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hinnerk Februar 2017

KUNST Selbstporträt

KUNST Selbstporträt Waiting for Resurrection Mel C - Star Girls Interview MILAN BRINKER FOTO: N. BENIKE Der Mittzwanziger hat in Prag unter anderem Werbedesign studiert, begonnen hat er aber schon als Kind mit der Malerei. Größere mediale Aufmerksamkeit wurde dem gebürtigen Tschechen mit seinen blauen Bildern zuteil, die sich mit dem Anschlag in Orlando auseinandersetzen. WELCHE KUNSTFORM IST DIR DIE LIEBSTE? Ich habe begonnen, Werbegrafik zu studieren, habe dann aber zur Fotografie gewechselt – und in meiner Freizeit gemalt. Ich drücke mich gerne frei und kreativ aus, das war bei meinem ersten Studium nicht möglich. Obwohl der grafische Einfluss durchaus sichtbar ist in meiner Kunst. WAS INSPIRIERT DICH? Nun, ich sitze nicht auf dem Balkon und schaue in die Bäume und habe dadurch Ideen. Vielmehr sind es Menschen, Musik, Situationen. Mich fasziniert der menschliche Körper, das Zusammenspiel der Muskeln ... UND AUCH POP-THEMEN, WAS MAN BEI DEINEN FÜNF BILDERN FÜR DIE SPICE-GIRLS-AUSSTELLUNG „WANNA- BE“ SEHEN KONNTE ... Ja, da war ein Thema vorgegeben, das mich inspirierte mitzumachen. Es hat Spaß gemacht! WIE KOMMST DU AN DEINE MODELS? Das sind meist Freunde oder Freunde von Freunden. Was in der Regel nicht funktionierte, waren Kontakte mit Models. Die stellen Fragen über Fragen, etwa, wer mitmacht, für welchen

KUNST Zweck ... Und am Ende klappt es nicht. Vertane Zeit! Auch fiel mir auf, dass sich Leute Mitte zwanzig noch schneller auf Kunstprojekte einlassen, Männer ab vierzig sind mitunter fast paranoid ... (grinst) INWIEFERN? Nun, es geht um Kunstbilder oberkörperfrei, es geht nicht um Bilder, die den Beruf gefährden könnten oder so. WIE LÄUFT DAS DANN ALLGE- MEIN AB? Zuerst sage ich, was ich vorhabe, dann spricht man darüber, es läuft Musik, man trinkt was ... Ich muss mich gut fühlen, die Models auch. Im Idealfall schieße ich fünf Bilder, danach wähle ich das beste Bild davon aus. Wenn es schlecht läuft, also, wenn das Model nicht still steht oder der Blick nicht klappt, dann können es auch schon vierzig Bilder werden. Das Bild, das am ehesten meiner Idee entspricht, wird dann bearbeitet. WO SIEHST DU DICH IN DER ZU- KUNFT? Ich will meine Malerei weiterentwickeln. Und ich will noch mal studieren. IN BERLIN? Ich dachte eher an Düsseldorf, mir wurde die Stadt empfohlen, die Kunstszene sei dort sehr groß. Ich weiß es aber noch nicht genau, ich lebe nun drei Jahre in Berlin und konnte mir ein gutes Netzwerk aufbauen. Hm, womöglich beide Städte. Oder Köln ... mal sehen. •Interview: Michael Rädel www.milan-brinker.de „Mich fasziniert der menschliche Körper“

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