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GAB Dezember 2017

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20 BÜHNE STUTTGART

20 BÜHNE STUTTGART Patrick Angus. Private Show Patrick Angus, Rainbow Flag Pool Table, 1987, Sammlung Andreas Pucher, Stuttgart, © Douglas Blair Turnbaugh Das Kunstmuseum Stuttgart widmet sich ab Dezember mit einer großen Sonderausstellung dem schwulen amerikanischen Maler Patrick Angus. Angus dokumentiert in seinen Bildern das schwule Leben im New York der 80er Jahre: Szenen aus Bars und Vergnügungsstätten, aber auch Backstage-Stills der Theater- und Tanzszene, Landschaftsmotive, Portraits, Blei- oder Buntstiftzeichnungen kennzeichnen sein Werk, das ihm den Spitznamen „Toulouse- Lautrec des Times Square“ eingebracht haben. Patrick Angus war ein genauer Beobachter, der insbesondere in seinen (Selbst-)Portraits intime Einblicke zulässt. Seine Bilder von Bars und Kneipen taucht er in kräftige Farben und zeigt auch explizite Cruisingszenen aus der vibrierenden New Yorker Szene, die sich nach den Stonewall Riots Ende der 1960er weiter emanzipierte und eine ausgeprägte, sexuell aufgeladene Energie hatte – bevor diese durch Aids in den 1980er einen traumatischen Einschnitt erfuhr. Angus selbst erkrankte an Aids und starb mit nur 38 Jahren im Jahr 1992. Mit 160 Gemälden und Zeichnungen zeigt das Kunstmuseum Stuttgart einen Querschnitt durch das Werk des amerikanischen Künstlers. *bjö 2.12., „Patrick Angus. Private Show“, Kunstmuseum, Kleiner Schlossplatz 1, Stuttgart, die Ausstellung ist bis zum 8.4.2018 zu sehen, www.kunstmuseum-stuttgart.de Patrick Angus „Untitled (Self Portrait)“, 1980er, Sammlung Andreas Pucher, Stuttgart, © Douglas Blair Turnbaugh Weingross- & Einzelhandel Türk, Müller & Schlepütz OHG Merianplatz 4 · 60316 Frankfurt/M · fon 069/49 40 200 kontakt@weinhalle-frankfurt.de · www.weinhalle-frankfurt.de

BÜHNE 21 MANNHEIM Die Misandristinnen Der kanadische Regisseur Bruce La- Bruce ist bekannt für seine radikalen Queer-Filme. In seinem neuesten Werk „Die Misandristinnen“ geht es ausnahmsweise fast ausschließlich um Frauen: Von einem als Mädchen-Internat getarnten Landsitz aus plant die Terroristinnen- Zelle „Female Liberation Army“ den Umsturz des Patriarchats. Indes gabeln die beiden feministischen Kämpferinnen Hilde und Isolde den verletzten Volker im Wald auf, den sie im Keller des Internats heimlich gesund pflegen wollen – die strikte Hausordnung der Revolutions- Anführerin Big Mama droht aus den Fugen zu geraten. Das schreit nach drastischen Maßnahmen – ansonsten wäre es auch kein Bruce LaBruce-Film. Radikal, schonungslos, queerpolitisch und mit einem feinen Gespür für Trash. *bjö 8. und 9.12., Cinema Quadrat, Collinistr. 1, Mannheim, www.cinema-quadrat.de KASSEL Queerfilm Kassel: Moonlight Im Dezember zeigt die queere Filmreihe den Oscar-prämierten Film „Moonlight“: Protagonist Chiron wächst im unglamourösen Teil Miamis auf, seine Mutter ist drogenabhängig, ihr Dealer wird zu einer Art Ersatzvater für Chiron. Seine erste Liebe findet er indes im jungen Kevin – doch an Outing ist in seiner Situation nicht zu denken ... Regisseur Berry Jenkins zeigt die drei entscheidenden Phasen im Leben des jungen Chiron: Als Kind, als Jugendlicher und als Erwachsener. Eine berührende Geschichte. *bjö 20.12., Kleines Bali, Rainer-Dierichs-Platz 1, Kassel, 18:30 Uhr, www.queerfilm-kassel.de FOTO: A24 / DCM FOTO: SALZGEBER Berliner Str. 37, Frankfurt Mo - Fr ab 17.00 Uhr, Sa ab 14.00 Uhr, So Ruhetag www. stilbruch-weinbar.de Platia Restaurant Gesch.Fhr. Pavlos Maios Bornheimer Landstr. 77 D-60316 Frankfurt am Main Tel.: 069-1749-8888 restaurant@platia-frankfurt.de Öffnungszeiten: Montag - Sonntag ab 17:00 Uhr Warme Küche bis 23:00 Uhr

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