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gab Mai 2017

6 FRANKFURT Kolumne

6 FRANKFURT Kolumne GRAFIK: BLU ZWISCHEN DEN ZEILEN Gerade einmal sechs homound transphobe Straftaten hat die Frankfurter Polizei im Jahr 2015 in ihrer Statistik verzeichnet. Die Zahlen für 2016 sind mir noch nicht bekannt, wesentlich anders liegen werden sie nicht. Vor dem Hintergrund dieser verschwindend kleinen Zahl nun aber anzunehmen, LGBT*-feindliche Übergriffe fänden im Grunde gar nicht mehr statt und Homophobie wäre ein Phänomen der Vergangenheit dessen Bekämpfung fortan nicht mehr notwendig wäre, ist ein gewaltiger Irrtum. Statistisch gibt es nämlich auch einen scheinbaren Zusammenhang zwischen der Zahl honigproduzierender Bienenstöcke in den USA und der Scheidungsrate in South Carolina und zwischen den jährlich bezahlten amerikanischen Theatereintrittsgeldern und der Niederschlagsmenge in Pennsylvania. Trotzdem steht in Wahrheit keiner dieser Umstände in Zusammenhang mit dem anderen. Die bizarr geringe Anzahl an Dokumentationen von homophoben Straftaten lässt Zweifel an der scheinbaren Faktenlage aufkommen. Und natürlich bildet sie nicht die Realität ab – wer sich ein wenig in der Szene umhört, wird schnell der tatsächlichen Sachlage innegeworden sein. Ursächlich für die in steilem Winkel von den echten Gegebenheiten fortstrebende amtliche Aufzeichnung, sind nicht etwa nachlässige Erfassung, Desinteresse oder gar böser Wille, sondern vielmehr die unterlassenen Anzeigen der Geschädigten. Höchste Zeit, das zu ändern ... weiterlesen auf www.gab-magazin.de IDAHOT 2017 Anlässlich des Internationalen Tags gegen Homophobie am 17.5. gibt es in Frankfurt in diesem Jahr eine Auswahl an verschiedenen Veranstaltungen. AKTION ZEIL Das Regenbogenteam der AIDS-Hilfe Frankfurt lädt zu einer großen Straßen- und Infoaktion auf der Zeil. Höhepunkt wird um 18 Uhr die „Menschenkette der Solidarität“ werden, als gemeinsames Zeichen für Akzeptanz und Respekt gegenüber allen Menschen. 17.5., Zeil 114, Höhe Galeria Kaufhof / My Zeil, Frankfurt, 15 – 18 Uhr, Infos über www.frankfurt-aidshilfe.de SWITCHBOARD Im Switchboard wird eine Ausstellung in Gedenken an den Frankfurter Künstler Klaus Struck eröffnet; in seinen comicähnlich gemalten Collagen thematisiert Struck das pulsierende Leben in Frankfurt und lässt HIV und Aids nicht außen vor. Zusätzlich wird es eine Podiumsdiskussion geben, die die Frage untersucht, inwieweit Frankfurt für Lesben, Schwule und Transgender eine sichere Stadt ist. Es diskutieren Constance Ohms Gewalt – Sehen – Helfen Die Regenbogencrew der AIDS-Hilfe Frankfurt lädt zur Aktion auf der Zeil von Broken Rainbow, Matthias Block-Löwer, Ansprechpartner für gleichgeschlechtliche Lebensweisen beim Polizeipräsidium Frankfurt, Norbert Dräger, Berater beim schwulen Anti-Gewalt-Projekt „unschlagbar“ und Jessica Purkhardt, Römer-Abgeordnete und LGBT*-Aktivistin. Es moderiert Ralf Döblitz vom Switch-Kultur-Team. 17.5., Switchboard, Alte Gasse 36, Frankfurt, 19 Uhr, www.switchboard-ffm.de LIBS Das LIBS wird am IDAHOT konkret: Unter dem Titel „Erfahrungen mit Mehrfachdiskriminierung – Was heißt Rassismus, Sexismus, Homophobie konkret?“ können konkret Diskriminierungserfahrungen ausgetauscht und diskutiert werden, um deren Mechanismen zu erkennen. Als Experten sind Dr. Muriel González Athenas und Saboura M. Naqshband vor Ort, die beide aktiv gegen Rassismus und Sexismus engagiert sind. Die Veranstaltung richtet sich an lesbische und bisexuelle Frauen, queere und Trans- Personen, die sich dem lesbischen Spektrum zuordnen. *bjö 17.5., LIBS, Alte Gasse 38, Frankfurt, 19:30 Uhr, http://libs.w4w.net Der Frankfurter Sportverein FVV veranstaltet zusammen mit dem Präventionsrat der Stadt Frankfurt ein Seminar zum Thema „Gewaltprävention“. Das Seminar ist kein Selbstverteidigungskurs: Gemeinsam mit den Experten des Präventionsrats werden bedrohliche Situationen und Orte dokumentiert, fachliches Wissen zu Gefahren vermittelt und in Rollenspielen aufgezeigt, wie man sich richtig verhält und anderen in bedrohlichen Situationen hilft. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung gebeten. Das Seminar ist kostenfrei. *bjö 13.5., FVV-Geschäftsstelle, Friedberger Anlage 24, Frankfurt, 12 – 16 Uhr, Anmeldungen zur Seminar über fvv-presse@fvv.org oder fvv-fitness@fvv.org FOTO: AIDS-HILFE FRANKFURT

