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GAB Februar 2018

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10 FRANKFURT OB-WAHLEN

10 FRANKFURT OB-WAHLEN FRANKFURT Wer wird das neue Stadtoberhaupt? Am 25.2. wählen die Frankfurterinnen und Frankfurter die neue Besetzung des Oberbürgermeisterpostens. Sieben Kandidaten und fünf Kandidatinnen konkurrieren um das Amt – so viele wie nie zuvor. Sollte keiner oder keine der 12 KandidatInnen die erforderlichen 50 Prozent Stimmenanteil bekommen, wird es am 11.3. eine Stichwahl geben. Außer der FDP und der AfD stellen alle Römerparteien KandidatInnen; wir haben fünf herausgepickt. Der amtierende OB Peter Feldmann (59) tritt erneut als Kandidat der SPD an und kann auf eine bereits sechsjährige Amtszeit zurückblicken – und er ist stolz auf seine Arbeit: Die RMV-Preise sind gesenkt, ein Mietpreisstopp ist durchgesetzt, Frankfurt ist auf Platz vier der Kriminalitätsstatistik. Stolz ist Feldmann auch auf die Frankfurter und lobt immer wieder den Zusammenhalt der Stadtgemeinschaft; sein Wahlkampfmotto lautet daher „Wir für Frankfurt“. In Zukunft möchte er sich unter anderem weiter für bezahlbaren Wohnraum, ein Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr einsetzen und mit mehr Polizeibeamten, aber auch Ideen wie veränderten Beleuchtungskonzepten für mehr Sicherheit sorgen. www.feldmann-frankfurt.de Bernadette Weyland (60), Kandidatin der CDU, konnte sich parteiintern schon mal gegen ihren männlichen Konkurrenten Uwe Becker durchsetzen. Auch Weyland ist keine Unbekannte: Zuletzt war sie Staatssekretärin im Landesfinanzministerium. „Wer Frankfurt liebt, wählt Weyland“ lautet ihr Wahlmotto, sie möchte mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen, Wohneigentum vor allem für junge Familien und Familien mit kleinen und mittleren Einkommen fördern und mit Videokameras und Polizeipräsenz für mehr Sicherheit sorgen. Eine Ausweitung des Nachtflugverbots sieht sie indes nicht. www.bernadette.weyland.de Für DIE GRÜNEN tritt die ehemalige Frankfurter Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg (52) an, und sie ist der Meinung: „Frankfurt kann anders“ – so ihr Motto. Sie möchte unter anderem das Ein-Euro-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr einführen, Frankfurt zur Fahrradhauptstadt machen, das Nachtflugverbot ausweiten und bezahlbaren Wohnraum auf ökologischer Basis schaffen. Die OB-Kandidatin stellt sich in einer Wahlkampfveranstaltung explizit den Fragen der LSBTIQ*-Community (am 3.2. im Gallus Theater, 20 Uhr). www.eskandari-gruenberg.de DIE LINKE schickt ihre Fraktionsvorsitzende im Landtag Janine Wissler (36) ins Rennen. „Wem gehört die Stadt?“ fragt Wissler und fordert mehr soziale Gerechtigkeit. „Ich möchte eine echte Alternative anbieten“, meint sie und setzt sich unter anderem für mehr bezahlbaren Wohnraum, öffentlichen Nahverkehr zum Nulltarif, ein Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr und einen entschiedenen Kampf gegen Armut und Rechtspopulismus ein. www.janine-wissler.de Unter den parteilosen Kandidaten sticht Karsten Schloberg (49) hervor; er möchte als OB „Dein Freund im Römer“ werden und sich weder Parteien noch Wirtschaftslobbyisten verpflichtet fühlen. Für bezahlbaren Wohnraum, eine veränderte Verkehrs- und alternative Sicherheitspolitik möchte er sich an erfolgreichen Konzepten internationaler Städte orientieren und deren Experten nach Frankfurt einladen. Den RMV-Preisen setzt er spontan gebildete Fahrgemeinschaften entgegen; denn Inhaber von Wochen-, Monats- und Jahreskarten können kostenfreie Mitfahrgelegenheiten anbieten. *böj www.karstenschloberg-oberbuergermeisterfuerfrankfurt.de FOTO: DOMECKOPOL, PIXABAY.COM, GEMEINFREI ALWAYS Tische Plissees Gardinen Accessoires Lampen Sofas A GOOD IDEA Ihr Ansprechpartner Jan Viehl Frankfurter Straße 55-57 • 61118 Bad Vilbel (06101) 9868883 • info@aspect-x.de Mo.-Fr. 10-19 Uhr • Sa. 10-16 Uhr aspect-x.de

