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hinnerk Dezember 2017

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GESUNDHEIT KINO 120 BPM

GESUNDHEIT KINO 120 BPM FOTO: SALZGEBER.DE Am 1.12., immerhin Welt-AIDS-Tag, kommt der Film „120 BPM“ als Special auf die Leinwände der Queerfilmnacht. Die französische Produktion erzählt von der Zeit in den 1990ern, als Aids schon viele Menschenleben gekostet hat, doch der französische Staat sich noch schwer tat, sich u. a. mit sexueller Aufklärung der damals noch tödlichen Epidemie entgegenzustellen. ACT UP, eine Aktivistengruppe von Betroffenen, will auf die Missstände aufmerksam machen. Sie schmeißt Kunstblut-gefüllte Wasserbomben auf die Wände von Forschungseinrichtungen und kapert bewaffnet mit Informationsbroschüren die Klassenräume der Stadt. Wie weit die Aktionen gehen dürfen, wird bei den wöchentlichen Treffen kontrovers diskutiert. Als der 26-jährige Nathan, der selbst HIV-negativ ist, zu ACT UP stößt, zieht ihn die Entschlossenheit der Gemeinschaft sofort in ihren Bann. Und er verliebt sich in Sean, den Mutigsten und Radikalsten der Gruppe. Zusammen kämpfen sie an vorderster Front, selbst dann noch, als bei Sean die Krankheit schon längst ausgebrochen ist … www.120bpm-film.de, www.queerfilmnacht.de NACHGEFRAGT Schlau zu HIV mit Dr. Schellberg Wie wirkt sich eine HIV-Infektion und ihre Behandlung auf die Psyche aus? Dazu befragten wir Dr. Sven Schellberg, der mit der Novopraxis Berlins erste Schwerpunktpraxis für sexuelle Gesundheit eröffnet. *ck Wirkt sich das HI-Virus beziehungsweise seine Behandlung medizinisch auf das Gehirn aus – und wenn ja, wie? Das HI-Virus befällt Immunzellen, die sich auch im Gehirn finden. Daher kann HIV dort Schäden auslösen. Psychische Störungen sowie Störungen zum Beispiel der Gedächtnisfunktion bis hin zur Demenz waren früher ein häufiges Problem. Heutige Therapien haben hier eine deutliche Verbesserung gebracht, in Einzelfällen muss man aber bis heute noch Medikamente auswählen, die ihre Aktivität gezielt im Gehirn ausüben können. Es gibt HIV-Medikamente, die ihrerseits psychische Nebenwirkungen auslösen können. Besonders bei Efavirenz und Dolutegravir ist dies beschrieben. Hierauf muss man bei der Auswahl der Therapie, aber auch bei den regelmäßigen Kontrollen, besonders achten. Wichtig ist es, wenn möglich den Partner mit einzubeziehen – psychische Veränderungen bleiben für den Patienten selbst nämlich häufig unbemerkt. Welche äußeren Faktoren beeinflussen die psychische Gesundheit von HIV-Patienten besonders stark? Trotz aller guter Erfolge in der Therapie: Eine HIV-Diagnose ist für viele immer noch ein Schock. Es ist wichtig, den Betroffenen hier nicht zu überfordern und manchmal ohne viele Worte einfach da zu sein. Leider gibt es auch heute noch und gerade in der Szene viel Unwissen und Vorurteile gegenüber HIV. Dumme Bemerkungen, Ablehnung zum Beispiel beim Dating oder die Angst, nicht mit anderen sprechen zu können, können an die Seele gehen. Hier finde ich es wichtig, als Arzt mit gutem Beispiel voranzugehen und nicht beschämt zu schweigen, sondern die „Normalität“ vorzuleben. Ein gut informierter, seelisch ausgeglichener Patient kommt besser mit der Infektion zurecht und dient selbst als Beispiel für andere – sei es, wenn es darum geht, sich regelmäßig testen zu lassen, oder darum, seine Medikamente regelmäßig zu nehmen. Wie können Sie als Behandler reagieren? Zunächst einmal: daran denken! Über seelische Probleme zu reden braucht Zeit und nicht jeder kann das. Als Behandler muss ich dem Patienten signalisieren, dass ich nicht nur seine Blutwerte, sondern ihn behandle – die Seele gehört immer dazu. Man muss hinhören und nachfragen. Ganz gezielt. Das schließt ein, darüber zu reden, ob gegebenenfalls zusätzlich Drogen eine Rolle spielen. Wenn es Probleme gibt, dann gibt es häufig auch Lösungen oder zumindest Verbesserungsansätze. Vom einfachen Gespräch über Entspannungstechniken bis hin zur Psychotherapie oder Umstellung der Therapie gibt es viele Stellschrauben, an denen man ansetzen kann. www.novopraxis.de

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