ist nun erst mal vorbei. „Wo früher skinny angesagt war, stehen jetzt alle Zeichen auf lässig“, ließ das Label kurz vor der Präsentation seiner Kollektion für den Sommer 2016 verlauten. Tiger of Sweden ist ja seit 1903 bekannt dafür aufzumischen. Galt der Anzug einst als Uniform des Establishments, machte ihn Schwedens Tiger konsequent bequem, modern und tragbar. Und lässig, wie die neue Kollektion beweist! Die Hosen überzeugen mit leicht schmal zulaufenden Schnitten und lockeren, weiteren Formen. Gestreifte Anzüge und ein Jacquard-Print in Rosttönen auf Smoking-Jacken und Krawatten sorgen für einen ordentlichen Pfiff. Auch pfiffig: T-Shirts und leichte Pullover werden unter Sakkos mit breitem Revers getragen! •rä Exklusiv Distributor:

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