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hinnerk Dezember 2017

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8 HAMBURG FOTOS: RH

8 HAMBURG FOTOS: RH PHOTOGRAPHY / INSTAGRAM.COM/ROMAN_HOLST INTERVIEW EHE FÜR ALLE im Hamburger Rathaus Was für ein Tag im ehrwürdigen Zentrum der Freien und Hansestadt Hamburg. 15 gleichgeschlechtliche Paare durften sich am 1. Oktober bei einem feierlichen Senatsempfang anlässlich der Eheöffnung das Jawort geben. Für zwei Menschen war das eine ganz besondere Würdigung ihrer Lebensleistung: Werner und Wolfgang Duysen aus Pinneberg kennen und lieben sich seit Anfang der 1970er-Jahre und sind Vorkämpfer der Ehe für alle. 2009 erreichten sie durch ein Grundsatzurteil vor dem Bundesverfassungsgericht, dass die damalige eingetragene Lebenspartnerschaft erstmalig und höchstrichterlich als gleichwertig zur Ehe definiert wurde – der eigentliche Streitpunkt um die Hinterbliebenenversorgung rückte bei Beobachtern fast schon aus dem Fokus. Es war ein Wendepunkt in der Rechtsprechung, der Grundstein für mehrere weitere Gerichtsurteile und die letztliche Abschaffung des Sonderkonstrukts Lebenspartnerschaft. Wir haben die beiden mit einem Fototeam begleitet und stellen sie euch hier noch einmal vor, denn ihr Lebens- und Liebesweg steht exemplarisch für so viele, die noch zu Zeiten der Verfolgung Homosexueller ihren Weg gehen mussten. Wie habt ihr euch kennengelernt? Wolfgang: Wir haben uns am 26. November 1972 in einem schwulen Klub in Hamburg kennengelernt. Damals war es ja noch so, dass es schwule Lokalitäten gab, diese aber nicht öffentlich waren, weil es zu der Zeit noch verboten war. Ich war 18 Jahre alt und auch noch nicht so erfahren. Ich komme aus Elmshorn und hatte auch nicht wirklich einen Zugang zu dieser Thematik. Was ich damals hatte, war eine „Du & Ich“, das war die einzige Zeitschrift, die man mal eben schnell und heimlich am Kiosk kaufen konnte. Da stand dann auch dieser Laden drin. Damals war man erst mit 21 volljährig, also mit lange Wegbleiben war eh nix. Meine Eltern sagten, um 22 Uhr bist du wieder zu Hause. Dieser Klub hatte aber auch am Wochenende geöffnet. Mein Ex-Freund sah mich dort und hatte vorher den Werner schon angegraben … Er meinte, ich könne mich ja dazu setzen. Und das war auch ganz gut so, denn so haben Werner und ich uns kennengelernt. Nähergekommen sind wir uns über einen Rauhaardackel, der immer zwischen uns rumgetobt ist. Gibt es den Klub noch? Wolfgang: Nein, den gibt es heute nicht mehr. Die Location hieß IHWO für Internationale homosexuelle Weltorganisation. Die gingen leider nachher pleite. Vorstandsfehler. (lacht) Werner: Das war eine hochspannende Sache, denn man kam nur mit Klingelzeichen in diesen Klub rein. Das war ja leider damals noch so. Es war verboten und gefährlich, weil Wolfgang noch unter 21 Jahre alt war. Ich kam neu nach Hamburg. Wir sind zu

AHOI IHR HALUNKEN KOMM AN BOARD Willkommen in der Bretterbude und ein herzliches Hallo aus der Holzklasse. Richtig gehört, Holzklasse! Holzfassade, Holzbutzen – Bretterbude eben. Wir haben alles, nur keinen Bock auf normal! Wir sind eine kreative, stylische Absteige für Freiheitsliebhaber, Luftakrobaten und Gönnen-Könner. Gönnt euch ´ne fette Portion Erholung an der Ostsee, mit frischer Meeresbrise in der Nase und Füße hoch in unserem Spa-Bereich. Bei uns wird der Winter muckelig! In der Bretterbude gilt: Bulli statt Bentley, Butzen statt Suiten, Freiheit statt Konvention. AUSSTATTUNG - 81 Butzen, 11 Bullistellplätze - Bar, Restaurant, Tagungsräume - Wellnessbereich mit Sauna, Dampfhütte und Knetkammern - Beton-Miniramp in der Lobby - Live Mucke, Partys, DJs, Filmabende, Events und ´ne Menge Wassersport Hallo schönes Leben! BRETTERBUDE GMBH & CO. KG . Seebrückenpromenade 4 . 23774 Heiligenhafen . T 04362 / 5004-0 . www.bretterbude.de

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