Aufrufe
vor 2 Jahren

blu Oktober 2016

  • Text
  • Berlin
  • Mehringdamm
  • Berliner
  • Wriezener
  • Szene
  • Einlass
  • Bkatheater
  • Warschauer
  • Dresscode
  • Musik

Internet FOTO: PRIVAT

Internet FOTO: PRIVAT Interview YOUTUBE-STERN KOSTAS KIND Ziemlich wichtig sind in den letzten Jahren Videoformate geworden, um Dinge zu promoten und Meinungen zu bilden. Vor allem YouTube ist fester Teil der Jugendund Pop-Kultur geworden. Wir stellen dir hier einen der erfolgreichsten deutschen YouTuber vor: Kostas. DU HAST EINEN YOUTUBE-CHANNEL. WAS GENAU IST DIE IDEE DAHINTER UND WIE KAMST DU DAZU? Genau, so richtig angefangen habe ich im April 2016, nachdem ich meine Ausbildung als Physiotherapeut beendet hatte. Zum Thema YouTube gekommen bin ich aber schon etwas früher, weil ich mit an der Animationsserie #TubeClash beteiligt bin. Irgendwann dachte ich mir, dass es an der Zeit ist, meinen eigenen Channel zu starten, weil ich so viel während der Produktion gelernt habe und selbst sehen wollte, was ich umsetzen und schaffen kann. Ich will unterhalten, aufklären und mich einfach auf meine – auch verspielte – Art ausdrücken. Es macht mir echt großen Spaß! WELCHE THEMEN BEHANDELST DU BE- SONDERS GERNE? Ich mache wöchentlich Clips zu bestimmten Themen, etwa Depression, Stress, Liebe, gesellschaftliche Themen und auch Sexualität. Es ist aber immer Unterhaltung, ich will unterhaltend informieren. (grinst) AUCH ÜBER HOMOSEXUALITÄT? Ja, klar. Ich will den Usern – wenn ich so einen Clip mache – vermitteln, dass es okay und tatsächlich ganz normal ist/ sein sollte, schwul zu sein. In anderen Videos, die nicht explizit um Sexualität gehen, spreche ich ebenso oft über meinen Freund wie andere YouTuber über ihre Freundin. Ich denke, dass Zuschauer, die sich mit ihrer Sexualität auseinandersetzen, Identifikationsfiguren suchen, die sie ermutigen und in gewisser Weise auf ihrem Weg begleiten. WIE LANGE DAUERT ES VON DER ERSTEN IDEE BIS ZUR AUSSTRAHLUNG? Hm, das hängt tatsächlich vom Aufwand des Videos ab, aber in der Regel so circa eine Woche. Ich habe eine Idee, schreibe ein Skript, drehe das dann. Wenn ich etwas durch Bilder ausdrücken kann, dann zeichne ich die Figuren dazu ... Wenn ich in dem Clip verschiedene Rollen spiele, dann dauert es eben etwas länger. SCHNEIDEST DU ALLE CLIPS SELBST? Ja, ich habe das zuvor gelernt und es macht mir Spaß. Ich empfinde es als eine Art Kunst, ich bin gerne kreativ. FÜR WIE WICHTIG SCHÄTZT DU YOUTUBE EIN BEI DER MEINUNGS- BILDUNG JÜNGERER? Groß. Manchmal glaube ich, dass YouTube eine eigene Welt ist, die durch eine Blase von der realen abgeschirmt ist. (lacht) Aber für die, die sich fürs Internet/YouTube interessieren, ist es eine DER Informations- und Unterhaltungsquellen. Das ist cool – aber man muss auch aufpassen! Je größer die Reichweite eines YouTubers/ Social Media Influencers wird, desto mehr Verantwortung muss er übernehmen, weswegen wirklich darauf geachtet werden sollte, was man öffentlich sagt. •Interview: Michael Rädel Twitter @Kostaaas Instagram @KostasKind Facebook @KostasKind

Start #MEHRVIELFALTIMRADIO Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single über PARSHIP 1) lulu.fm — Das Radio für die Szene startet am 1. Oktober in Berlin, Brandenburg und Hamburg auf Digitalradio DAB+ Als erstes bundesweit lizenziertes Radioprogramm für die Gay/LGBT*- Community startet lulu.fm ab dem 1. Oktober 2016 in den ersten Metropolen Deutschlands mit einem neuen, frischen Programm auf Digitalradio DAB+. Verbreitet vom Fernsehturm am Alexanderplatz in Berlin und vom Telemichel, dem Heinrich-Hertz-Turm in Hamburg, erreicht lulu.fm dann technisch ca. 7,6 Millionen Einwohner im Großraum Hamburg, in Berlin und in Brandenburg. Bereits seit 2015 verbreitet der Sender sein Programm im Internet und über eigene Apps. lulu.fm macht ein unterhaltsames, informatives und interaktives Programm für die schwul-lesbische Community und bringt mehr Vielfalt ins Radio. Mehr Musikvielfalt mit den besten Gay- Hits von gestern und morgen – vielen Musikrubriken wie den Golden Gay Hits, Best of Eurovision Song Contest, den G80s oder Gay Stars live in Concert – sowie regelmäßig mit neuer Musik. Mehr Meinungsvielfalt durch ein moderiertes, redaktionelles, interaktives und crossmediales Programm für und über die Gay/LGBT*-Community, bei dem auch Menschen oder Themen zu Wort kommen, die woanders kaum Gehör finden oder nicht stattfinden. „Wir haben seit Juni die bundesweite Rundfunklizenz und freuen uns darauf, ab Oktober ein vollwertiges und interaktives Programm für eine besondere Community von mehr als 10 Millionen Menschen bundesweit zu machen, und natürlich darüber, dass direkt ab Sendestart alle Schwulen und Lesben in den Metropolen Berlin/Brandenburg und Hamburg lulu.fm über DAB+ empfangen können“, sagt Geschäftsführer Frank Weiler. Der Sendestart auf DAB+ in Berlin und Hamburg ist für lulu.fm ein großer Schritt nach vorne. „Es ist eigentlich erstaunlich, dass es in Deutschland noch kein redaktionelles bundesweites Rundfunkprogramm für unsere Zielgruppe gibt. Sehr gerne möchten wir unser Programm nach und nach ausbauen und in allen Metropolen Deutschlands über DAB+ senden“, sagt Frank Weiler. „Hierfür sind aber noch ein paar Hürden zu nehmen. In der Schwulenmetropole Köln und in ganz NRW gibt es noch keine DAB+ Plattform für regionale Privatsender. Und da wir ein Start-up sind, werden wir andere mögliche DAB+ Sendegebiete in der Mitte und im Süden Deutschlands zeitnah nur mit Sponsoren oder Investoren gestemmt bekommen. Aber natürlich kann man unser Programm jederzeit online auf lulu.fm oder mit unseren Apps hören.“ 1) Hochrechnung aus Nutzerbefragung 2013, weltweit Jetzt verlieben

Magazine

DU GEWINNST. HCV VERLIERT. KENNE DEINEN STATUS
Abrigo
blu Gesundheit 2017
After-Show-Dinner von und mit Ricardo M.
27. Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg • Programmheft
STIGMAfighter im Einsatz gegen Ausgrenzung
hinnerk August 2016
hinnerk Hamburg Juli 2016
hinnerk Bremen/Hannover Juli 2016
gab Juli 2016
blu Juli 2016
blu Mai 2015
Regionalseiten
blu.fm Webseite

Unsere News

About us

blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.