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GAB April 2018

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FOTO: JAN KOCOVSKI,

FOTO: JAN KOCOVSKI, FRANKFURT-RAW.COM 22 BÜHNE BAD HOMBURG Museum Sinclair House: Unplugged und open Air! Nach der letzten, erfolgreichen Ausstellung „Buchwelten“ bleibt das Museum Sinclair Haus bis voraussichtlich Dezember 2018 geschlossen. „Es bedarf einer umfassenden technischen Sanierung des historischen Gebäudes, um auch in Zukunft für die Kunst, die Besucher und die Mitarbeiter beste Rahmenbedingungen garantieren zu können“, so Direktor Johannes Janssen. Die ausstellungsfreie Zeit bedeutet aber keine Pause im Programm des Museums: In Kooperation mit dem Bad Homburger Schlosspark gibt es eine Reihe von Sommer- Aktionen mit Konzerten, literarischen Spaziergängen, Workshops und vielem mehr. Einmal im Monat zum Beispiel wird der Gartenpavillon in „Goethes Ruh“ mit verschiedenen künstlerischen Auftritten zur Naturbühne für die sonntägliche, ungezwungene Veranstaltungsreihe „Goethes Ruh unplugged“; am 8.4. zum Beispiel gibt der Frankfurter Gitarrist Vanja Dingeldein ein Konzertmit mit seinen von Indie-Pop, Folk und Rock inspirierten Songs. Der Eintritt zum Konzert ist frei! *bjö 8.4., Goethes Ruh unplugged: Vanja Dingeldein, Gartenpavillon Goethes Ruh, Oberer Schlosspark, Bad Homburg, 11 Uhr, Eintritt frei FOTO: VANJA DINGELDEIN, SOMNIAFILM MAIFESTSPIELE WIESBADEN „Ein Traum voll Lust und Freude“ Mit Pfingstrosen illustriert und einem schwärmerischen Zitat aus Verdis „Maskenball“ betitelt kündigen sich die diesjährigen Maifestspiele im Staatstheater Wiesbaden an. Jene Oper von Verdi ist gleichzeitig die Auftaktveranstaltung des vierwöchigen Programms, denn ein besonderer Schwerpunkt der diesjährigen Maifestspiele liegt auf Oper und klassischer Musik: Othello, Wagners Der fliegende Holländer, Tannhäuser und Götterdämmerung werden gezeigt, natürlich mit einer Reihe von Weltklasse-Sängern und -Sängerinnen. In der Sparte Tanz glänzen Martin Schläpfer mit einer Ballettchoreografie zu Rossinis „Petite Messe Solennelle“ oder der waghalsige Balanceact „He who falls“ BUCH Der endlose Sommer des Centre chorégraphique national de Grenoble (Foto). Wie immer gilt: Tickets rechtzeitig im Vorverkauf sichern! *bjö 30.4. – 31.5., Internationale Maifestspiele, Festivalzentrum Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Christian-Zais-Str. 3, Wiesbaden, www.maifestspiele.de Alles beginnt mit dem hübschen, scheuen Jungen, der vielleicht ein Mädchen ist, es aber noch nicht weiß. Zusammen mit der Mutter, dem eifersüchtigen Stiefvater und einem jungen Mädchen lebt er – oder sie – auf einem weiß getünchten Gutshof irgendwo in Dänemark. Es ist ein flirrender, endloser Sommer, und als eines Tages zwei Portugiesen auf dem Hof auftauchen und die Mutter sich in einen von beiden verliebt, gerät alles durcheinander. Der Roman von Madame Nielsen wurde offensichtlich im poetischen Rausch geschrieben: Detailverliebte Gedanken verästeln sich in schier endlosen Sätzen, die sich gerne über mehrere Seiten schlängeln, inklusive spontaner Zeitsprünge nach vorne, nach hinten und zurück ins Hier und Jetzt. Das macht einem – zumindest zu Beginn des Buchs – geradezu schwindlig. Ist man aber erst mal auf das stetig kreisende Karussell aufgesprungen, ruft man gerne „Noch eine Runde bitte“! Spannend auch die Autorin – beziehungsweise der Autor: Madame Nielsen ist eine Art geschlechtsneutrales Alter Ego des Performance-Künstlers Claus-Beck Nielsen – eventuell, denn Claus-Beck Nielsen entledigte sich 2001 seiner kompletten Identität und tritt seitdem lediglich als so etwas wie ein „Verwalter“ einer Wesenseinheit auf, deren mitunter spektakuläre Performances die Figur in ganz Skandinavien berühmt gemacht haben ... *bjö Madame Nielsen, „Der endlose Sommer“, erschienen bei Kiepenheuer & Witsch FOTO: SOFIE AMALIE KLOUGART FOTO: CENTRE CHORGRAPHIQUE NATIONAL DE GRENOBLE KABARETT Jo van Nelsen: Ein Abend gegen das Vergessen Im Rahmen des „Frankfurt liest ein Buch“-Festivals, das sich in diesem Jahr um Anna Seghers Frankfurter Flüchtlingsroman „Das siebte Kreuz“ dreht, hat Kabarettist Jo van Nelsen einen neuen Abend seiner „Grammophonlesungen“ zusammengestellt. Der Abend erinnert an ein problematisches Stück Kulturgeschichte: In den KZs der Nazis gab es Kabarettabende mit inhaftierten Unterhaltungsstars, die manchmal heimlich, manchmal auf Befehl auftraten. Van Nelsen berichtet nicht von den Schicksalen der Künstler, sondern liest ihre Texte und spielt ihre Lieder auf dem Grammophon; darunter auch zwei schwule Künstler, die mit dem Rosa Winkel in KZ Sachsenhausen saßen: Chansonsänger Paul O’Montis und der Autor Robert T. Odemann. *bjö 20.4., Holzhausenschlößchen, Justinianstr. 5, Frankfurt, 19:30 Uhr, www.jovannelsen.de

