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GAB November 2017

28 BÜHNE Rudolf

28 BÜHNE Rudolf Schlichter „Margot“, Berlin, 1924, Stadtmuseum Berlin, © Viola Roehr von Alvensleben, München FOTO: MICHAEL SETZPFANDT, BERLIN SCHIRN KUNSTHALLE Glanz und Elend der Weimarer Republik Die Weimarer Republik war eine Zeit des politischen Umbruchs: Der erste Weltkrieg hatte Narben hinterlassen, die Kaiserzeit war vorbei und stattdessen musste sich die erste parlamentarische Demokratie in der neu ausgerufenen Republik beweisen. Die Umwälzungen drangen in alle Bereiche des Lebens, und so verwundert es nicht, dass auch die Kunst der damaligen Zeit sich nicht nur neu erfand, sondern auch die politischen Spannungen und die gesellschaftliche Aufbruchsstimmung thematisierte: oftmals als scharfer Kommentar wie bei Otto Dix oder Georg Grosz, teilweise prophetisch wie Georg Scholz, der bereits 1921 mit seinem Gemälde „Café (Hakenkreuzritter)“ die Realität von 1933 vorwegnahm. Im Gegensatz dazu – oder als Antwort darauf – erfreuten sich Nachtklubs, Varietés und Revuetheater großer Beliebtheit; sie boten die Möglichkeit, dem Alltag zu entfliehen. Und trotz des noch aus der Kaiserzeit stammenden Paragraphen 175, der homosexuelle Handlungen unter Männern unter Strafe stellte, boomten insbesondere in Berlin Lokale für Lesben und Schwule – die Polizei sah’s liberal. Die Ausstellung „Glanz und Elend in der Weimarer Republik. Von Otto Dix bis Jeanne Mammen“ in der Schirn zeigt 200 Gemälde, Grafiken und Skulpturen von 62 bekannten wie teilweise wenig beachteten Künstlerinnen und Künstlern aus den Jahren 1918 bis 1933. Darüber hinaus liefern historische Filme, Zeitschriften, Plakate und Fotos Hintergrundinformationen über diese Jahre. Am 25.11. gibt’s mit „Schirn at Night“ außerdem eine Party, die den Stil der 20er Jahre mit aktuellen elektronischen Clubsounds verbindet; die Ausstellung ist an diesem Tag bis 24 Uhr geöffnet. *bjö ab 27.10. , Schirn, Römerberg, Frankfurt, www.schirn.de 25.11., Schirn at Night, 20 – 24 Uhr © KRÜMMER FINE ART Max Oppenheimer „Sechstagerennen“, um 1929, Privatsammlung, Fotostudio Ba rtsch, Karen Bartsch, Berlin Dodo „Logenlogik“, Für die Zeitschrift ULK, 1929, Privatsammlung Hamburg,

BÜHNE 29 THEATER ALTE BRÜCKE Frankfurter Auslese In der neuen Lesereihe im Theater Alte Brücke entführen fünf verschiedene Autoren und Autorinnen mit ihren Geschichten das Publikum in spannende Parallelwelten – alle Bücher spielen in Frankfurt. Im November begibt sich Pete Smith auf atmosphärische Spurensuche mit seinen Romanen „Endspiel“ und „Das Mädchen vom Bethmannpark“. Beide Romane handeln vom Vergessen und Wiederfinden. *bjö 24.11., Theater Alte Brücke, Kleine Brückenstr. 5, Frankfurt, 19:30 Uhr, www.theater-alte-bruecke.de FOTO: SOCIETÄTS VERLAG Es bleibt in der Familie Seit über 30 Jahren verwirklichen wir als Familienbetrieb individuelle Wohnkonzepte für unsere Kunden. Mit großer Leidenschaft für die schönen Dinge - die Gestaltung von Lebensräumen, das Zusammenspiel von Materialien, Farben und Oberflächen bei Stoffen, Tapeten, Möbeln und Teppichen. Leipziger Straße 96 60487 Frankfurt R A U M + T E X TIL D ECORA T I O N +49 69 70 72 790 info@raum-textil-decoration.de www.raum-textil-decoration.de Heldensommer Nach seiner Frankfurt- Trilogie „Frankfurt 30 Grad“, „Sehnsucht nach Sonne“ und „Auf dem Sprung“ hat Roland Gramling sich fünf Jahre Zeit gelassen für seinen neuen Roman „Heldensommer“, aus dem er im Switchboard liest. Diesmal geht’s um Robert, den es nach Jahren in Berlin zurück in sein Heimatdorf im dunklen Spessart führt, an einen Ort, den er eigentlich hinter sich lassen wollte. Die Reise in die Provinz konfrontiert ihn mit Dingen, die er lieber vergessen hätte. Auf der Suche nach sich selbst droht er sich im Labyrinth aus Erinnerungen zu verlieren – denn nichts ist so, wie es im ersten Augenblick erscheint. Und die Liebe spielt natürlich auch mit. *bjö 29.11., Switchboard, Alte Gasse 36, Frankfurt, 19:30 Uhr, www.switchboard-ffm.de FOTO: QUER VERLAG STICHT INS AUGE Oeder Weg 59 60318 Frankfurt/Main +49 (0)69.50 927 433 info@liebesdienste-home.de liebesdienste home Mo bis Sa: 10 – 19 Uhr tel mail facebook NEUE ADRESSE Öffnungszeiten

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