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GAB Dezember 2017

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22 BÜHNE FOTO: ONUK

22 BÜHNE FOTO: ONUK MUSICAL Show must go on – A Tribute to Freddie Mercury Am 5. September 1946 kommt Farrokh Bulsara auf Sansibar zur Welt. Gemeinsam mit dem Gitarristen Brian May und dem Schalgzeuger Roger Taylor ruft er 1970 die Band Queen ins Leben. Und nachdem sich dann auch noch der Bassist, John Deacon, gefunden hat, findet der Sänger Farrokh den passenden Künstlernamen für sich: Freddie Mercury. Der Durchbruch gelingt der Band 1974 mit dem Song „Killer Queen“. Mercury komponiert daraufhin Welthits wie „Bohemian Rhapsody“ oder „We Are the Champions“, die den bis dato unbekannten Kunststudenten und die Band innerhalb weniger Jahre zu einer Legende der Musikgeschichte machen. Die beispiellose Erfolgsgeschichte von Queen beginnt. Sie füllen Stadien auf der ganzen Welt. Eine bisher nicht dagewesene Kombination aus Theatralik und Heavy Rock sprengt bald alle Genre-Grenzen und begeistert das Publikum. Auch das extravagante Privatleben des Sängers Freddie rückt immer mehr in den Vordergrund. Ein Freund sagte einmal über ihn: „In ein leeres Schlafzimmer zu kommen, ist sein Alptraum“. Zeitlebens bekannte sich Freddie Mercury nie offiziell zu seiner Homosexualität. Noch bevor die neue Immunschwächekrankheit Aids bei den ersten Patienten diagnostiziert wird, infiziert sich Mercury mit dem HI-Virus. Einen Tag nachdem er die Öffentlichkeit über seine Aids-Erkrankung in Kenntnis setzt, stirbt er in London an den Folgen einer Lungenentzündung. Das musikalisch abwechslungsreiche Musical von Ingmar Otto widmet sich autobiographisch dem aufregenden Leben des charismatischen Sängers und Ausnahmekünstlers. Eine vierköpfige Live-Band interpretiert die international bekanntesten Hits von Queen, geleitet von Sebastian Müller. *phil 13. – 15.12., 16. und 17.12., 20. – 23.12. sowie 26. – 30.12. Kammertheater Karlsruhe, Herrenstr. 30/32, Karlsruhe, 19:30 Uhr, am 31.12. um 17 und 20:30 Uhr, www.kammertheater-karlsruhe.de FOTO: PATRICK DEMARCHELIER präsentiert FOTO: SABEE SABINE IMHOF Lila Whitney! Grüne Soße Festival 2018 Zusammen mit der Nachlassverwaltung von Whitney E. Houston veröffentlicht Sony Music am 17. November zum 25-jährigen Jubiläum des legendären Soundtracks „Bodyguard“ ein Album mit bisher unveröffentlichten Liedern. „I Wish You Love: More From The Bodyguard“ enthält eine vielfältige Auswahl von Live- und Studioaufnahmen, auch bisher nicht erhältliche Live-Aufnahmen von Whitneys berühmter „Bodyguard“-Tour (1993 – 1995) und einen Remix ihres Chaka-Khan-Covers „I’m Every Woman“. Gut zu wissen: Am 26. Januar erscheint auch eine limitierte Doppel- LP in lila Farbe (!). *rä Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch: Sieben Kräuter gehören in die traditionelle „Grie Soß“. Mit welchen Küchentricks man das Grundrezept noch verfeinern kann – darin messen sich Gastronomen jedes Jahr beim Grüne Soße Festival auf dem Frankfurter Roßmarkt. Vom 12. – 19.5.2018 steigt die nächste Runde, und der Vorverkauf für die sieben Wettkampfrunden mit abendlich wechselndem Künstlerprogramm hat bereits begonnen! *bjö 12. – 19.5.2018, Grüne Soße Festival, Roßmarkt, Frankfurt, Infos und Tickets über www.gruene-sosse-festival.de

