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gab Mai 2017

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18 BÜHNE FOTO: HMF FOTO ROBERT METSCH HISTORISCHES MUSEUM FRANKFURT Das neue Museumsquartier Auch wenn man momentan meinen könnte, in Frankfurt wird an allen Ecken und Enden bloß gebaut: An einigen Stellen wird auch mal was fertig! Zum Beispiel das neue Museumsquartier des Historischen Museums am Fahrtor unweit des Römers. Seit 2011 wurde hier gebaut. Der umstrittene frühere Betonkomplex, der als Erweiterung des alten Teils des Museums in den 1970ern errichtet wurde, ist verschwunden; dafür sind zwei neue Gebäude entstanden, die sich etwas geschmeidiger ins Stadtbild einpassen: Der Eingangsbau am alten Teil des Museums und ein mit zwei markanten Giebeln ausgestattetes Ausstellungshaus. Zwischen den beiden Neubauten ist mit dem Saalhof sogar ein neuer, öffentlicher Platz entstanden, über den man nicht nur zum neuen Eingang des Historischen Museums gelangt, sondern via Außentreppe auch zum neuen Museums- Café im Geschoss unter dem Platz. Etwas Geduld braucht man allerdings noch, um die Räume des neuen Museumsquartiers besuchen zu können: Im Mai werden in einer ersten Eröffnungsphase der Saalhof sowie das neue Eingangsgebäude samt Café eröffnet. Neben der offiziellen Feier mit dem Oberbürgermeister und geladenen Gästen wird es am 19.5. den Architektur-Fachtag „Mittendrin – das Museum als Haus der Stadt“ für interessiertes Fachpublikum geben – mit vorheriger Anmeldung und einer begrenzten Teilnehmerzahl von 180 Personen. Am 20. und 21.5. wird schließlich ein großes Fest gefeiert – inklusive Konzerten, Aktionen und speziellen Führungen, mit denen das neue Museumsquartier erkundet werden kann. Die erste Ausstellung im neuen Ausstellungshaus ist dann für den Herbst geplant. Das Historische Museum zeigt Kultur- und Kunstaltertümer aus Frankfurt und der näheren Umgebung. *bjö 20. und 21.5., öffentliches Einweihungsfest des Museumsquartiers Historisches Museum, Saalhof, Frankfurt, mehr Infos über www. historisches-museum-frankfurt.de FOTO: HMF STEFANIE KÖSLING Die Schönheit des Schreckens Eine schlafende Schöne, sich räkelnd auf ihrem Bett. Ihr Gesicht scheint entrückt, aber ist es Wollust, die sie fühlt? Auf ihrem Leib sitzt ein Dämon, frech grinsend. Ein Nachtmahr, ein Fabelwesen, das Alpträume bringt und Schrecken verbreitet. Die Schöne windet sich vor dem Betrachter in einer eigentümlichen Mischung aus Hingabe und Entsetzen. „Der Nachtmahr“ heißt das berühmte Gemälde des Schweizer Künstlers Johann Heinrich Füssli. In seiner Malerei widmet er sich vornehmlich der Welt der Träume und des Grauens, angeregt durch englische Gespenstergeschichten, für die er Illustrationen anfertigte. Das berühmte Gemälde ist das Glanzstück des Frankfurter Goethe-Museums, und noch bis 18 Juni kann man in einer Sonderausstellung nicht nur das Gemälde selbst und die Entstehungsgeschichte verfolgen, sondern auch den Einfluss und die Inspiration, die das Werk auf unterschiedliche andere Künstler hat, erfahren. *bjö Goethe-Museum, Großer Hirschgraben 23- 25, Frankfurt, noch bis 18.6. Johann Heinrich Füssli: Der Nachtmahr, Öl auf Leinwand, 1790/91, Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum, © David Hall Weingross- & Einzelhandel Türk, Müller & Schlepütz OHG Merianplatz 4 · 60316 Frankfurt/M · fon 069/49 40 200 kontakt@weinhalle-frankfurt.de · www.weinhalle-frankfurt.de

BÜHNE 19 FOTO: THE ENGLISH THEATRE The Hound of the Baskervilles Mit einer Spur Grusel und Suspense, aber auch einer Brise besten britischen Humors, geht das English Theatre ins letzte Viertel der aktuellen Spielzeit, die bekanntermaßen unter dem Motto „Strictly British“ steht. Und wer könnte – neben James Bond – britischer sein, als Detektiv Sherlock Holmes? „The Hound of the Baskervilles“ ist ein Klassiker. Das English Theatre bringt die Kriminalgeschichte von Sir Arthur Conan Doyle in einer Theater-Adaption von Steven Canny and John Nicholson; die britischen Autoren haben den Gruselkrimi mit jeder Menge Humor, schlagfertigen Dialogen und frechen Slapstick-Szenen in ein wahres Comedy-Feuerwerk verwandelt: Nach dem rätselhaften Tod von Sir Charles Baskervilles sollen Holmes und sein Freund Dr. Watson den Fall aufklären. Insbesondere die übergroßen Hundespuren neben der Leiche lassen Grauenvolles erahnen. Was hat Charles Baskervilles zu Tode erschreckt? *bjö 12.5. – 30.6., The English Theatre, Gallusanlage 7, Frankfurt, Di – Sa 19:30 Uhr, So 18 Uhr, www.english-theatre.de RESTAURANT & CATERING Telefon: 0176 306 533 08 • www.frankfurter-hofgarten.de Die Fledermaus „Was habe ich nur verbrochen?“, wird der Komponist Johann Strauss denken, denn ja: Bäppi bringt seine „Fledermaus“ ins Theatrallalla. Aber Spaß beiseite – und Quatsch komm’ raus: „Es wird echt schräg“ kommentiert Bäppi bereits in der Probenphase zum Stück. Zusammen mit Alexander Beck, Chef des Theater Alte Brücke, hat Bäppi die turbulente Operette aus dem Jahr 1874 modernisiert. Beck ist in der Hauptrolle zu sehen (im Batman-Kostüm), in weiteren Rollen sind Bastian Korff, Stefan Pescheck, Eva Völl und natürlich Bäppi dabei. „Wir lachen uns schon bei den Proben schlapp“, meint Bäppi, und so soll das Publikum dem Werk auch begegnen. Natürlich wird live gesungen – ist ja schließlich eine Operette. Ein großer Spaß, den man sich nicht entgehen lassen sollte. *bjö 2.5., Theatrallalla, Große Friedberger Landstr. 296, Frankfurt, 20 Uhr, weitere Spieltermine am 5., 7., 11., 12., 25., 26., 30. und 31.5., Tickets über www.theatrallalla.de FOTO: THEATRALLALLA dein partner im rhein-main-gebiet PLANit www.planit-events.de unter PLANit01 Anzeige PLANit - GAB Mai 2017 - 1.4

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