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GAB Juli 2019

50 BÜHNE Rinaldo Hopf:

50 BÜHNE Rinaldo Hopf: 50 Jahre Stonewall Warum heißt der CSD eigentlich CSD? Und warum gedenkt man Stonewall? Um diese Fragen zu beantworten, muss man zurück ins Jahr 1969 reisen. Judy Garland, eine der ersten queeren Ikonen – Grund war unter anderem ihr Lied „Over the Rainbow“ –, war gestorben. Die Szene trauerte in der Bar Stonewall Inn in der Christopher Street in New York. Und wie immer passte das der Staatsmacht nicht, die Polizei rückte einmal mehr an, um willkürlich zu verhaften und die Feier zu beenden. Doch diesmal schlugen die Gäste zurück! Seite an Seite lieferten sich Transsexuelle, Schwule, Lesben, Transvestiten und Prostituierte in der Nacht vom 27. Juni zum Samstag, dem 28. Juni 1969 eine gewalttätige Auseinandersetzung. Sie war der Startschuss für ALLE Prides und Christopher Street Days. Der aus Freiburg stammende Maler, Herausgeber und Kurator Rinaldo Hopf nimmt sich 2019 des 50. Jubiläums dieser Straßenschlacht an, die für uns so viel ermöglichte. „Die Figuren sind alle lebensgroß, gemalt mit Tusche und Aquarell sowie Acryl, auf Originalseiten der amerikanischen Schwulenzeitschrift The Advocate aus dem Jahr 1969, die ich auf Karton aufgeklebt habe“, verrät er. „Zudem arbeite ich noch an einer Siebdruckauflagen-Edition!“ Stonewall Riots 1969, Aquarell und Tusche auf Originalseiten der Advocate-Magazine von 1969 – 1974, 2 x 4,20 Meter Und als wäre das nicht genug der guten Nachrichten, verrät Rinaldo, dass noch in diesem Herbst ein neuer Band aus der „Mein schwules Auge“-Reihe erscheinen wird. Zusammengearbeitet hat er hierfür mit dem in Russland geborenen Wahlberliner Fedya Ili. Schon mal so viel: Es wird ein Special zu Berlin als Gay-Metropolis, mit schwulen Ost-West-Geschichten, Mauerfall und dem wilden Nachtleben. Wir sind gespannt! *rä www.rinaldohopf.com Stonewall Riots 1969, Aquarell und Tusche auf Originalseiten der Advocate-Magazine von 1969 – 1974, 2 x 4,20 Meter FOTO: JAMES F. MURPHY

XXX 51 Divertimento 6 Konzerte Im Abo sparen Sie bis zu 35% Valer Sabadus Countertenor Max Emanuel Cencic Countertenor Philipp Mathmann Countertenor Freiburger Barockorchester Gottfried von der Goltz Leitung Do 29.08.2019 20:00 Thomas Quasthoff & Friends So 27.10.2019 20:00 Marianna Crebassa Mezzosopran Les Musiciens du Louvre Marc Minkowski Dirigent So 24.11.2019 18:00 Chorsolisten und Orchester der Komischen Oper Berlin Hendrik Vestmann Dirigent So 12.01.2020 20:00 Max Mutzke & monoPunk So 19.04.2020 20:00 Joyce DiDonato Mezzosopran Craig Terry Klavier Chuck Israels Kontrabass James Madison Drums Lautaro Greco Bandoneon Sa 20.06.2020 20:00 Max Mutzke koelner-philharmonie.de 0221 204 08 204

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