BÜHNE 23 FOTO: PRIVAT FOTO: BJÖ FOTO: HANS KELLER ESC-Preview: Unser Lied für Lissabon Der Eurovision Club Germany und der ESC-Fanclub OGAE Germany präsentieren auch in diesem Jahr wieder die Preview aller Teilnehmenden des diesjährigen Eurovision Song Contest – und das sind immerhin 43 Acts! Wie beim „echten“ Song Contest wird auch bei der Preview gevotet und am Ende des Abends der lokale Sieger ermittelt – inklusive Fachsimpeln mit echten ESC- Fans. Es moderieren die ESC-Experten Bernd Ochs und Stefan Leidner (Foto). Der definitiv beste Warm-up für den ESC im Mai! *bjö 20.4., Zentralbibliothek, Hasengasse 4, Frankfurt, 19:30 Uhr, Eintritt frei, www.ecgermany.de, www.ogae.de Kein Lied für Germany Glamour, Glory, Cable-Confusion: Der wahre Grand Prix „Kein Lied für Germany“ feiert in diesem Jahr seinen 16. Geburtstag, wieder mit acht unglaublichen, skurrilen und famosen Acts, die um die Gunst des Publikums werben. „Kein Lied für Germany“ ist zum Kult-Event geworden. Der Ruhm gebührt dem Show-Erfinder Horst Blue und seiner Moderationspartnerin Dr. Ruslana Onassis-Krupp, sowie ihren hübschen Ritualen wie der Publikumsvereidigung oder dem „Schnelldurchlauf“, bei dem alle Acts gleichzeitig über die Bühne rennen und ihre Songs rausbrüllen. Nicht verpassen! *bjö 27. und 28.4., Gallus Theater, Kleyerstr. 15, Frankfurt, 20 Uhr, www.facebook.com/KLFGshow 15 Jahre Grand Prix der Showgirls Contest mit Schlager, Dutt und Glitzerfummel: Seit 15 Jahren präsentieren Vanessa P. und Lady Hush den Grand Prix der Showgirls, zum dem Drag Queens aus ganz Deutschland zu Gast waren. Im Jubiläumsjahr lassen die Gastgeberinnen die vergangenen 15 Jahre Revue passieren: Zu sehen gibt’s nicht nur die besten ESC-Songs, sondern auch die unvergesslichen Sieger songs der Showgirls. Freuen kann man sich auf Lady Hush als boxende Sängerin und Saftschubse vom Dienst sowie Vanessa P. als Feuerball oder kreischende, bärige Queen. *bjö 28.4., Galli Theater, Hamburger Allee 45, Frankfurt, 20 Uhr, www.showgirls-frankfurt.com

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