FRANKFURT 7 Westin Grand CSD Packages FOTO: WESTIN GRAND FRANKFURT Zum Frankfurter CSD 2017 bietet das Westin Grand Hotel Frankfurt erneut ein attraktives Angebot an Übernachtungs-Packages, das insbesondere Gäste von außerhalb begeistern wird. Mit seiner idealen Lage nur 100 Meter entfernt vom Festplatz Konstablerwache und ebenso nah an den Bars des Bermudadreiecks ist das Hotel der ideale Ort, um den CSD vom 14. bis 16.7. bei Tag und Nacht genießen zu können. Wählen kann man zwischen einer Übernachtung im Classic Doppelzimmer ab 99 Euro pro Person (ab 144 Euro im Einzelzimmer) oder zwei Übernachtungen ab 179 Euro pro Person (ab 269 im Einzelzimmer); das Classic Doppelzimmer ist ausgestattet mit dem einmaligen Westin Heavenly Bed®, Flatscreen-TV und Nespresso Kaffeemaschine, im Preis enthalten sind außerdem ein Welcome-Drink in der GrandSeven Bar, das Superfoods Frühstücksbüffet sowie die kostenfreie Nutzung des hoteleigenen Wellness- und Fitnessbereichs mit Pool. Auf Wunsch können gegen Aufpreis auch höhere Zimmerkategorien oder Suiten gebucht werden. Ebenfalls im Package inbegriffen sind Partytickets für den Club 78 am Freitag und die Delicious-Party am Samstag. Mit dem Late-Check-Out bis 16 Uhr bleibt alles bis zur Abreise entspannt. Das Westin Grand Hotel nimmt auch in diesem Jahr zusammen mit der Delicious-Party an der CSD-Demonstration am 15.7. teil; wer auf dem Truck mitfahren will, kann ein zusätzliches Demo-Truck-Ticket buchen; enthalten ist hier ein Welcome-Frühstück im Hotel, ein Motto-T-Shirt, Transfer zum Demo-Startpunkt Römer, Partytime auf dem Westin-Delicious-Truck inklusive Getränken sowie Drinks und Snacks im Anschluss an die Demo; für Hotelgäste kostet das Truck- Ticket 40 Euro, für Gäste ohne Hotelbuchung 50 Euro. *dr Westin Grand Hotel Frankfurt, Konrad- Adenauer-Str. 7, Frankfurt, mehr Infos zu den CSD-Packages über www.StayGayAtWestin.com im Karlstorbahnhof Heidelberg - www.queer-festival.de

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