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GAB März 2019

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FOTOS: DE-DA PRODUCTIONS

FOTOS: DE-DA PRODUCTIONS 24 BÜHNE INTERVIEW FOTO: REGINA BROCKE FOTO: REGINA BROCKE Bei den Proben zu „Liliom“: Tänzer Daniel Alwell und Sayaka Kado HESSISCHES STAATSBALLETT Einmal Himmel und zurück: „Liliom“ Für die neueste Produktion des Hessischen Staatsballetts hat Ballettdirektor und Chefchoreograf Tim Plegge das Theaterstück „Liliom“ des ungarischen Schriftstellers Ferenc Molnár als Vorlage gewählt – eine dramatische Liebesbeziehung zwischen dem jungen Liliom und der zarten Julie. Wir haben Tim Plegge und den Ensemble-Tänzer Daniel Alwell zum Interview getroffen. *bjö Ein starkes Thema in „Liliom“ ist die zeitlose Frage, ob Menschen sich ändern können oder immer wieder in die gleichen Muster zurückfallen; gibt das Stück Antworten? Tim Plegge: Ich möchte das nicht gleich zu Beginn auflösen und den Schluss des Stücks vorwegnehmen. Das sollen die Zuschauer und auch die Tänzer am Abend erleben. Ich finde es in meinen Stücken außerdem viel spannender, Fragen nicht konkret zu beantworten, sondern das jedem selbst zu überlassen. So haben wir auch versucht den Abend anzulegen. Daniel Alwell Daniel, du tanzt die Hauptrolle in „Liliom“. Erzähle etwas über das Stück und die Rolle! Daniel Alwell: Die Geschichte ist sehr tragisch, aber auch wie ein wunderbares Märchen. Liliom ist eine komplizierte Person: Es fällt ihm schwer, seine Gefühle zu zeigen, was ihn weder liebenswert noch zugänglich macht. Es war eine Herausforderung, diese Rolle zu erarbeiten. Liliom hat außerdem einen sehr starken, sehr heterosexuellen, männlichen Charakter. Er ist ein echter Weiberheld! Und ich bin alles andere als ein Weiberheld! Aber es war großartig, dies zusammen mit Sayaka Kado, die die Rolle von Julie tanzt, zu erarbeiten. Das Stück gemeinsam mit den anderen Tänzerinnen, Tänzern und Tim zu entdecken, hat mir großen Spaß gemacht! Und ich denke, das Publikum wird einen guten Zugang zu den einzelnen Charakteren und dem Stück als Ganzem finden. Herr Plegge, in der Beschreibung zu Ihrer Person heißt es, dass Sie gerne Tim Plegge unterschiedliche Kunstformen über das Medium Tanz in einen kreativen Dialog setzen; wo liegen diese Momente bei „Liliom“? Tim Plegge: Wir haben bei Liliom zunächst in einem relativ klassischen Theaterrahmen gearbeitet, der die musikalischen Möglichkeiten, die der gesamte Orchesterapparat bietet, vielfältig nutzt und auslotet, um dem Stück gerecht zu werden. Neben viel tollem Tanz und einem sehr spannenden Bühnenbild von Andreas Auerbach nutzen wir für „Liliom“ auch Video, was sicherlich ein weiteres, genreübergreifendes Element ist. Und wir haben uns im Verlauf der Entwicklung sehr stark mit der Frage beschäftigt, wie wir mit den Orten Rummelplatz und Himmel umgehen. Zusammen mit Tanja Rühl, der Lichtdesignerin, und Andreas Auerbach sind Lichtobjekte entstanden, die uns den ganzen Abend begleiten und eine sehr eigene, starke Identität haben. Das Hessische Staatsballett besteht seit fünf Jahren in einer Kooperation des Hessischen Staatstheater Wiesbaden und des Staatstheater Darmstadt; wie ist es, zwischen zwei Häusern zu pendeln – und wo ergeben sich positive Synergien? Tim Plegge: Das ist tatsächlich eine große Herausforderung, was die Koordination, die Kommunikation und die Organisation von verschiedenen Abläufen anbelangt. Die

