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GAB September 2018

24 BÜHNE Frankfurt

24 BÜHNE Frankfurt ermöglicht, auch Werke zu präsentieren, die noch nicht so bekannt sind. England besteht nicht nur aus Sherlock Holmes und London im Nebel! ILLUSTRATIONEN: THE ENGLISH THEATRE FRANKFURT THEATER INTERVIEW „THE LION IN WINTER“ ERÖFFNET DIE SPIELZEIT IM ENGLISH THEATRE Mit einem eher unbekannten Stück „The Lion in Winter“ von James Goldman startet das English Theatre ab dem 31.8. in die neue Spielzeit, die thematisch mit „All about Women“ überschrieben ist: Außergewöhnliche Frauen stehen im Mittelpunkt der Produktionen, wie zum Beispiel beim im November folgenden Musical „Cabaret“. In Goldmans „The Lion in Winter“ dreht sich alles um Intrigen, Betrug, Verrat und Ehebruch am Hof des Königs Henry II; seine Ehefrau Eleanor of Aquitaine mischt mit. Theaterdirektor Daniel Nicolai erklärt, warum, er sich für dieses Stück entschieden hat. *bjö Ungewöhnlich: Den Opener macht das relativ unbekannte Stück „The Lion in Winter“. Es ist mutig, mit einem unbekannten Stück zu starten – wieso also? Unser Auftrag ist nicht, den Hessen nur „all time classics“ von Oscar Wilde und Tennessee Williams anzubieten. Das English Theatre Frankfurt präsentiert relevante Stücke. Natürlich wissen, wir, dass viele Besucher Unterhaltung suchen und dass die Musicalproduktionen des English Theatre Frankfurt daher sehr beliebt sind. Zum Glück bieten uns die Autoren aus Großbritannien und den USA viele neue Stücke, die Unterhaltung mit relevanten Inhalten mischen. Inzwischen haben wir ein Kernpublikum aufgebaut, dass dem Haus vertraut und es dem English Theatre Um was geht es in „The Lion in Winter“ und was hat dich fasziniert? Für mich geht es in „The Lion in Winter“ gar nicht um Henry II, sondern eher um die „Lioness“ Eleanor of Aquitaine. Es ist Weihnachten im Jahre 1183 und Henry II hat seine alternde Frau Eleanor, ihre drei Söhne und möglichen Thronfolger, darunter auch Richard Löwenherz, sowie seine Geliebte Alaise zum Fest geladen. Ziel der Veranstaltung ist es, den Thronfolger zu bestimmen. Eleanor of Aquitaine, seit zehn Jahren von ihrem Mann verbannt, schmiedet ungebrochen Intrigen mit und gegen Henry. Es ist eine politische Auseinandersetzung, mit viel Wortwitz und Stil. Etwas, dass wir zurzeit so schwer vermissen. Das Stück ist auch „very british“. Einfach ein schlauer Spaß mit einer fantastischen und gut verständlichen Sprache. Was kann uns ein Stück, das im Jahr 1185 spielt, heute vermitteln? Umgangsformen, Wortwitz, Strategie, Diplomatie, Charme, Spaß. Es ist nicht das erste Jahr, in dem wir das Gefühl haben, dass die Welt auf dem Kopf steht. „The world is unhinged“. Das English Theatre Frankfurt hat bereits die Spielzeiten der letzten vier Jahre mit einem Thema überschrieben. Mit „All about Women“ schauen wir jetzt in turbulenten Zeiten auf „Women in Power“. „The Lion in Winter“, 31.8. bis 18.10., The English Theatre, Gallusanlage 7, Frankfurt, Dienstag bis Samstag 19:30 Uhr, Sonntag 18 Uhr, www.english-theatre.de FOTO: THE ENGLISH THEATRE FRANKFURT Daniel Nicolai, Intendant des English Theatre Frankfurt

BÜHNE 25 LUDWIGSHAFEN Sankai Juku tanzt Utsushi Das Tanz-Ensemble „Sankai Juku“ wurde vom Butoh-Tänzer Ushio Amagatsu im Jahr 1975 gegründet. Es war die erste japanische Tanzgruppe, die Butoh Anfang der 1980er in Europa bekannt machte. Der radikal avantgardistische Stil stammt ursprünglich aus den 1950ern und entstand als Antithese zum westlich geprägten modernen japanischen Tanz. Butoh – der „Tanz der Finsternis“ – wollte eine eigenständige japanische Kunstform schaffen, voller Spiritualität und authentischer Körpersprache. Typische Merkmale sind die fast nackten, weiß geschminkten Körper und kahl rasierten Köpfe der Tänzer, die damit androgyn wirken. Die Bewegungen sind expressiv und überzeichnet, manchmal auch zart und zerbrechlich, und sie erzählen Geschichten; im ersten, bekannten Butoh-Tanz „Kinjiki“ von Tatsumi Hijikata geht es der Legende nach unter anderem auch um Homosexualität. Ushio Amagatsus Truppe „Sankai Juku“ ist eine der bekanntesten Butoh- Compagnien der Welt. Für das aus dem Jahr 2008 stammende Stück „Utsushi“ hat Amagatsu Fragmente seines Repertoires aus dreißig Jahren Choreografie- und Tanzgeschichte zu einem neuen Stück, einem zeitlosen Ritual zusammengefasst. *bjö 1.9., Theater im Pfalzbau, Berliner Str. 30. Ludwigshafen, 19:30 Uhr, www.theater-im-pfalzbau.de FOTO: SANKAI JUKU www.me-ta.de | www.facebook.com/metaTaurone DER italienische SUPERMARKT Ausgewählte italienische Delikatessen auf 600 qm. Hanauer Landstraße 208 – 216 · 60314 Frankfurt am Main · info@me-ta.de · Tel.: 069 / 87 00 182-0

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