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blu Oktober 2018

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MUSIK INTERVIEW FOTO:

MUSIK INTERVIEW FOTO: SOPHIE GREEN Willkommen in der JUBILEE ROAD Mit „Another Love“ gelang Tom Odell vor fünf Jahren der Durchbruch, nun veröffentlicht der 27-jährige Brite sein drittes Album „Jubilee Road“. Als Inspiration diente seine letzte Heimat in London. Tom, dein neues Album ist inspiriert von der Londoner Straße, in der du zuletzt gewohnt hast. Eine schnelle Google-Recherche ergibt allerdings: Es gibt in London gar keine „Jubilee Road“… (lacht) Die Straße, in der ich lebte, hieß auch anders – aber ich habe von dort immer einen Spaziergang zum nächsten Park gemacht, und an dessen Tor stand ein Schild mit der Aufschrift „Jubilee Gate“. Dieser Name gefiel mir. Was machte die Gegend und die Menschen so besonders, dass du ihnen ein ganzes Album gewidmet hast? Es ist eine sehr ruhige Ecke Londons mit alten viktorianischen Reihenhäusern. Dort leben die unterschiedlichsten Menschen: Jung und Alt, aus allen möglichen Ländern. Leute, die schon ewig da sind und frisch Zugezogene wie ich. Das hat mich inspiriert. Die Songs handeln zwar grob von den Menschen dort, manche kannte ich aber kaum, sondern ich habe mir einfach vorgestellt, wie ihre Leben sein könnten. Am Ende sind alle Songs dadurch irgendwie auch eine Reflexion von mir selbst, von meinen Gedanken und Gefühlen. Inzwischen bist du wieder ausgezogen, bald steht deine Tour an. Vermisst du es manchmal, ein richtiges Zuhause zu haben? Schon. Ich glaube, ich habe das Leben in jener Straße auch deshalb so genossen, weil ich mich das erste Mal seit dem Auszug bei meinen Eltern wirklich zu Hause gefühlt habe. Ich war halt jahrelang unterwegs. Gleichzeitig fühle ich mich aber auch sehr wohl damit zu reisen. Das ist eben ein anderer Lebensstil, der genauso aufregend und wunderbar sein kann. Eigentlich wolltest du dir nach der letzten Tour erst mal eine Pause gönnen. Warum war das Klavier in deinem Wohnzimmer am Ende doch so verlockend, dass du nicht widerstehen konntest? Ich liebe es einfach zu spielen. Wenn ich das nicht tue, bin ich schlecht drauf und fühle mich verloren. Manchmal setze ich mich ans Klavier und spüre eine unmittelbare Inspiration, wenn meine Finger die Tasten berühren, in anderen Momenten möchte ich einfach nur spielen und nicht kreativ sein. So oder so empfinde ich dabei eine tiefe Befriedigung. Es hat etwas Meditatives und ich verliere dabei völlig das Gefühl für Zeit. Du hast schon in jungen Jahren Klavier gespielt. War dir immer klar, dass das dein Weg ist? Überhaupt nicht, ich wäre nie darauf gekommen, dass Musik mal mein Job sein könnte. Abgesehen von meinem Klavierlehrer kannte ich keine Musiker, es schien mir also immer illusorisch. Als ich 16 war, sagte mein Lehrer mir dann, dass ich das beruflich machen könnte, wenn ich mich reinhänge. Ab da tat ich alles dafür. Ziehst du generell durch, was du dir in den Kopf gesetzt hast? Ich bin über die Jahre sehr gut darin geworden, mich selbst zu motivieren. Wenn ich etwas wirklich will, gelingt mir das meistens auch. In meinem Job als Musiker und Songwriter basiert alles auf Selbstmotivation. Ich habe keinen Boss. Wenn ich morgens nicht aufstehe, passiert auch nichts. Ich kann mich nicht auf irgendetwas ausruhen. Dabei ist es wichtig, auf meine innere Stimme zu hören. Es gibt beim Songwriting keine Regeln, was gut ist und was nicht. Ich muss meiner Intuition folgen. Dein neues Album hast du nahezu in Eigenregie aufgenommen. Warum? Ich war schon immer ziemlich involviert in die Arrangements, aber dieses Mal hatte ich tatsächlich mit jeder Note zu tun. Es ist ein sehr persönliches Album. Die ersten Songs entstanden, kurz nachdem ich mit meiner Freundin in jenes Haus in London gezogen bin. Zum Teil habe ich die Stücke in meinem Wohnzimmer aufgenommen. Wenn man ganz genau hinhört, dann kann man den Fernseher des alten Mannes von nebenan erahnen, oder die Kinder von gegenüber, die auf der Straße Fußball spielen. *Interview: Nadine Wenzlick 30.10. Hannover, Capitol, 1.11. Hamburg, Mehr! Theater, 2.11. Berlin, Columbiahalle, 7.11. Leipzig, Haus Auensee, 13.11. Köln, Palladium, www.tomodell.com

MUSIK TOURNEE MARY ROOS & Band FOTO: STEPHAN PICK Der singende, klingende und liebenswerte Beweis, dass Schlager Spaß und Qualität haben kann. Sie sang über den „Arizona Man“, coverte erfolgreich Chers „Believe“, feierte Erfolge mit „Nutten, Koks und frischen Erdbeeren“ und hat ihre Wurzeln im schönen Bingen am Rhein. Uuund jetzt kommt Mary „Nur die Liebe lässt uns leben“ Roos auf Tournee! Los geht es am 17. November in Berlin-Mitte im historischen Admiralspalast – das wird ein Szenefest! Die neue Tour heißt so wie ihr aktuelles Album „Abenteuer Unvernunft“ – und macht auch in u. a. Kempten, Hannover, Wuppertal, Frankfurt, Dresden, Würzburg und München Station. Wir freuen uns! *rä www.mary-roos.de UNDERGROUND Es tut mir leid. US-Pianist Matt Young und Sänger Gene Fukui (geboren in Tokio) sind zusammen das queere Duo TWINKIDS. POP Jess Glynne: Always In Between „‚I‘m Sorry‘ handelt von einem emotionalen Blackout, der dich denken lässt, die Welt sei gegen dich, der alles zerstört und dich Menschen aufgrund deiner eigenen Problemen verletzen lässt“, verraten sie über das ruhige und sphärische Elektro-Pop-Stück mit dem hymnisch klingenden Refrain, der auf äußerst ohrschmeichelnde Weise um Verzeihung bittet. Fun Fact: Matt denkt, dass seine Sexualität ihn empfänglicher für Musik macht. *rä www.om-records.com/twinkids Seit 2014 gelingt ihr so ziemlich alles, was sie anfasst, pardon, einsingt. 2018 kommt dann auch endlich ein neues Album! Wer hätte gedacht, dass aus der Sängerin von Clean Bandits Hit „Rather Be“ einmal ein Weltstar würde? Nach diesem ersten Erfolg ging es Schlag auf Schlag: „Hold My Hand“, „Don’t Be So Hard on Yourself“ oder auch „Real Love“ wurden allesamt Welthits. Und auch ihre letzte Single „I’ll Be There“ schoss auf vorderste Chartpositionen. Am 19. Oktober soll ihr neues Album „Always In Between“ erscheinen, also einen Tag vor ihrem Geburtstag – am 20.10.1989 erblickte Jess das Licht der Welt. Wir freuen uns! *rä

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