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hinnerk August 2016

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Hamburg Pride – Normal ist, wer Menschen achtet!

Bühne 20 FOTO: IMPERIAL

Bühne 20 FOTO: IMPERIAL THEATER Interview THEATER- NACHT MIT FRANK THANN- HÄUSER Am 10. September eröffnen rund vierzig Theater die neue Spielzeit mit der Hamburger Theaternacht. Den Becher designte diesmal Frank Thannhäuser, der Intendant des Imperial Theaters. Wir hatten da mal ein paar Fragen. SIE SIND NICHT NUR INTENDANT IM IMPERIAL THEATER, SONDERN DESSEN GRÜNDER, SCHAUSPIELER, REGISSEUR UND AUCH BIS INS LETZTE DETAIL AN JEDER PRODUKTION BETEILIGT. GIBT ES EINEN LIEBLINGSBEREICH IHRER AR- BEITSFELDER? Ach, herrje – eine ganz schwere Frage. Ich bin ja mein eigener Herr und da habe ich oft den Vorteil, mir das so einzuteilen, wie ich es will. Sprich: Wenn ich Lust habe, Kostüme zu entwerfen, nutze ich das und entwerfe. Und wenn ich meine, was werkeln zu müssen, dann werkele ich eben. So kann ich immer machen, was gerade Spaß macht und mich erfüllt. Wenn ich einen Lieblingsbereich nennen müsste, müsste der Mal-dies-mal-das-mal-jenes-Bereich heißen. IHRER LEIDENSCHAFT FÜR BILDEN- DE KUNST KOMMEN SIE SONST ALS KOSTÜM- UND BÜHNENBILDNER IM IM- PERIAL NACH. IN DIESEM JAHR SIND SIE ZUDEM DESIGNER DES THEATERNACHT- BECHERS. WIE ENTSTAND DAS MOTIV, WELCHE IDEE HATTEN SIE DABEI? Ich komme ja mehr vom Praktischen und deswegen ist der Becher in diesem Jahr vielleicht weniger poetisch als praktisch – nicht dass man im letzten Jahr nicht draus trinken konnte, aber ich sehe ihn als eine Art befüllbaren Routenplaner, der einen durch die Nacht begleiten kann. SIE SIND LAUT EINEM INTERVIEW BEKEN- NENDER DORIS-DAY-FAN UND SAGTEN ZUM STÜCK „MITTERNACHTSSPITZEN“, DASS JA AUCH SCHWULE OFT FAN DER DAY SIND. WELCHE FIGUR WÄRE DENN IM AKTUELLEN STÜCK „DER RÄCHER“ DIE SZENEAFFINSTE FIGUR? Wenn es in diesem Stück eine schwule Ikone gibt, dann ist es natürlich der glanzvolle Stummfilmstar Stella Mendoza. Ganz zickig nach bester Crawford-Manier und trinkfest dazu. Könnte man sich schon vorstellen, diese Figur als Mittelpunkt einer netten CSD- Absacker-Party treffen zu wollen. Erst will sie eine Stunde angebetet werden und dann pichelt sie flott einen mit den Fans. So haben wir’s doch gerne – oder? WAS ERWARTET DEN ZUSCHAUER IN DER THEATERNACHT IM IMPERIAL? Fünfmal lassen wir bei uns Köpfe rollen. Das macht auch nicht jeder. Der geneigte Gast bekommt wieder einen 30-Minuten-Schnipsel aus dem neusten Edgar Wallace – Mord inklusive, aber exklusive der Auflösung. Wir freuen uns schon auf alle Erst- und Wiederholungstäter! GEHEN SIE IMMER NOCH GERNE INS FREUDENHAUS? Ja, das tue ich, und wir reden hier von einem Restaurant. WELCHEN KIEZTIPP GEBEN SIE QUEEREN TOURISTEN, DIE ZUM HAMBURG PRIDE IN DER STADT SEIN WERDEN? Nachdem man Stella Mendoza bei uns einen Besuch abgestattet hat (da war ich wohl laut Frage eins im Augenblick gerne Geschäftsmann) würde ich dringend einen prima Cocktail in Angie’s Nightclub zu mir nehmen, der guten Musik dort lauschen, um danach in der einen oder anderen Bar in der Clemens-Schultz-Straße abzustürzen. Dann hat man alles gemacht: Kultur, Spaß, Stil, Schaulaufen und Druckbetankung. •Christian Knuth www.theaternacht-hamburg.de / www.imperial-theater.de

21 Bühne TIM KOLLER TRIFFT... CINDY RELLER Cindy wer? Nein, nicht Cindy aus Marzahn. Cindy Reller! Kennt ihr nicht? Dann stelle ich sie euch vor: Cindy Reller arbeitet auf dem Kiez, nein, auch nicht in der Herbertstraße! Sie arbeitet in der kleinen Tierhandlung ihres verstorbenen Vaters und liebt es zu singen: „Atemlos, a Liad für di und di!“ So, nun im Ernst: „Cindy Reller – Voll ins Ohr und mitten ins Herz!“ ist die neue Produktion am Schmidt Theater, die am 15. September Uraufführung feiern wird. Bereits im Juni hatten wir – meine Wenigkeit wird auch wieder mit von der Partie sein – einen dreiwöchigen Workshop. Es wurde gelesen, getanzt, gesungen, geändert, Figuren entwickelt, gelacht, geweint und geschwitzt. Und jetzt, am 1. August, geht es so richtig mit den Proben los. Das Buch und die Songtexte von Heiko Wohlgemuth sind final überarbeitet, die eigens komponierten Schlagersongs von Martin Lingnau hitverdächtig arrangiert, Frank Kuder versinkt in Stoffbahnen und Entwürfen für die Kostüme, und Regisseurin Carolin Spieß zieht nun sämtliche Register, setzt alles und alle in Szene – sogar unseren Chef, Corny himself. Er spielt einen ... ach, lasst euch überraschen. Er ist einfach genial und ein Meister in Sachen Timing, Pointen und Geschichtenerzählen. Meine wunderbare Kollegin, Franziska Lessing, übernimmt die Titelrolle und wird das erste Aschenputtel vom Kiez sein. Ich bin mir sicher, sie wird sich in die Herzen der Zuschauer singen, sogar in die der Nicht-Schlager-Fans. Meines hat sie längst erobert. Ich geh nun wieder Text lernen und ihr klickt auf www.tivoli.de, schaut euch die Spieltermine an und kommt rum! Versprochen? •Tim Koller

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