große Chance dabei ist, dass man doppelt so viel Manpower hat und doppelt soviel Köpfe, die nochmal denken und alle auch unterschiedlich denken. Dadurch muss man sich selbst und die eigenen Ansätze immer wieder hinterfragen. Aus dieser Reibung versuchen wir, etwas für die Region zu schaffen, was eine künstlerische Kraft und einen Bestand haben kann. Daniel, du bist ein echter Kosmopolit: Du bist in Dublin geboren, hast in Vancouver/Kanada studiert, in Montreal gearbeitet und bist nun im Rhein- Main-Gebiet gelandet. Was hat dich dazu bewogen, nach Deutschland ans Hessische Staatsballett zu kommen? Daniel Alwell: Unser Beruf hat diese komische Eigenart, uns in jede aufregende Ecke der Welt bringen zu können. Ich hätte mir aber nie vorgestellt, in Wiesbaden zu leben und zu arbeiten. Als ich 11 war, sind meine Eltern nach Vancouver gezogen, ansonsten wäre ich wohl nie auf die Idee gekommen, in Kanada zu studieren. Ich bin mir sicher, dass ich heute nicht da wäre, wo ich bin, wenn meine Eltern damals diese Entscheidung nicht getroffen hätten. Nach dem College bin ich dann nach Montreal gezogen, um für „Les Ballets Jazz“ zu tanzen – das war schon mein Traum, als ich noch in der Schule war. Als ich „Les Ballets Jazz“ nach drei Spielzeiten wieder verlassen habe, um meine Karriere weiterzuverfolgen, habe ich mich nach europäischen Companies umgesehen, auch weil ich ja eine europäische Staatsangehörigkeit habe. Das Hessische Staatsballett hat sehr viel von dem gehabt, was ich damals gesucht habe. Das Repertoire ist im Vergleich einzigartig, besonders für Deutschland, und es bietet eine vielfältige Bandbreite. Das war für mich der beste Schritt in die Welt des zeitgenössischen europäischen Tanzes! Das komplette Interview gibt’s auf www.blu.fm/gab Liliom – Ballett von Tim Plegge Die dramatische Geschichte handelt vom jungen Paar Liliom und Julie, das am Rand eines Rummelplatzes in armen Verhältnissen lebt; Liliom ist dabei ebenso entschlossen wie überfordert mit seiner Rolle als Partner und werdender Familienvater. Als er sich in höchster Verzweiflung das Leben nimmt, bekommt er eine zweite Chance und kann zurück auf die Erde – aber kann er dies nutzen und aus seinen alten Verhaltensmustern ausbrechen? *bjö „Liliom“ – Ballett des Hessischen Staatsballetts von Tim Plegge. 22.2., Premiere am Staatstheater Darmstadt, weitere Vorstellungen in Darmstadt am 28.2., 14.3., 17.5., 2. und 27.6. Vorstellungen im Staatstheater Wiesbaden: 30.3., 4., 7., 14., 19. und 26.4. sowie 12.6., www.hessisches-staatsballett.de FOTO: REGINA BROCKE Daniel Alwell tanzt die Hauptrolle Liliom GROSSE PREMIERE AM 9. FEBRUAR Comfort class SUV. DER NEUE CITROËN C5 AIRCROSS SUV 20 Fahrerassistenzsysteme 2 Advanced Comfort Federung 30 cm/12“ digitale Tachoeinheit 3 vollwertige Einzelsitze hinten Einparkhilfe vorn und hinten Rückfahrkamera AB € 249,– /MTL 1 INKL. FULL SERVICE (H) = Vertragshändler, (A) = Vertragswerkstatt mit Neuwagenagentur, (V) = Verkaufsstelle XXX 25 citroen.de 1 Monatliche Leasingrate inkl. Wartung und Verschleiß gemäß den Bedingungen des FreeDrive à la Carte Vertrages der CITROËN DEUTSCHLAND GmbH, Edmund-Rumpler- Straße 4, 51149 Köln. Ein Kilometer-Leasingangebot der PSA Bank Deutschland GmbH, Siemensstraße 10, 63263 Neu-Isenburg, für den NEUEN CITROËN C5 AIRCROSS PURE- TECH 130 S&S FEEL (96 KW) bei 3.950,– € Sonderzahlung, 15.000 km/Jahr Laufleistung und 48 Monaten Laufzeit zzgl. Zulassung, Privatkundenangebot gültig bis 31.03.2019. Widerrufsrecht gemäß § 495 BGB. Nicht kombinierbar mit anderen Aktionsangeboten. 2 Je nach Version und Ausstattung. Abbildung zeigt evtl. Sonderausstattung/höherwertige Ausstattung. KRAFTSTOFFVERBRAUCH INNERORTS 6,0 L/100 KM, AUSSERORTS 4,9 L/100 KM, KOMBINIERT 5,3 L/100 KM, CO2- EMISSIONEN KOMBINIERT 122 G/KM. EFFIZIENZKLASSE: A. Verbrauch und Emissionen wurden nach WLTP ermittelt und zur Vergleichbarkeit mit den Werten nach dem bisherigen NEFZ-Prüfverfahren zurückgerechnet angegeben. Die Steuern berechnen sich von diesen Werten abweichend seit dem 01. 09. 2018 nach den oft höheren WLTP-Werten. Über alle Details informiert Sie ihr Citroën Vertragspartner. HÄUSLER AUTOMOBILE GMBH 64285 DARMSTADT (H) Heidelberger Str. 191 Tel.: 06151/95 10 90 65779 KELKHEIM (V) Am Kirchplatz 41 – 43 Tel.: 06195/97 96 31 www.häusler.auto WIR FREUEN UNS AUF IHREN BESUCH!

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