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Essen & Trinken 2016

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Nothing Butt Good Food

Nothing Butt Good Food The Bear-Naked Chef Rund 500.000 Klicks, und es werden immer mehr: Eigentlich wollte Adrian De Berardinis mit seinen Kochvideos lediglich sein neu gegründetes Catering-Unternehmen promoten, mittlerweile ist sein YouTube-Channel THE BEAR-NAKED CHEF ein zweites Standbein. Dabei ist Kochen für den Nackedei viel mehr als ein Geschäft, sondern Familienerbe. Die dringendste Frage mal zu allererst: Wieso kochst du nackt? Zu Hause koche ich schon seit Jahren nackt. Es ist eine Art Fetisch. Es fühlt sich sexy an und ich wollte andere an diesem Gefühl teilhaben lassen. Bei den Usern scheint die Idee auf jeden Fall gut anzukommen. Dein erstes Video hat fast eine halbe Million Klicks. Hast du mit so viel Zuspruch gerechnet? Überhaupt nicht. Es war mehr oder weniger eine Schnapsidee und ich hatte gehofft, mit meinen Videos Aufmerksamkeit für meinen Lieferservice zu schaffen. Das erste Video haben wir letztes Jahr rund um die Weihnachtsfeiertage gelauncht. Danach hat sich die Sache verselbstständigt. In deinen Videos sprichst du häufig von der italienischen Küche deiner Mutter und Großmutter, mit der du groß geworden bist. Sind die meisten deiner Gerichte also alte Familienrezepte? Die meisten schon, ja. In Kanada – da bin ich aufgewachsen – unterhielt meine Familie einige Restaurants, und so waren das Essen und Kochen schon immer ein großer Teil meines Lebens. Viele Männer sagen, sie hätten keine Zeit zu kochen – Stress auf der Arbeit, soziale Verpflichtungen, einen Partner. Was würdest du denen erwidern? Zusammen zu kochen ist eine der schönsten Sachen überhaupt. Kochen ist interaktiv und man ist für einen Moment lang ein Team. Auch so kann man eine Freundschaft oder eine Beziehung kultivieren. Du sagst, essen ist sexy. Ist das so? Die Geschmacksknospen auf unserer Zunge sind extrem sensibel. Geschmäcker können Erinnerungen hervorrufen oder Emotionen. Essen wir also etwas, das uns vertraut vorkommt, erinnern wir uns an bestimmte Momente in unserem Leben. Probieren wir etwas zum ersten Mal, versucht unser Gehirn, den Geschmack irgendwo in unser Erinnerungsprofil einzuordnen. Essen ist also ein stimulierender Prozess. Und kochen? Kochen ist wie Sex – wenn man es richtig macht. Man nimmt sich Zeit und ist nur auf diese eine Sache konzentriert. Und dann kreiert man aus den richtigen Zutaten etwas, das nicht nur gut schmeckt, sondern sich auch gut anfühlt. Nehmen wir mal an, ich hätte nur das absolut Nötigste im Kühlschrank und ein Freund kommt zum Essen vorbei. Hast du ein Notfall-Gericht für solche Fälle? Eines der einfachsten und schnellsten Gerichte überhaupt ist Spaghetti alla carbonara. Dafür braucht man gerade einmal fünf Zutaten, und nur die Nudeln müssen gekocht werden. Die Soße „kocht“ man später, indem man sie auf die warmen Spaghetti gibt. Für Spaghetti alla carbonara brauchst du natürlich Spaghetti, Eier, Parmesan, Speck und Olivenöl. Salz und Pfeffer drüber, fertig! Im Kommentarbereich zu deinen Videos fragen eine Menge Leute, ob du dich nie verbrennst, wenn du da so nackt vor dem Herd stehst … Eigentlich nicht. Ich kenne mich in meiner Küche natürlich bestens aus und bin immer sehr vorsichtig mit heißem Öl und kochendem Wasser. Für ein Bloopers-Video reicht das Material also noch nicht? Noch nicht. (lacht) Aber wenn es doch mal zu kleinen Unfällen kommen sollte, mache ich eins, klar! Interview: Felix Just | Fotos: Brandon Roberts www.bearnakedchef.com

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