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GAB Dezember 2016

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FRANKFURT 8 Community

FRANKFURT 8 Community KOLUMNE FOTOS: ELHIT Wer sich in diesen Tagen in krähenschreiharter Nebelfrühe durch den Nieselregen seinem Werktag entgegen zwingt, mag gewärmt sein von dem Gedanken, den Abend im Kreise einer leutseligen Stehtischgenossenschaft auf einem Weihnachtsmarkt bei einem Glühwein beschließen zu können. Weil der Alkohol- und Zuckergehalt dieses Heißgetränkes aber in keinem Verhältnis zu den kompromisslos frühen Schließzeiten der Würzwein- Buden steht, nomadisieren die oft willkürlich zusammengerauften Rudel von unterjährig nur entfernt bekannten Kolleg*innen nicht selten weiter in willkürlich ausgedeutete Kneipen der Innenstädte. Dies oft mit der Folge, dass in den schwul-lesbischen Szene- Bars urplötzlich am frühen Abend die Tür aufgeworfen wird und das im beschaulichverwandten Kreise zusammensitzende Stammpublikum von heterosexuellen Ladies umspült wird, die eine Bezechtheit an den Tag legen, die man sonst nur von langer Seefahrt zurückgekehrten Matrosen zugeschrieben hätte. Und während die trunkenen Neuankömmlinge den Geräuschpegel potenzieren, alsbald in einen nicht mehr ganz trittsicheren Disco-Fox übergehen und die bereits ansässigen Gäste als „sooo tolerant“ preisen, schauen diese mit leidlich befestigten Nerven und stark in Anspruch genommener Wohlerzogenheit in ihr Getränk und warten auf Weihnachten. Weiterlesen auf www.blu.fm/gab WELT-AIDS-TAG – HALTUNG ZEIGEN! Die AIDS-Hilfe Frankfurt ist bekannt für ihre engagierten und mitunter auch umstrittenen Veranstaltungen zum Welt-Aids-Tag in der Paulskirche. In diesem Jahr ist ein gesellschaftspolitisches Thema zentraler Punkt der Vortragsreihen: „Klare Haltung in Zeiten des aufstrebenden Rechtspopulismus“ lautet der Titel der Veranstaltung 2016. Die zunehmende Welle feindseliger Populisten rechter Couleur, die sich vor allem gegen gesellschaftliche Minderheiten richtet, erschwert auch die präventive Arbeit der AIDS-Hilfen. Die Beiträge in der Paulskirche sollen klare Antworten formulieren: „Es gibt keinen Grund, nur einen Deut davon abzuweichen, Anerkennung und Respekt für alle Menschen unabhängig ihrer Herkunft und ihrer Form des Lebens und Liebens zu fordern“, heißt es in der Erklärung der AIDS-Hilfe Frankfurt. Aufgefordert sei die Politik, jenen Menschen überzeugender zu antworten, die sich durch die ökonomischen Zumutungen der Globalisierung in ihrem Selbstwert bedroht sehen. Weiterhin wird eine Renaissance einer aktiven und auf Umverteilung setzenden Sozialpolitik gefordert. Als Hauptredner wird Prof. Dr. Rolf Rosenbrock sprechen; der Gesundheitswissenschaftler ist unter anderem Mitglied des Nationalen Aids-Beirats NAB, der Zentralen Ethikkommission der Bundesärztekammer und seit 2016 Vorsitzender des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands. Seit den 1980ern setzt er sich aktiv für Menschen mit HIV und Aids ein und steht für eine quasi ganzheitliche Gesundheitspolitik, die Lebenschancen, Arbeits-, Sozial- und Bildungspolitik gleichermaßen miteinbezieht. Weiterhin wird es am Frankfurter Welt-Aids- Tag ein Podiumsgespräch mit Aktivisten der Aids-Arbeit geben: Christa Skomorowsky, die im Bereich Drogen und Aids arbeitet, André Riedel und Fabian Dahinten, die mit ihrem Projekt „Andrés Ride“ Sport, Spenden und Bewusstsein für HIV und Aids auf den Weg bringen, sowie Wolfgang Stute, Ehrenamtler aus dem Switchboard. Weitere Redner der AIDS-Hilfe Frankfurt sind Pressesprecher Florian Beger sowie Vorstand Christian Setzepfandt. Den musikalischen Rahmen bildet der Chor „Die Mainsirenen“. Im Anschluss an die Veranstaltung in der Paulskirche wird es ab 20 Uhr traditionell den Trauermarsch zum Aids-Memorial an der Peterskirche samt Einkehr ins Switchboard zu Suppe und Glühwein geben. •bjö 1.12., Paulskirche, Frankfurt, 18 Uhr, www.frankfurt.aidshilfe.de

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