REGION 11 LSVD HESSEN Das Engagement in der Community stärken FOTOS: LSVD HESSEN Der neue Vorstand des LSVD Hessen: Christoph Andreis, Georgios Kazilas, Matthias Janssen und Knut Nagel In den letzten Jahren ist es um den LSVD Hessen, der Landesgruppe der bundesweiten schwullesbischen Interessenvertretung, ruhig geworden. Das soll sich nun ändern: Beim Verbandstag im Oktober 2017 wurde der Vorstand um gleich zwei neue Mitglieder erweitert: Neben dem langjährigen Vorstand Knut Nagel und Dr. Matthias E. Janssen, der im letzten Jahr bereits in den Vorstand gewählt wurde, sind Dr. Christoph Andreis und Georgios Kazilas neu dabei. Georgios erklärt im Interview, welche Aktivitäten der gestärkte LSVD Hessen plant. In den vergangenen Jahren ist es um den LSVD Hessen sehr ruhig geworden. Was setzt der neue Vorstand dem entgegen? Es waren bisher nur zwei Personen im Vorstand, und es waren zu viele Aufgaben für zwei Ehrenamtliche, wir machen das ja alles in unserer Freizeit. Wir sind jetzt vier Personen. Da können wie die Aufgaben besser verteilen. Und genau deshalb habe ich mich für das Ehrenamt zur Verfügung gestellt. Als langjähriges Mitglied fand ich es schade, dass der LSVD Hessen so wenig sichtbar war. Wir haben gute Verbindungen zum Bundesverband und lokal vor Ort zu Wirtschaft und Landespolitik, das sollten wir als Bürgerrechts- und Selbsthilfeorganisation im Interesse der LSBTIQ* Community nutzen. Dr. Christoph Andreis ist engagiert bei ILSE, der Initiative lesbischer und schwuler Eltern, und er wird das Thema Regenbogenfamilien nach dem Ausscheiden von Lotte Köhler im letzten Jahr wieder verstärkt einbringen, unter anderen wird er eine neue Struktur des LSVD für Mittelhessen aufbauen. Ich komme von ERMIS, der griechischen lesbischschwulen Community des LSVD, und meine Schwerpunktthemen sind „Mehrfachdiskriminierung, LSBTIQ* & Migration“, inklusive der Flüchtlingsarbeit. Außerdem liegt mir die Vernetzung mit der Community in ganz Hessen sehr am Herzen. Knut Nagel kümmert sich um Verwaltung und Finanzen des LSVD Hessen und Dr. Matthias Janssen um die Koordination mit dem Bundesverband und um das Netzwerk zur lokalen Politik. Welche Projekte stehen für euch als nächstes an? Wir starten eine Kooperation mit dem „Netzwerk gegen Diskriminierung“ in Hessen, um Verbündete auch außerhalb der Community einzubinden. Gemeinsam mit dem Bundesverband verfolgen wir mit der Aktion „3+“ die Ergänzung des Artikel 3 Grundgesetz. Wir unterstützen die bundesweiten LSVD Projekte „Miteinander stärken. Rechtspopulismus entgegenwirken“ sowie „Queer Refugees Deutschland“. Als Mitorganisatoren waren wir Teil der „Demo der Vielfalt und Liebe“, der Gegenveranstaltung zur „Demo für alle“ am 20. Januar in Frankfurt. Der Sommer kommt schneller als man denkt, und damit auch die CSD-Saison. Da wollen wir erneut hessenweit Sichtbarkeit zeigen und neue MitgliederInnen gewinnen. Zur Hessischen Landtagswahl im Herbst werden wir wieder unsere bewährten LSVD-Wahlprüfsteine veröffentlichen und voraussichtlich eine Diskussionsveranstaltung zur Landtagswahl organisieren. Das „Queer ABC“ hat viele Buchstaben und wir haben eine Fülle von Themen, die wir voranbringen möchten. Auch die Erhöhung des Frauenanteils im Vorstand ist uns sehr wichtig. Mir persönlich ist wichtig, das Engagement im LSVD Hessen und in den Schwesterorganisationen der Community zu stärken. Denn wenn wir uns alle auch nur ein bisschen mehr engagieren, können wir viel bewegen, dem Rechtspopulismus entgegentreten und die Ergänzung des Gleichheitsartikels des Grundgesetzes erreichen! *Interview: Björn Berndt Kontakt über www.hessen.lsvd.de Interessierte haben beim offenen Stammtisch des LSVD Hessens die Gelegenheit, sich mit dem Vorstand auszutauschen; Termin: am ersten Mittwoch des Monats um 19 Uhr im Switchboard, Alte Gasse 36, Frankfurt interiors stimpert fotografie

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.