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hinnerk Dezember 2019 / Januar 2020

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4 SZENE Community #QUEENOFDRAGS Samantha Gold aus der Olivia-Jones-Familie ist jetzt bundesweit durch Heidi Klums Show „Queen of Drags“ auf ProSieben bekannt geworden. Sie positioniert sich klar gegen FOTO: OLIVIA-JONES.DE / M. RÖER Bodyshaming Leider musste sie in Folge zwei die Show schon wieder verlassen. Wir lieben dich trotzdem! DER BÄR IST LOS! Norddeutschlands größtes Bärentreffen findet traditionell am Wochenende 3. Januarwochenende in Hamburg statt. Die Bärenpaadiie XXL in der Markthalle, die inzwischen mit allen Räumlichkeiten gebucht wird und somit Platz für rund 2.000 Bären bietet, findet am 18. Januar statt. Sie ist mit Abstand die größte Party dieser Art und Karten habt ihr hoffentlich schon, denn sonst müsst ihr sicher jetzt bereits um welche feilschen! Infos unter www. nordbaeren-hamburg.de! *ck Am 22. Oktober 2019 starb Bundesanwalt a.D. und Menschenrechtsaktiv Manfred Bruns iim Alter von 85 Jahren. Der „Anwalt der Homosexuellenbewegung“ vertrat unter anderem auch die homosexuellen Paare, die in langwierigen Klagewegen gegen die Diskriminierung der eingetragenen Lebenspartnerschaft vor dem Bundesverfassungsgericht aufsehenerregende Grundsatzurteile erstritten, die letztlich die Eheöffnung unumgänglich machten. 2017 erhielt Manfred Bruns die Kompassnadel des schwulen Netzwerkes NRW. Seine Dankesrede ist ein historisches Zeitdokument der Verfolgungsgeschichte schwuler Männer in der Bundesrepublik Deutschland, eine Abrechnung mit ihrer Sexualmoral und eine Mahnung an die Nachfolgegeneration. Manfred Bruns gewann durch seine Homosexualität dennoch letztlich mehr Glück im Leben, als er es ohne sie erreicht hätte, leitet der in seiner ihm so eigenen humorvollen Art GESELLSCHAFT Manfred Bruns: Glücklich, weil er schwul war her. Das Video kann unter www.youtube.com/ user/SchwulesNetzwerkNRW angeschaut werden. DER LSVD HAMBURG TRAUERT UM MANFRED BRUNS Der Vorstand des LSVD Hamburg übersendete hinnerk die nachfolgenden Zeilen, die wir hier gerne veröffentlichen. Manfred Bruns hatte den Verband seit 1990 und bis zu seinem Tod in allen juristischen Fragen vertreten. „Manfred war uns immer ein wichtiger Ansprechpartner und Ratgeber. Nie war ihm eine Anfrage zu viel und wir konnten auf seine Unterstützung zählen. Einige Male war Manfred bei uns in Hamburg zu Gast. Gerne erinnern wir uns an das gemütliche Beisammensein nach den Veranstaltungen, wo er uns als Freund mit seiner Warmherzigkeit, seinem Humor aber auch seiner Hartnäckigkeit zum Lachen gebracht hat. Wir werden Manfred sehr vermissen." FOTO: LSVD

POLITIK Ein Regenbogenhaus für Hamburg? SZENE 5 Im Februar 2020 wählt Hamburg eine neue Bürgerschaft. Farid Müller von den Grünen eröffnet den queerpolitischen Wahlkampf am Tag des Erscheinens dieser hinnerk Ausgabe mit der Präsentation des von der GAL-Fraktion beauftragten Gutachtens zum Für und Wider eines Regenbogenhauses für die Hamburger Community im Hamburger Rathaus. Auch im Regierungsprogramm für eine mögliche Koalition nach der Wahl hat die Partei das Projekt verankert, für das hinnerk im Vorfeld exklusiv einige Details erfragen konnte und hier bewertet. WORUM GEHT ES? Nach dem Vorbild vieler Städte wie Brüssel, Zürich oder – aktuell in der Endphase der Realisierung – Berlin, soll in Hamburg ein zentrales Haus Heimat und gleichzeitig Aushängeschild und Plattform für die Akteur*innen der queeren Stadtgesellschaft werden. WARUM NICHT BESTEHENDE HÄUSER NUTZEN? Es gibt eine ganze Reihe von Vereinen und Initiativen, die heute, wenn überhaupt, nicht viel mehr als ein Klingelschild vorzuweisen haben und gleichzeitig keinerlei eigene Infrastruktur für ein öffentliches Wirken haben. Sie sollen in das Regenbogenhaus ziehen. Es geht nicht darum, bestehende Einrichtungen wie das mhc oder Hein & Fiete aufzulösen, sondern vielmehr darum, für die Zukunft zu sichern, dass diese "Platzhirsche" selbst im Fall finanzieller Engpässe oder unbezahlbarer Mieten eine repräsentative Bleibe vorfinden. Genannte beide Häuser, haben zudem schon heute gar nicht die räumlichen Möglichkeiten, beispielsweise eine Mitgliederversammlung für Hamburg Pride auszurichten, ein Forum oder sonstige größere Publikumsveranstaltungen Das in Planung befindliche „Queere Kulturhaus" im Zentrum Berlins nahe dem Checkpoint Charly. Voraussichtliche Eröffnung: 2023 auszurichten. Bedenken einer gegenseitigen Konkurrenz sind allerdings selbstverständlich nicht von der Hand zu weisen – selbst beim Pride House zum CSD knirscht es diesbezüglich hinter den Kulissen schon seit einigen Jahren. WAS KOSTET DAS? Das ist zurzeit unklar, da mit dem Gutachten von Vanessa Lamm und Markus Hoppe nur ein Stimmungsbild vorliegt, das klären sollte, ob die Idee überhaupt ernsthaft verfolgt werden soll. Die Antwort – ohne der Präsentation am 27.11.2019 vorgreifen zu wollen – ist ein ziemlich deutliches Ja. Die Kosten für die Stadt könnten nun in einer weiteren Machbarkeitsstudie abgeschätzt werden, die klärt, welche Trägerform für das Projekt realistisch ist, ob Immobilien gemietet, gekauft, gebaut oder gepachtet werden sollen, wer letztendlich dabei sein will und kann, und so weiter ... *ck FOTO: PALLADIUM PHOTODESIGN, BURG & SCHUH GBR / GRAFISCHE BEARBEITUNG: LON GODIN hinnerk steht dem Projekt nach jetzigem Stand offen gegenüber und will als queeres Magazin der Stadt zu einer offenen und vor allem öffentlichen Debatte beitragen. Anregungen, Inhalte und Kommentare an redaktion@hinnerk.de! St.Georg

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.