FOTO: SALZGEBER Queercore BÜHNE 23 Toronto in den frühen 1980er Jahren: Die lesbische Künstlerin G.B. Jones und der damals noch unbekannte schwule Filmemacher Bruce LaBruce hatten die Nase voll: Als Alternative fühlten sie sich weder in den bestehenden Punk- und Kunstkreisen heimisch, noch in der kommerziellen Schwulen- und Lesbenszene. Um ihrem Unmut Luft zu machen, brachten sie ein Fanzine heraus, dessen radikale Texte und Bildsprache offensichtlich einen Nerv der Zeit trafen. Immer mehr queere, sich als Außenseiter fühlende schlossen sich der zuerst „Homocore“, später „Queercore“ genannten Bewegung an, die antikapitalistisch und queer agierte und deren Ideen bis in die heutige Zeit nachwirken. Regisseur Yony Leyser hat seine Dokumentation aus privaten Filmmaterial sowie Interviews von Zeitzeugen gestrickt. Mir dabei sind neben Bruce LaBruce und G.B. Jones auch John Waters, Penny Arcade, Beth Ditto oder Genesis Breyer P-Orridge. In Frankfurt wird der Film im Rahmen der „B3 – Biennale des bewegten Bildes gezeigt. *bjö 2.12., Cinema, Roßmarkt 7, Frankfurt, 22:30 Uhr, www.b3biennale.de 120 BPM Der französische Spielfilm „120 BPM“ führt zurück ins Paris der 1990er Jahre. Im Mittelpunkt stehen die Mitglieder der Pariser Aids-Aktivisten-Gruppe „Act-Up“, die mit aufsehenerregenden Aktionen gegen die Ausgrenzung von HIV-Positiven und an Aids-Erkrankten auf die Straße gingen. Die Situation war damals dramatisch: Aids hatte seit den frühen 80er Jahren viele Opfer gefordert – trotzdem schienen Politiker, Pharmaunternehmen und der Großteil der Nichtbetroffenen weder Handlungsbedarf noch Mitgefühl zu entwickeln. In „120 BPM“ verbindet Regisseur Robin Campillo, der selbst Teil der damaligen „Act-Up“-Bewegung war, seine Darstellung der Geschichte von „Act-Up“ unter anderem mit einer zarten Romanze zwischen dem charismatischen Sean und dem „Act-Up-“Neuling Nathan; doch Sean trägt das Virus bereits in sich ... Das HIV-Drama wurde beim diesjährigen Filmfestival in Cannes mit gleich drei Preisen ausgezeichnet. *dr Ab dem 30.11. unter anderem im Mal seh’n Kino, Adlerflychtstr. 6, Frankfurt, www.malsehnkino.de FOTO: SALZGEBER FOTO: THOMMY MARDO MANNHEIM Rocky Horror: Don’t dream it, be it Ein wahnwitziger Wissenschaftler und Transvestit von einem fremden Planten, der mit seinem nicht minder schrillen Gefolge einen künstlichen Menschen erschafft, und ein stock-spießiges Pärchen, das eher zufällig in die Fänge einer lüsternen Abendgesellschaft gerät, um die Freuden der freien Sexualität am eigenen Leib zu erleben – das sind die Zutaten des inzwischen über 33 Jahre alten Rock’n’Roll Kult-Musicals „The Rocky Horror Show“, das bis heute Dank seiner anarchistischen Gesellschaftskritik kein Flöckchen Staub angesetzt hat. Ab Dezember 2017 heißt es auch im GAB-Land wieder „Let’s do the Time Warp again“: Vom 29. bis 31.12. im Rosengarten Mannheim, vom 13. bis 18.2.2018 in der Stuttgarter Liederhalle und vom 27.3. – 18.4.2018 in der Alten Oper Frankfurt. *bjö 29. – 31.12., Rosengarten Mannheim, Rosengartenplatz 2, Mannheim, 20 Uhr, mehr Infos und weitere Termine in Stuttgart und Frankfurt über www.rocky-horror-show.de

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