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hinnerk Februar 2018

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8 BÜHNE INTERVIEW

8 BÜHNE INTERVIEW MARCEL MANN Wir treffen Marcel Mann, Jahrgang 1987, vor seinem Auftritt beim „Köln Comedy Festival“ zwischen Soundcheck und Maske. Bevor das Interview losgeht, reden wir ein paar Takte, und sofort stellt sich einem die Frage: „Woher kenne ich diese Stimme?“ Ganz einfach: Aus dem Fernsehen. Er hat als Synchronsprecher vielen Schauspielern seine Stimme geliehen, musste aber hinter dem Mikrofon immer wieder einen tragischen Tod sterben. Die Stimme blieb trotzdem im Ohr, besser noch: Auf der Bühne ist er „The Voice of Comedy“. Was meinte Thomas Hermanns über ihn? „Marcel Mann ist ein echter ‚funny bone‘, den man sich auch neben der Standup-Comedy gut in Sitcoms vorstellen kann. Als Synchronsprecher hat er nicht nur ein super Thema, er kann natürlich gut spielen und hat dazu eigenes starkes Material!“ Wie kam das mit der Comedy? Das kam über die Schauspielerei, das mache ich schon, seit ich ganz klein bin. Und ganz viele Leute haben zu mir gesagt: „Mach Comedy! Das ist was für dich, du bist lustig.“ Aber ich hatte keine Ahnung, wie ich das anstellen soll. Irgendwann bin ich über eine Ausschreibung zu einem Weil ich ein Männchen bin Workshop namens „What’s so funny about me? Werkzeuge des Komischen“ gestoßen, wo es darum ging, Stand-up-Material zu akquirieren und herauszufinden, wie man selber auf der Bühne lustig ist. Am Ende dieses Workshops gab es einen Auftritt vor achtzig Leuten, Freunde von Freunden von Freunden. Das hat so gut funktioniert, dass die Leute nachfragten, wo ich sonst noch auftrete. Das war 2013. Woher nimmst du deine Ideen? Meine Ideen kommen natürlich aus dem, was ich so erlebe bzw. was meine Freunde mir erzählen, was ihnen passiert. Ich lasse mich sehr gerne inspirieren durch Gespräche mit Freunden, durch Beobachtungen. Da reicht nur ein Stichwort von jemandem, und schon fällt mir dazu was ein. Gibt es jemanden, den du gerne synchronisieren würdest? Was würde dich reizen? Ich würde gerne die Hauptrolle in einem queeren Film sprechen. Einen Schauspieler, der seine erste Rolle hat und noch von niemandem vorher synchronisiert wurde, und dadurch mit seiner Karriere wachsen. Was kommt für dich auf keinen Fall in Betracht? Den Anrufbeantworter von Frauke Petry zu besprechen. Wo siehst du dich in zehn Jahren? In zehn Jahren sehe ich mich ganz frisch gestrafft und mit vielen Haartransplantationen an einem Tisch mit sehr vielen Freunden, die ich in all den Jahren eingesammelt und beibehalten habe. Wir sind alle froh, glücklich und trinken Rotwein. Und Frauke Petry ist nicht eingeladen. Was liegt dir besonders am Herzen? Leute glücklich zu machen. Gerade brennt die Welt um uns herum, und es ist nicht im Sinne des Erfinders der Menschheit, dass sich der Mensch mit allem beschäftigt, was in jedem Krisenherd passiert. Deswegen liegt es mir am Herzen, den Leuten für eine halbe Stunde oder ganze Stunde einen kleinen Urlaub zu gönnen und sie abzulenken. Und vielleicht auf etwas aufmerksam zu machen, in einem lustigen Kleid. Damit die Leute mal aus diesem grauen Alltag herauskommen. Das liegt mir am Herzen: Freude zu bereiten. *sd 22.2., Weil ich ein Männchen bin, Markthalle Kunstraum, Klosterwall 11, Hamburg, 20 Uhr, www.marcelmann.de

THE ENGLISH THEATRE The Picture of Dorian Gray Basierend auf Oscar Wildes berühmtem Roman von 1891, ist das Stück teils Melodrama und teils Gesellschaftsstück. Es erzählt die Geschichte von Dorian Gray, einem sehr attraktiven jungen Mann, der sich in ein Porträt von sich selbst verliebt. Er ist naiv und schließt einen Pakt mit dem Teufel, wobei er sein jugendliches Aussehen behält, während das sein Abbild altert. Unter dem Einfluss eines charmanten neuen Freundes widmet sich Dorian in Londons Salons und Bordellen der Lust. Während er ein Leben der Sinnlichkeit und der moralischen Korruption verfolgt, bleibt er für immer jung im Aussehen. Aber zu seiner Überraschung und seinem Entsetzen verwandelt sich der schöne junge Mann im Porträt in ein alterndes, groteskes Bild von sich selbst. Wildes Roman schockierte die viktorianischen Leser seiner Zeit, doch trotz der öffentlichen Empörung wurde es wegen seines Sprachwitzes und der amüsanten Charaktere bald ein Bestseller. Die neue Inszenierung im English Theatre von Paul Glaser wird ein Augenschmaus! Ab 15.2., The Picture of Dorian Gray, The English Theatre of Hamburg, Lerchenfeld 1, Hamburg, U Mundsburg, 19:30 Uhr, www.englishtheatre.de TOURNEE So ein schöner Norweger! Seit einigen Jahren schon erfolgreich in der Klubwelt, dann seit 2015 mit Hits wie „Sing Me to Sleep“ und „Faded“ hoch in den Charts ist Alan Olav Walker. Jetzt kommt der talentierte Twink zu uns. Seine Musik, mit oder ohne Vocals, überzeugt wieder mit einem großen Schuss Melancholie und nicht zu schnellen, trotzdem extrem treibenden Beats. Über einen seiner Hits sagte er mal: „‚Alone‘ ist ein Song über Zusammengehörigkeit, der das Gefühl und die Behaglichkeit von Solidarität preist. Als ich mit dem Musikmachen anfing, ging es nie darum, jemand zu sein, sondern etwas zu erschaffen, woran sich andere mit mir zusammen erfreuen können. Das Gemeinschaftsgefühl, das ich durch das Komponieren, Produzieren und Teilen von Musik mit anderen Menschen erlebt habe, ist einfach unglaublich.“ Jetzt kommt Alan auf Tour, das neue Album folgt bald! *rä Alan Walker Live: 22.2. Hamburg, Docks, 23.2. Frankfurt, Batschkapp, 24.2. Berlin, Huxleys, 2.3. München, Tonhalle BÜHNE 9 FOTO: S. ANDERSEN SVeN sucht dich für Lüneburg! SVeN-Koordinator auf Minijob-Basis. Weitere Infos unter: www.svenkommt.de/stellenangebote

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