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blu September 2018

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MUSIK Zum Tod der

MUSIK Zum Tod der „First Lady of Soul“ NACHRUF ARETHA FRANKLIN FOTO: K. ALSTON/SONY MUSIC Die am 25. März 1942 geborene US-Soulsängerin starb am 16.8.2018 an Krebs. Die durch Hits wie „Respect“, „Chain of Fools“, „A Deeper Love“, „Think“ und „Freeway of Love“ über Jahrzehnte weltbekannte ewige „Queen of Soul“ beeinflusste durch ihre Musik Generationen von Musikern. Verehrt von Größen wie Elton John, Lauryn Hill, Boy George, den Eurythmics, Beyoncé und Gloria Gaynor, beeinflusste sie maßgeblich die Entwicklung von Soul, Pop und R’n’B. „Als Queen zu gelten hat nichts mit deinem Gesang zu tun, und auch eine Diva zu sein hat damit nichts zu tun. Es bezieht sich auf deine Art mit Menschen umzugehen, auf dein soziales Engagement“, verriet sie einmal, auf ihre Titel in der Musikwelt angesprochen, im Interview. „Wir alle wollen und verdienen Respekt. Mann, Frau, Schwarz und Weiß. Das ist ein elementares Menschenrecht“, so Aretha Franklin, die mit ihrer Hymne „Respect“ für die Emanzipation und die – schwarze – Bürgerrechtsbewegung ein deutliches Zeichen setzte. Und auch ihr Duett mit Elton John „Through the Storm“ war durchaus ein Statement in den 1980ern, als Homosexualität noch direkt mit Aids, mit Tod, mit Angst und Ekel verknüpft war. Sie, die bibelfeste Soulerin, sang mit dem queeren Paradiesvogel Elton John – und schaffte einen sehr guten Platz 16 in den USA. In den 1990ern landete sie mit „A Deeper Love“ einen weiteren Klassiker, der vor allem in der LGBTIQ*-Szene rauf und runter gespielt wird. Ohnehin blieb der Erfolg ihr treu; wenn sie etwas machte, dann hörte die Welt zu. 2010 wurde bei Aretha Franklin Krebs diagnostiziert, trotzdem nahm sie noch bis 2014 erfolgreich Musik auf. Ihren letzten öffentlichen Auftritt hatte sie bei der Gala zum 25. Jubiläum der Elton John AIDS Foundation. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie und ihren Freunden. *rä Klubmusik: Alle Farben Was für eine bunte Truppe! DJ-Star Alle Farben hat sich für seinen neuen Sommerhit wieder mit seinen Freunden YOUNOTUS zusammengetan – und mit Ausnahmesänger Kelvin Jones. „Only Thing We Know“ strotzt nur so vor positiver Energie, hat einen starken Refrain, ist bestens produziert und gibt einem das gute Gefühl, dass dieser Sommer trotz Dürre, Hitze, Anschlägen und Unglücken dann doch noch irgendwie ein guter ist. Alle Farben fing übrigens einst in der Berliner Szene als DJ an. *rä

BENNE „Man kann sich auch hinter Authentizität und dem, was das bedeuten soll, verstecken. Das fühlt sich für mich und meinen Weg oft nicht mehr stimmig an. Ich möchte Gefühlen Platz geben, um sie so zu zeigen, wie sie wirklich sind.“, erklärt der in Berlin lebende Singer-Songwriter BENNE über sein drittes Studioalbum. „Sich selbst zu sehen und zu spüren, im Großen und Ganzen, das ist ein roter Faden auf dem Album IM GROSSEN UND GANZEN.“, verrät BENNE. La Bouche MUSIK „Be My Lover“, „Sweet Dreams“, „You Won‘t Forget Me“ oder auch „Fallin‘ in Love“, dazu tanzte eine ganze Zeit lang die Welt. Dann stieg Sängerin Melanie Thornton aus – und verunglückte kurze Zeit später tödlich. „Die Fans haben mich zurückgeholt“, so Lane, der immer wieder auf ein mögliches Comeback von La Bouche angesprochen wurde „Nach Melanies Tod habe ich eine ganze Weile gebraucht, um mit dem Verlust klarzukommen.“ Gerade erschien die neue Single „Night After Night“ mit Sängerin Sophie Cairo. Ein starkes Lied mit dem Zeug zum Hit! *rä Meghan Trainor Das dritte Album der Sängerin, Songwriterin, Musikerin und Produzentin trägt den Titel „Treat Myself“ und wird ab dem 31. August erhältlich sein. Im Tracklisting finden sich unter anderem die schon vorab veröffentlichten Lieder „Let You Be Right“, „Can’t Dance“ und „No Excuses“. „Das Album ist meine beste Arbeit bisher und ich bin so stolz auf das, was wir da geschaffen haben“, erklärt sie dazu. Lenny Kravitz Der Musiker („Are You Gonna Go My Way“. „I’ll Be Waiting“) meldet sich zurück! „Ich habe genug von Rassismus. Ich habe genug vom Krieg. Ich habe genug von Umweltzerstörung und der Gier und Verlogenheit unserer Staatsoberhäupter. Wir müssen dringend die Kurve kriegen und ein höheres Verständnis für die Menschheit und diesen Planeten entwickeln“, so der Sänger über die Musik auf seinem neuen Album „Raise Vibration“. Fougue FOUGUE (gesprochen: Fug) bedeutet so viel wie „Schwung“. Und es ist der Künstlername des jungen Schweizers und Wahlberliners Florian Berger (26), der jetzt mit „A Primo“ startet. FOUGUEs Songs sind vornehmlich auf Englisch, aber auch auf Französisch, da er auch französisch aufgewachsen ist. Er hat nicht nur all seine Songs selbst komponiert und getextet, ebenso hat er das gesamte Artwork seiner CD selbst gestaltet und illustriert – 100 % frei von Plastik. MNEK Er arbeitete schon erfolgreich mit der Schwedin Zara Larsson zusammen („Never Forget You“ hieß der gemeinsame Hit), er remixte Olly Murs und Duran Duran und schaffte mit „Need U (100%)“ zusammen mit Duke Dumond und A*M*E sogar Platz eins der Charts. Jetzt hat der umtriebige Musiker ein neues Werk am Start: „Language“ – eine gelungene Mischung aus Pop, R ’n’ B und Dance sowie Hip-Hop. *rä Samy Deluxe Mit „MiMiMi“, „Haus am Mehr“ oder „Papa weint nicht“ erforscht Samy neue Perspektiven auf Themen, die ihn schon länger begleiten. Auf „Was ich fühl“ bestätigt Samy, dass er zufrieden ist, wenn er das Resümee seiner Karriere zieht. Und genau das tat er und performte dieses Resümee in Form seines „SaMTV Unplugged“ im April 2018. Bei der Ausnahmeshow geben sich Wegbegleiter aus beiden Jahrzehnten seiner Karriere das Mic in die Hand. „SaMTV Unplugged“ wurde im August veröffentlicht. Chefket Wenn man hört, wie Chefket in „Wo du stehst“ zu seinem Gegenüber sagt: „Egal woher du kommst, egal wohin du gehst [...] Da wo du stehst, ist es heller“, fühlt es sich kurz so an, als würde man einen immer lauter und selbstsicherer werdenden inneren Dialog belauschen. Und diese Erkenntnis ist universell, nicht nur auf das Ich oder das Du bezogen. Das passiert häufig auf „Alles Liebe (Nach dem Ende des Kampfes)“. Chefkets wichtigster Bezugspunkt ist immer eine andere Person, das Denken, Handeln und Reflektieren.

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