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GAB Februar 2018

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LIEBE HEIRAT Der

LIEBE HEIRAT Der WEDDING- PLANNER spricht Seit Oktober 2017 können wir alle heiraten. Doch wissen wir, wie es geht? Einer, der es weiß, ist Bernd M. Droste. Für uns beantwortete der Weddingplanner all die Fragen, die da so aufkommen. *rä Wenn man sich entscheidet zu heiraten, was muss man dann so Schritt für Schritt tun? Bei den meisten Paaren haben beide Partner einen Job und wenig Zeit. Über die 12 bis 18 Monate der Vorbereitung begleiten wir die Paare und gestalten kleine Planungshighlights der Vorfreude. Wir helfen den Paaren, die Vorlaufzeit in der richtigen Abfolge zu organisieren. Alle Schritte – von der Locationauswahl über die Gestaltung der Einladungen, das Buchen der richtigen Partner (Floristen, Caterer, DJ etc.) bis hin zu den Formalitäten mit dem Standesamt – behalten wir im Blick wie auch alle Deadlines, die für das Paar sonst nur Stress bedeuten. Wen sollte man alles einladen? Wen muss man einladen? Und vor allem: Ab wann verschickt man die Einladungen? Es gibt immer wieder diese Fallstricke bei der Einladungsliste. Unser Tipp: Schreibt einfach die Menschen auf, die ihr im Herzen habt und die ihr an einem für euch so wichtigen Tag dabeihaben möchtet. Wenn dann der eine nicht mit der anderen kann, dann wissen wir das vom Paar und wir kümmern uns darum, dass genügend „Raum“ für alle da ist (auch um sich mal aus dem Weg zu gehen). Das Versenden der Einladungen selber hat Zeit. Viel wichtiger ist es, die „Save the Date“-Karte so früh wie möglich zu verschicken. Sobald der Vertrag mit der Location steht, sollte das Datum allen Gästen mitgeteilt werden. So soll sichergestellt werden, dass keiner in einen geplanten Urlaub oder auf einem anderen Fest zugesagt, sondern nur für unser Paar Zeit hat. Wir helfen beim Versand, sammeln alle FOTOS: WUNDERWERK.BERLIN

LIEBE Antworten ein und beantworten den Gästen die ersten Rückfragen. Das Paar selber bekommt von uns regelmäßige Updates über die Anzahl der Gäste, die zugesagt haben. Welche Locations sind am passendsten? Muss es immer ein Schloss sein? Die Auswahl der Location steht ganz am Anfang und vieles ist denkbar: Vom Schloss mit „blühenden“ Kirschbäumen über das Industrieloft bis hin zu „szenigeren Themen-Locations“ findet die Hochzeit dort statt, wo es sich das Paar wünscht. Wir finden beim Location Scouting mit entsprechendem Vorlauf die zu dem Paar passende Location. Dann zeigen wir auf einer kleinen Tour alle Orte, an denen gefeiert werden kann und die im Budget liegen. Final entscheidet dann das Paar, wo das Bauchgefühl am besten war. Sollten beide Schwarz tragen? Oder beide bunt? Oder gar Weiß? Für das Outfit gibt es nur eine Maxime: Gefallt euch selber und habt es dabei bequem. Es soll ja ein schönes Fest werden, das in eine fröhliche und lockere Party übergeht. Wir hatten im Private Shopping für die Paare, denen wir beim Outfit helfen durften, schon alles von Lack & Leder“ bis zum stilechten Frack dabei. Und wer ganz in Weiß heiraten möchte, findet auch das passende Stück dazu. Stichwort Essen: Was muss man da beachten? Das Essen auf Hochzeiten – und das sage ich als Koch – wird oft vollkommen überbewertet. Mal ehrlich, wer erinnert sich schon an das Essen der vorletzten Hochzeit, auf der man zu Gast war? Es soll den meisten Gästen schmecken, zum Abend passen und in der jeweiligen Location gut und zügig servierbar sein. Also ist vom Flying Buffet bis zum gesetzten Dinner alles möglich, aber es sollte nie zu lange dauern, damit alle schnell zusammen Party machen können. Und auf die Klassiker wie Vegetarier/Veganer oder wer hat welche Allergien achten wir als Hochzeitsplaner zusammen mit den Gästen und briefen den Caterer. Nun zu den Bräuchen: Müssen bzw. sollten wir Queers alles von den Heten übernehmen? Wir machen einfach, was wir wollen. Auch unter uns Queers gibt es Fans von Traditionen. Ob wir ganz traditionell den Polterabend oder den Junggesellenabschied haben möchten oder uns von unseren Freunden mit deren „lustigen Ideen“ überraschen lassen, entscheidet jedes Paar selbst. Einen Weddingplanner zu haben, ist dabei das Gute, denn wir können den Bad Guy spielen und die No-Gos (Bettlaken, Baumstämme etc.) „abwehren“, die wir vorher mit dem Paar abgesprochen haben. Warum nutzen Paare euren Service als Weddingplanner? Wir begleiten die Paare vom ersten Vorgespräch über die Planung und den großen Tag bis zum Nachgespräch. Wer möchte schon gerne bzw. hat während der Vorbereitung die Zeit dazu, hundert Mal die gleichen Anrufe und E-Mails von allen Gästen zu den immer gleichen Themen zu beantworten? Da wir die Fallstricke in Verträgen kennen, können wir viele Kosten einsparen, die im Kleingedruckten stecken und danach übel aufstoßen. Durch unsere Erfahrung und unseren beruflichen Background wissen wir, wie ein Fest gut organisiert wird und für Paar und Gäste ruhig und harmonisch abläuft. Was wir anfangs immer hören ist: „Och nee, das ist alles viel zu überorganisiert und das brauchen wir alles nicht.“ Und danach: „Es war ein so wunderbarer Tag, weil alles so harmonisch und für alle entspannt ablief.“ Nur wenn hinter den Kulissen alles wie am Schnürchen läuft, kann dies gelingen. Und das ist der Grund, warum Paare einen Hochzeitsplaner beauftragen. Was bietet ihr den Paaren, die zu euch kommen? Zeit! Wir haben die Ruhe und die Zeit, die den meisten Menschen in ihrem Alltag fehlt. Die Zeit bis zur Hochzeit soll ja nicht nur aus deren Planung bestehen. Ihr habt einen Job, möchtet in Urlaub fahren, eure Freunde sehen und euer Leben leben. Die Planung einer Hochzeit mit ca. 100 Gästen nimmt inklusive der ganzen Kommunikation mit allen lieben Menschen, die eingeladen sind, und allen Partnern, die helfen, den Tag zu gestalten, (über einen Zeitraum von 12 bis 18 Monate verteilt) um die 250 bis 350 Stunden Zeit in Anspruch. Darüber hinaus ist es für ein Paar schön, nur einen Ansprechpartner zu haben, mit dem alles in vertrauter Atmosphäre besprochen wird und der dann im Sinne der beiden handelt. www.gaywedding.de

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