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hinnerk Dezember 2017

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16 BÜHNE FOTOS:

16 BÜHNE FOTOS: SAT.1/PROSIEBEN / ANDRÉ KOWALSKI NACHGEFRAGT JADE PEARL BAKER Sie ist nicht einfach nur eine der vielen Dragqueens der Berliner Szene, sie ist eine stimmstarke Künstlerin. Wir konnten mit der Attraktiven, die gerade bei „The Voice of Germany“ die Coaches begeistert, sprechen. Wie kamst du zum Singen? Schon früh, schon als Kind. Seitdem ich denken kann, wahrscheinlich schon immer. Zum Beispiel in der Badewanne, und irgendwann dachte ich mir: Mensch, da kommen vier Oktaven aus mir raus ... Mit sechs Jahren ging es los, erst einmal Casting für das Theater des Westens, später Komische Oper ... Du standst also schon auf vielen großen Bühnen. Na klar. (grinst) Aber nicht als Jade. Mit wie vielen Jahren hattest du dein Drag-Coming-out? Vor einem Jahr. Jade ist ein Bühnencharakter, der bei der Wahl zum „MISS*ter CSD 2016“ entstanden ist. Da war ich so erfolgreich, dass die Leute sagten, ich soll weitermachen. Und ich habe Spaß daran! Du singst als Drag immer live? Fast immer. Aber Whitney Houston lip-synce ich dann doch lieber (lacht), aber mehr für mich alleine – schon weil ich diese Kunst nicht so beherrsche: Meine Lippen sind einfach nicht synchron zum Lied! Auf der Bühne singe ich lieber live. Dann sieht man, dass es echt ist, und man kann auch mal einen Ton verhauen und es passt trotzdem. War deine Sexualität je Thema bei der Show? Nein, bei „The Voice of Germany“ kommt es ja auf die Stimme an. Man hat sich auf meinen Gesang konzentriert, und dann später auf die Ästhetik, die ich schaffe. Und sonst, hast du auch mal schlechte Erfahrungen machen müssen? Ungeschminkt ja, leider die ein oder andere ... Aber geschminkt: nein. Man sitzt dann aber auch meist im Taxi oder ist in seinem eigenen Kosmos, der einen – und das, was man macht – feiert. Ist dein Künstler-, dein Drag-Name eine Referenz an bestimmte Sängerinnen? Nicht bewusst. Aber ja, er passt zu Josephine Baker oder auch Amy Winehouse, ihr Zweitname war ja Jade. Entstanden ist er aber in einer dunklen Bar mit einer App. (lacht) „Whitney Houston lip-synce ich dann doch lieber“ Mit einer App? Ja, wir wollten einen Namen finden, der ganz anders klingt.

BÜHNE 17 www.riverconcerts.de LIVE 2018 ELVIS-DAS MUSICAL 11/02/18 MEHR! THEATER SUNRISE AVENUE 20/03/18 BARCLAYCARD ARENA TICKETS UNTER WWW.EVENTIM.DE HAIR - DAS MUSICAL 25/03/18 MEHR! THEATER SIMPLY THE BEST - DAS MUSICAL 27/03/18 MEHR! THEATER HAIRSPRAY - DAS MUSICAL 21+22/04/2018 MEHR! THEATER GAME OF THRONES 29/05/18 BARCLAYCARD ARENA LIVE CONCERT EXPERIENCE CHIPPENDALES 16/11/18 MEHR! THEATER DAS ORIGINAL Foto: Markus Richter Und der zu mir passt … Diese App war da sehr hilfreich, der Name passt hundertprozentig zu mir. „Ich liebe Jazz!“ Häppchenplatte des Lebens Deine Art zu singen erinnert an die Klassiker des 20. Jahrhunderts. Was verbindet dich zum Beispiel mit der Musik von Frank Sinatra? Ich liebe Jazz! Jazz entspannt mich und versetzt mich – nicht nur mich – in eine Gedankenwelt an eine „gute alte Zeit“, in der, selbst wenn sie nicht gut war, die Leute noch gut gekleidet waren. (grinst) Das Schöne bei Frank Sinatra ist, dass seine Musik mich in so eine grundpositive, leicht beschwingte Stimmung versetzt. Und die Musik bei „The Voice of Germany“? Das ist ein Geben und Nehmen. Ich mache Vorschläge, die Musikredaktion auch. Die Musik, die ich bei den Blind Auditions gesungen habe, „Moon River“, war sowohl in meinen Vorschlägen als auch bei denen der Musikredaktion. Da dachte ich mir: Besser geht es nicht. 11.12. *Interview: Michael Rädel

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